Bachelorarbeit, 2024
49 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung, Ziel und Forschungsfrage
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Methodik
2. Woher kommt der Begriff „Mobbing“?
2.1 Definition „Mobbing“
2.2 Die Formen von Mobbing
3. Die Jugend als Lebensphase
3.1 Die Jugendlichen in der heutigen Zeit
3.2 Risiken
4. Cybermobbing
4.1 Begriffserklärung „Cybermobbing“
4.2 Die Ursachen der Entstehung von Cybermobbing
4.3 Die Formen von Cybermobbing
4.3.1 Verbales Cybermobbing
4.3.2 Psychisches Cybermobbing
4.4 Erscheinungsarten von Cybermobbing
4.4.1 Direktes Cybermobbing
4.4.2 Indirektes Cybermobbing
4.5 Verbreitungswege von Cybermobbing
4.6 Rechtliche Aspekte von Cybermobbing
5. Die beteiligten Personen im Überblick
5.1 Das Täterprofil
5.1.1 Die Beweggründe des Täters
5.1.2 Die Leitmotive des Täters
5.2 Das Opferprofil
5.2.1 Die Merkmale eines Opfers
5.3 Zuschauer
6. Folgen und Auswirken von Cybermobbing:
6.1 Psychische Folgestörungen des Opfers
6.1.1 Selbstwert
6.1.2 Soziale Angst und Angst vor Schule
6.1.3 Emotionale Belastung
6.1.4 Depressivität und Suizidalität
7. Cybermobbing im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit
8. Prävention
9. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die phänomenologischen Erscheinungsformen von Cybermobbing bei Jugendlichen und analysiert die daraus resultierenden schwerwiegenden psychischen Beeinträchtigungen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Erarbeitung der komplexen Zusammenhänge zwischen digitaler Lebenswelt, Täter-Opfer-Dynamiken und der Notwendigkeit präventiver sowie intervenierender Ansätze in der Sozialen Arbeit.
4.1 Begriffserklärung und Definition „Cybermobbing“
Bei Cybermobbing oder auch Cyberbullying (geläufiger Begriff im englischen Sprachraum) handelt es sich um ein relativ neuartiges Phänomen, das jedoch auf das traditionelle Mobbing zurückzuführen ist. Für die Begriffserklärung ist es sinnvoll das Wort „Cybermobbing“ in seine Bestandteile aufzulösen. In der englischen Literatur hat sich das Wort „Cyberbullying“ durchgesetzt. (vgl. Katzer 2014, S. 57)
Bei der vorliegenden Arbeit wir zur Erleichterung des Verständnisses der Begriff „Cybermobbing“ benutzt. Der Begriff „Cybermobbing“ setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen, zum einen aus „Cyber“ und zum anderen aus dem englischen stammenden Substantiv „mobbing“. Der Begriff „Cybermobbing“ ist in Deutschland;2007, erstmals in den Vordergrund gerückt. In der angloamerikanischen Forschung wird der Begriff seit 1999 untersucht. (vgl. Fawzi,2009, S.30) „Mobbing“ wird, wie beim traditionellen Mobbing, von dem englischen Begriff „to mob“ abgleitet und bedeutet das gegenseitige Schikanieren, Angreifen und Anpöbeln. Die Vorsilbe stammt ursprünglich ebenso aus dem Griechischen und bezeichnet die bezeichnet die Steuerung sowie die damit verbundene Steuerungskunst eines Schiffes. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff für die Wissenschaft von Steuerungs- und Regelungsvorgängen verwendet. (vgl. Teuschel/Heuschen 2013, S.174f). In der heutigen Zeit wird „Cyber“ mit „die von Computer erzeugte virtuelle Scheinwelt“ bezeichnet und umfasst zum einen das Internet und zum anderen die Dienste rund um das Handy. (Jannan, 2010, S.39)
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Cybermobbing ein, definiert die Forschungsfrage bezüglich der psychischen Auswirkungen auf Jugendliche und erläutert den strukturellen Aufbau sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Woher kommt der Begriff „Mobbing“?: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung von traditionellem Mobbing durch Begriffsdefinitionen und die Abgrenzung verschiedener Formen wie physisches, verbales und relationales Mobbing.
