Magisterarbeit, 2009
94 Seiten, Note: 2,3
Die Magisterarbeit untersucht das Phänomen des Zufalls in den ersten beiden Kriminalerzählungen Dürrenmatts, „Der Richter und sein Henker“ und „Der Verdacht“, sowie in seinem vierten Roman „Das Versprechen“. Die zentrale These der Arbeit ist, dass dem literarischen Zufall eine besondere Bedeutung im Werk Dürrenmatts zukommt – sowohl als Kompositionsprinzip, als auch als Ereignis und Bestandteil der Gedankenwelt der Figuren.
Die Arbeit beginnt mit einer theoretischen Einführung in die Rolle des Zufalls im Werk Dürrenmatts, gefolgt von einer Typologisierung des Zufalls in seinen Kriminalerzählungen. Die folgenden Kapitel analysieren jeweils eine der drei ausgewählten Erzählungen. Dabei werden die verschiedenen Aspekte des Zufalls in der jeweiligen Geschichte untersucht, wie z.B. die Rolle des Zufalls in der Handlung, in der Figurenzeichnung und in der Gedankenwelt der Figuren.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse des Zufalls in Dürrenmatts Kriminalerzählungen. Die zentralen Themen sind: literarischer Zufall, Typologisierung des Zufalls, Kompositionsprinzip, Ereignis, Gedankenwelt der Figuren, Kriminalerzählung, Kriminalroman, Friedrich Dürrenmatt.
Der Zufall dient bei Dürrenmatt als zentrales Kompositionsprinzip, das die logische Detektion oft durchkreuzt und die Unvorhersehbarkeit der Welt betont.
Die Trilogie besteht aus „Der Richter und sein Henker“, „Der Verdacht“ und „Das Versprechen“.
Weil Dürrenmatt darin die Gattungskonventionen bricht: Nicht die Logik des Ermittlers führt zur Lösung, sondern der blinde Zufall macht die Bemühungen des Detektivs zunichte.
Dürrenmatt nutzt gegensätzliche Figuren, um unterschiedliche Facetten der Zufallsproblematik und der moralischen Verantwortung zu akzentuieren.
Bärlach agiert zwar wie ein „Schachspieler“, wird aber in „Der Verdacht“ zunehmend vom Zufall verlassen, was seine menschliche Begrenztheit aufzeigt.
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