Bachelorarbeit, 2024
101 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Relevanz
1.2 Problemlage
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Forschungsstand
1.5 Relevanz für die Praxis und Forschungsfrage
1.6 Gliederung der Arbeit
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Palliative Versorgung
2.1.1 Entwicklung der Palliative Care
2.1.2 Gesetzliche Vorgaben in der Palliativarbeit
2.1.3 Palliative Versorgung im Krankenhaus
2.1.4 Spezielle palliative Versorgung
2.2 Inter- und multiprofessionelle Teamarbeit
2.2.1 Definition und Merkmale interprofessioneller Teams
2.2.2 Herausforderungen und Chancen interprofessioneller Zusammenarbeit
2.2.3 Definition und Merkmale multiprofessioneller Teams
2.3 Belastungsfaktoren und Schutzfaktoren
2.3.1 Definition Belastungsfaktoren
2.3.2 Stress, Stressoren, Stressreaktionen und Stressverstärker
2.3.3 Definition Schutzfaktoren
2.4 Coping
2.4.1 Konzept des Coping
2.4.2 Bewältigungsstrategien bei Stress und Belastung
2.4.3 Bewertungsmethoden bei Stress und Belastung
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Methodik der systematischen Literaturrecherche
3.2 Auswahlkriterien für die Literaturrecherche
3.3 Ergebnisse- und Bewertung der Literatur
4 Inter- und multiprofessionelle Teamarbeit in der Palliativversorgung
5 Belastungs-, Stress- und Schutzfaktoren in der multiprofessionellen Teamarbeit im Kontext der Palliativversorgung im Krankenhaus
5.1 Belastungsfaktoren im Kontext der Palliativversorgung
5.2 Stressfaktoren im Kontext der Palliativversorgung
5.2.1 Identifizierung spezifischer Stressoren im Kontext der Palliativversorgung
5.2.2 Auswirkungen spezifischer Stressoren im Kontext der Palliativversorgung
5.3 Schutzfaktoren im Kontext der Palliativversorgung
6 Grundlegende Prinzipien von Coping im Kontext der Palliativversorgung
6.1 Anwendung des transaktionalen Stressmodells von Lazarus und Folkman
6.2 Individuelle Wege zur Stressbewältigung
6.3 Angebote zur Förderung der Gesundheit und Entwicklung der Gesundheitskompetenz
7 Ergebnisse
8 Diskussion
9 Fazit
Die vorliegende Bachelorthesis zielt darauf ab, Belastungs- und Schutzfaktoren sowie Coping-Strategien innerhalb von inter- und multiprofessionellen Teams in der palliativen Versorgung im Krankenhaus zu untersuchen, um Erkenntnisse für eine optimale Gestaltung von Arbeitsbedingungen, die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter und die Qualität der Patientenversorgung zu gewinnen.
2.4.1 Definition Coping
Der Begriff „Coping“ vom englischen Verb „to cope“ abgeleitet, bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt so viel wie „etwas zu bewältigen“ oder „mit etwas zurechtkommen“ (vgl. Hellert, Stix, 2023, S. 192).
Lazarus und Folkman definierten Coping als: „constantly changing cognitive und behavioral efforts to manage specific external and/or internal demands that are appraised as taxing or exceeding the resources of the person“ (Lazarus, Folkman, 1984, S. 141).
Coping bezeichnet damit sämtliche geistige Anstrengungen und Handlungsweisen, die es Menschen ermöglichen mit stressigen Anforderungen oder kritischen Situationen im Leben fertig zu werden. Als Coping - Strategie wird die Reaktion einer Person auf unterschiedliche Stressoren oder Zusammenhänge bezeichnet. Zur Bewältigung von schwierigen Situationen stehen dafür verschiedene Möglichkeiten des Coping zur Verfügung (vgl. Klingenberg, 2022, S. 45; Bengel, Lyssenko, 2012, S. 78).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die demografische Entwicklung und die daraus resultierende Belastung des Pflegepersonals im Kontext der Palliativversorgung ein und definiert die zentralen Zielsetzungen und die Forschungsfrage der Arbeit.
2 Theoretischer Rahmen: Es werden die begrifflichen und theoretischen Grundlagen zur Palliativversorgung, inter-/multiprofessionellen Teamarbeit sowie zu Belastungs-, Stress- und Schutzfaktoren sowie Coping-Strategien dargelegt.