3. Die Jugend als Lebensphase: Das Kapitel beleuchtet die spezifischen Entwicklungsaufgaben und Lebenswelten Jugendlicher in einer digitalen Gesellschaft sowie die damit einhergehenden Risiken.
4. Cybermobbing: Hier steht die detaillierte Definition und Analyse des Phänomens „Cybermobbing“ im Vordergrund, inklusive der verschiedenen Erscheinungsarten, Verbreitungswege und rechtlichen Rahmenbedingungen.
5. Die beteiligten Personen im Überblick: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Profile von Tätern, Opfern und die Rolle der Zuschauer („Bystander“) bei Cybermobbing-Prozessen.
6. Folgen und Auswirken von Cybermobbing: Der Hauptteil der Arbeit untersucht die psychischen Folgestörungen bei Betroffenen, wie Selbstwertverlust, soziale Angst, emotionale Belastung sowie Depressivität und Suizidalität.
7. Cybermobbing im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel diskutiert den spezifischen Handlungsauftrag der Sozialen Arbeit bei Cybermobbing und die Ansätze für Beratung und Intervention.
8. Prävention: Hier werden präventive Strategien auf verschiedenen Ebenen erörtert, um der Entstehung von Cybermobbing aktiv entgegenzuwirken und Medienkompetenz zu fördern.
9. Fazit: Das Kapitel schließt die Arbeit ab, indem die zentralen Ergebnisse zusammengeführt und die Forschungsfrage in Bezug auf die psychischen Auswirkungen nachhaltig beantwortet wird.
Cybermobbing, Psychische Auswirkungen, Jugendliche, Mobbing, Prävention, Soziale Arbeit, Internet, Soziale Netzwerke, Täterprofil, Opferprofil, Medienkompetenz, Suizidalität, Depression, Digitale Gewalt, Intervention
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Cybermobbing und dessen spezifischen psychischen Folgen für Jugendliche im Kontext der digitalen Kommunikation.
Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen des Mobbings, die Lebensphase Jugend, die Formen und Ursachen von Cybermobbing, Psychologie von Täter und Opfer sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten.
Die Arbeit geht der zentralen Forschungsfrage nach: „Unter welchen psychischen Auswirkungen leiden Jugendliche bei Cybermobbing?“
Es handelt sich um eine traditionelle Literaturarbeit, die auf einer umfassenden Sekundärforschung basierend auf Fallstudien, wissenschaftlichen Artikeln und empirischen Studien beruht.
Der Hauptteil analysiert die Definitionen, die psychischen Folgestörungen wie Selbstwertprobleme und Angstzustände sowie die Rollen der beteiligten Täter, Opfer und Zuschauer.
Cybermobbing, psychische Auswirkungen, Jugendliche, Prävention, Soziale Arbeit, Medienkompetenz und digitale Lebenswelt.
Die Digitalisierung ermöglicht eine permanente Erreichbarkeit der Opfer („Allgegenwärtigkeit“) sowie eine hohe Anonymität und weite Verbreitung von Inhalten, was das psychische Leid der Betroffenen im Vergleich zu traditionellem Mobbing massiv verschärft.
Zuschauer können den Prozess verstärken, indem sie Inhalten weiterverbreiten, oder als Teil der Lösung fungieren, indem sie den Opfern Unterstützung entgegenbringen oder Vorfälle melden.
Da Cybermobbing hauptsächlich im virtuellen Raum stattfindet, entzieht es sich oft der direkten Kontrolle durch Pädagogen; zudem werden die schwerwiegenden psychischen Folgen für die Opfer häufig erst spät erkannt.
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