Bachelorarbeit, 2008
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Gesundheitsförderung
2.2 Gesundheit
3 Setting Schule
3.1 Grundlagen gesundheitsfördernder Schulen
3.2 Ziele Gesundheitsfördernder Schulen
3.3 Dimensionen der Gesundheitsfördernden Schule
3.4 Umsetzungsstrategien
4 Legitimationsgrundlagen für das Setting Pflegeschule
4.1 Ausbildungsgesetze
4.2 Der ICN-Ethikkodex für beruflich Pflegende
4.3 Gesundheit 21
5 Gesundheitsförderung an Pflegeschulen
5.1 Gesundheitsfördernde Krankenhäuser
5.2 Gesundheitsförderung an Pflegeschulen vs. Gesundheitsfördernde Pflegeschule
6 Die Gesundheitsfördernde Pflegeschule
6.1 Die Dimensionen der Gesundheitsfördernden Pflegeschule
6.2 Die curriculare Dimension der Gesundheitsfördernden Pflegeschule
6.2.1 Konstruktivistisches Lehr- Lernverständnis
6.2.2 Gesunde Unterrichtsmethoden am Beispiel der Zukunftswerkstatt
6.3 Garanten für eine erfolgreiche Gesundheitsfördernde Pflegeschule
6.4 Grenzen der Gesundheitsfördernden Pflegeschule
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des Settingansatzes zur Gesundheitsförderung erfolgreich an Pflegeschulen implementiert werden kann, um nachhaltig gesunde Lehr- und Lernbedingungen für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen.
Beschwerde- und Kritikphase
Hier findet eine Bestandsaufnahme statt. Es soll Kritik an der gegebenen oder befürchteten Situation gesammelt werden. Hier sollen alle Beteiligten ermutigt und aufgefordert werden, Ihren Unmut zu äußern. (vgl. Dauscher 1998, 108) Aus den gesammelten Punkten sollte nach und nach das wesentliche herausgelöst und zur Hauptkritik gebündelt werden. (vgl. Kuhnt und Müllert 1996, 70) Gestaltet werden kann diese Phase wiederum in verschiedenen Schritten. Zunächst sollte der Moderator über Ziel und Sinn der Phase informieren. Aufgabe des Moderators ist es, im Verlauf geordnete und präzise Kritikbestimmungen einzuholen. (vgl. Kuhnt und Müllert 1996, 70 f.) Zunächst kann dann Kritik in Kleingruppen gesammelt werden, bevor diese dann im Plenum in Rubriken zusammengefasst wird. Durch Beispiele können diese Rubriken dann präzisiert werden. (vgl. Kuhnt und Müllert 1996, 71) Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollte genügend Material wie z.B. große A3-Papierbögen, sowie Stifte bereitgestellt werden. Ebenso sollte jede Kleingruppe zu Beginn ein Blatt mit der Kritikfrage erhalten, diese sollte für alle gut sichtbar auf ein Plakat geschrieben werden. Es eignen sich die Fragewörter „Was“ und „Welche“. Andere Fragewörter sind zu vermeiden, da diese das Thema einschränken können. (vgl. Kuhnt und Müllert 1996, 73) Am Ende der Kritikphase sollte sich jede/jeder überlegen, welche Rubrik ihn/sie näher interessiert und woran er/sie schließlich weiterarbeiten möchte. Danach sollten zu den Rubriken wieder Kleingruppen gebildet werden. (vgl. Kuhnt und Müllert 1996, 76)
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesundheitlichen Belastungen von Pflegenden und begründet die Notwendigkeit, Gesundheitsförderung systematisch in die Pflegeschule als Setting zu integrieren.
2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Gesundheitsförderung und Gesundheit sowie das Salutogenesemodell definiert und gegeneinander abgegrenzt.
3 Setting Schule: Dieses Kapitel erläutert Grundlagen, Ziele und Dimensionen gesundheitsfördernder Schulen und überträgt diese Erkenntnisse auf den Kontext von Bildungseinrichtungen.
4 Legitimationsgrundlagen für das Setting Pflegeschule: Hier werden die gesetzlichen und ethischen Rahmenbedingungen (wie das Krankenpflegegesetz und der ICN-Ethikkodex) analysiert, die eine Gesundheitsförderung an Pflegeschulen rechtfertigen.
5 Gesundheitsförderung an Pflegeschulen: Das Kapitel vergleicht die Ansätze in Krankenhäusern mit den spezifischen Anforderungen an Pflegeschulen und diskutiert die Herausforderung der Nachhaltigkeit.
6 Die Gesundheitsfördernde Pflegeschule: Der Hauptteil beschreibt die Dimensionen, curriculare Ansätze und Erfolgsgaranten, um eine Schule gesundheitsfördernd umzugestalten.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel resümiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die notwendige Professionalisierung und Vernetzung von Pflegeschulen.
Gesundheitsförderung, Pflegeschule, Settingansatz, Salutogenese, Gesundheitsmanagement, Schulentwicklung, Zukunftswerkstatt, Pflegepädagogik, Gesundheitsressourcen, Kohärenzgefühl, Lehr-Lernverständnis, Nachhaltigkeit, Pflegedidaktik, Arbeitsbedingungen, Gesundheitsberufe.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung des Settingansatzes der Gesundheitsförderung an Pflegeschulen, um die Gesundheit der dort lernenden und lehrenden Menschen nachhaltig zu stärken.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Gesundheitsförderung, die Schulentwicklung, die gesundheitsförderliche Gestaltung des Curriculums und der räumlichen Umgebung sowie die Vernetzung der Akteure.
Ziel ist es, Pflegeschulen als gesundheitsfördernde Settings zu etablieren, um die Gesundheit der Beteiligten zu schützen und die Qualität der Ausbildung langfristig zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und greift auf bewährte Konzepte der Gesundheitsförderung, Organisationsentwicklung und der konstruktivistischen Didaktik zurück.
Im Hauptteil werden Dimensionen der Gesundheitsfördernden Pflegeschule, curriculare Ansätze (wie die Zukunftswerkstatt) und Erfolgsfaktoren (Garanten) im Detail analysiert.
Wichtige Schlüsselwörter sind Gesundheitsförderung, Settingansatz, Pflegeschule, Salutogenese, Schulentwicklung und Organisationsentwicklung.
Die Unterscheidung ist entscheidend, um nicht nur Risiken zu minimieren (Prävention), sondern aktiv Ressourcen zu stärken und eine gesunde Lebensweise als Teil der Schulkultur zu verankern (Gesundheitsförderung).
Die Zukunftswerkstatt dient als partizipative Methode, um Schüler und Lehrer aktiv in den Schulentwicklungsprozess einzubeziehen, Identifikation zu schaffen und konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen zu planen.
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