Diplomarbeit, 2000
44 Seiten, Note: 5
Vorwort
Einleitung
Psychiatrische Klassifikation von Angststörungen
1. Der Begriff „Angststörung“ und die Fragwürdigkeit seines theoretischen Hintergrundes
2. Die Klassifikation der Angststörung und epidemiologische Ergebnisse
3. Panikattacken
4. Panikstörung
5. Agoraphobie (Agoraphobie ohne Panikstörung ICD-10: F40.00; DSM-IV: 300.22 - Agoraphobie mit Panikstörung ICD-10: F40.01; DSM-IV: 300.21)
6. Resümee
Therapeutisches Vorgehen
1. Modelle des Vorgehens
2. Haltung des Therapeuten
3. Therapeutische Schwierigkeiten
4. Therapeutische Strategien zur Bewältigung der Angst
a) Das ABC der Gefühle
b) Das halbstandardisierte 5 Phasen Therapieprogramm
1. Psychologische Edukation ergänzt durch medizinische Informationen
2. Kognitive Schritte
3. Exposition in vivo
4. Körperbezogene Verfahren
5. Gruppendynamik und Modellverhalten der Gruppenteilnehmer
c) Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson (PME)
d) Die Spontanentspannungstechnik
e) Die systematische Desensibilisierung
f) Modelllernen
g) Angstfragbögen für Panik- und Agoraphobiepatienten
h) kurze Darstellung von medikamentösen Behandlungen
Einige Geschichten
Persönliche Stellungnahme zum Arbeitsprozess
Die Arbeit untersucht das Störungsbild der Panikstörung mit Agoraphobie aus klinischer sowie therapeutischer Sicht, um Betroffenen ein Verständnis für die Mechanismen der Angst zu vermitteln und effektive Bewältigungsstrategien aufzuzeigen.
3. Panikattacken
Panikfälle sind oftmals unerwartet auftretende heftige psychophysiologische Zustände mit intensiver Furcht und Unbehagen, die situationsgebunden oder unabhängig von einer bestimmten Situation, also spontan, aufkommen können (DSM-IV).
Ein Panikanfall wird dann diagnostiziert, wenn mindestens 4 der folgenden 13 Symptome innerhalb von 10 Minuten erlebt werden (DSM-IV):
1. Atemnot (Dyspnoe) oder Beklemmungsgefühle
2. Schwindel, Benommenheit, Unsicherheit oder Ohnmachtsgefühl
3. Herzrasen, Herzklopfen (Palpitationen, Tachykardien) oder Herzstolpern
4. Zittern oder Beben
5. Schwitzen
6. Erstickungsgefühle
7. Übelkeit und das Gefühl, Durchfall zu bekommen
8. Unwirklichkeits- und Entfremdungsgefühle – das heisst, die Dinge erscheinen wie entfremdet oder Teile des Körpers wie abgetrennt oder wie losgelöst
9. Kribbeln oder Taubheit in Teilen des Körpers (Parästhesien)
10. Hitzewallungen oder Kälteschauer
11. Schmerzen, Engegefühl oder Unwohlsein in der Brust
12. Befürchtung oder Angst, zu sterben
13. Angst, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren
Psychiatrische Klassifikation von Angststörungen: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Einordnung von Angststörungen, die klinische Symptomatik von Panikattacken und Agoraphobie sowie epidemiologische Daten.
Therapeutisches Vorgehen: Hier werden theoretische Modelle, die Therapeutenhaltung sowie konkrete therapeutische Strategien wie das ABC-Modell und Entspannungstechniken zur Angstbewältigung detailliert vorgestellt.
Einige Geschichten: Dieser Abschnitt enthält Fallbeispiele von Betroffenen, die ihre persönlichen Erfahrungen mit Angstzuständen und dem Prozess der Bewältigung teilen.
Persönliche Stellungnahme zum Arbeitsprozess: Eine Reflexion des Autors über den eigenen Weg während der Auseinandersetzung mit dem Thema, ergänzt durch spirituelle und psychologische Perspektiven.
Angststörung, Panikattacke, Agoraphobie, Vermeidungsverhalten, Psychotherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Progressive Muskelentspannung, Exposition, Panikstörung, Epidemiologie, Angstbewältigung, Therapiemanual, Psychopharmaka, Angstbereitschaft, Selbsthilfe.
Die Arbeit befasst sich mit dem klinischen Störungsbild der Panikstörung mit Agoraphobie, ihrer wissenschaftlichen Einordnung sowie praxisnahen therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik, der psychologischen Edukation, den verhaltenstherapeutischen Interventionsmethoden sowie dem Verständnis des „Teufelskreises der Angst“.
Ziel ist es, Betroffenen fundiertes Wissen über ihre Erkrankung zu vermitteln und ihnen wirksame, selbst anwendbare Strategien zur Angstreduktion und Lebensgestaltung an die Hand zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse klinischer Standards (ICD-10, DSM-IV) sowie auf verhaltenstherapeutischen Modellen, ergänzt durch Fallbeispiele und Selbsterfahrung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Klassifikation, eine detaillierte Darstellung therapeutischer Vorgehensweisen und praktische Anleitungen zur Selbsthilfe.
Wesentliche Begriffe sind Angststörung, Panikattacke, Agoraphobie, Exposition, Kognitive Verhaltenstherapie, Selbstregulation und das ABC-Modell.
Es dient dazu, die Situation, die Bewertung der Situation und die daraus resultierenden Gefühle sowie Verhaltensweisen bewusst zu machen, um dysfunktionale Denkmuster zu identifizieren und zu verändern.
PME hilft Betroffenen, körperliche Erregungszustände aktiv zu senken und so den physiologischen Teufelskreis der Panik zu durchbrechen.
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