3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die systematische Literaturanalyse, inklusive der Suchkriterien, Datenbankrecherche und der Auswahl sowie Bewertung der verwendeten Studien.
4 Inter- und multiprofessionelle Teamarbeit in der Palliativversorgung: Der Fokus liegt hier auf der Bedeutung des inter- und multiprofessionellen Austauschs zur Erreichung optimaler Behandlungsqualität und der Rolle professioneller Standards.
5 Belastungs-, Stress- und Schutzfaktoren in der multiprofessionellen Teamarbeit im Kontext der Palliativversorgung im Krankenhaus: Hier werden spezifische Belastungen (z.B. Zeitdruck, Konfrontation mit dem Tod) und die resultierenden Folgen für die Mitarbeiter detailliert in Bezug auf aktuelle Studien analysiert.
6 Grundlegende Prinzipien von Coping im Kontext der Palliativversorgung: Das Kapitel beschreibt praxisnahe Modelle (u.a. das Stressmodell von Lazarus & Folkman) und konkrete Ansätze zur kurz- und langfristigen Stressbewältigung im Palliative-Bereich.
7 Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse der in Kapitel 3 ausgewählten Studien werden hier systematisch zusammengeführt und auf die Forschungsfrage bezogen.
8 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch gewürdigt und in Bezug auf die praktische Relevanz sowie Limitationen der Arbeit reflektiert.
9 Fazit: Dieser Abschlussteil fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis sowie Ausblicke für zukünftige Forschung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im interprofessionellen Team.
Palliative Versorgung, Palliative Care, multiprofessionelle Teamarbeit, interprofessionelle Zusammenarbeit, Stressoren, Belastungsfaktoren, Schutzfaktoren, Coping-Strategien, transaktionales Stressmodell, Gesundheitskompetenz, Stressbewältigung, Krankenhaus, Pflegequalität, Burnout-Prävention, Patientenversorgung
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Belastungsfaktoren sowie Schutzfaktoren und Coping-Strategien in multiprofessionellen Teams innerhalb der palliativen Versorgung im Krankenhaus und wie diese die Arbeitsbedingungen und das Wohlbefinden beeinflussen.
Die Themen umfassen die palliative Versorgung, die Teamarbeit in inter- und multiprofessionellen Settings, Stressmodell-Theorien wie das von Lazarus und Folkman sowie Konzepte der Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung.
Das Ziel ist die Identifizierung spezifischer Belastungs- und Schutzfaktoren sowie Coping-Strategien, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Mitarbeiter in Palliativteams nachhaltig zu fördern.
Die Autorin wendet eine systematische Literaturanalyse an, basierend auf einer gezielten Recherche in Fachdatenbanken, nach festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien und unter Verwendung anerkannter Bewertungsstandards wie STROBE und PRISMA.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, das methodische Vorgehen und stellt die Ergebnisse der ausgewählten Studien zu Belastungs-, Stress- und Coping-Prozessen dar, gefolgt von einer tiefgehenden Diskussion dieser Erkenntnisse.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Palliative Care, Belastungsfaktoren, multiprofessionelle Teamarbeit, transaktionales Stressmodell, Coping-Strategien und Resilienz.
Das Team wird als der wichtigste schützende Aspekt identifiziert. Eine gute Kommunikation, Teamstabilität, gegenseitiges Vertrauen und der gemeinsame Austausch über schwierige Situationen sind maßgebliche Ressourcen zur Stressbewältigung.
Es bietet eine fundierte Grundlage, um die Dynamik zwischen den Anforderungen der Arbeit (Stressoren) und der individuellen Bewertung durch die Mitarbeiter zu analysieren, was gezielte Interventionen zur Stressbewältigung ermöglicht.
Studien zeigen, dass eine strukturierte Identifizierung der Bedarfe und eine koordinierte multiprofessionelle Dokumentation in diesem Zeitraum den größten positiven Einfluss auf die Behandlungsqualität und die Arbeitsweise des Teams haben.
Neben Zeitdruck und organisatorischen Mängeln wurden vor allem "nicht erfüllbare Ansprüche", die Konfrontation mit dem Tod und die Nähe an schwerstkranke Patienten und deren Angehörige als zentrale Belastungsfaktoren ausgemacht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

