Diplomarbeit, 2006
126 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 PPS MIT SAP R/3 RELEASE 4.6C
2.1 STAMMDATEN IN DER FERTIGUNG
2.1.1 MATERIAL
2.1.2 STÜCKLISTE
2.1.3 ARBEITSPLATZ
2.1.4 ARBEITSPLAN
2.1.5 FERTIGUNGSHILFSMITTEL
2.1.6 STANDARDEREIGNISPUNKT
2.1.7 KLASSENSYSTEM
2.2 PRODUKTIONSPLANUNG
2.2.1 PROGNOSE
2.2.2 ABSATZ- UND PRODUKTIONSGROBPLANUNG (SOP)
2.2.3 PROGRAMMPLANUNG
2.2.4 LEITTEILEPLANUNG
2.2.5 MATERIALBEDARFSPLANUNG
2.3 PRODUKTIONSSTEUERUNG
2.3.1 FERTIGUNGSAUFTRAGSERÖFFNUNG
2.3.2 VERFÜGBARKEITSPRÜFUNG VON MATERIALKOMPONENTEN
2.3.3 TERMINIERUNG
2.3.4 FERTIGUNGSAUFTRAGSFREIGABE
2.3.5 FERTIGUNGSAUFTRAGSDRUCK
2.3.6 KAPAZITÄTSPLANUNG
2.3.7 WARENAUSGANGSBUCHUNG
2.3.8 FERTIGUNGSAUFTRAGSRÜCKMELDUNG
2.3.9 WARENEINGANGSBUCHUNG
2.3.10 FERTIGUNGSAUFTRAGSABRECHNUNG
3 SCM MIT SAP APO 5.0
3.1 ARCHITEKTUR UND TECHNOLOGIE
3.1.1 LIVECACHE
3.1.2 PLANUNGS- UND OPTIMIERUNGSWERKZEUGE
3.1.3 DATA-MART UND INFOCUBE
3.1.4 INTEGRATION MIT DEM APO CORE INTERFACE
3.2 APO-STAMMDATEN
3.2.1 LOKATIONSSTAMMDATEN
3.2.2 PRODUKTSTAMMDATEN
3.2.3 RESSOURCENSTAMMDATEN
3.2.4 PRODUKTIONSPROZESSMODELLE UND PRODUKTIONSDATENSTRUKTUREN
3.3 KOMPONENTEN DES APO
3.3.1 SUPPLY CHAIN COCKPIT
3.3.2 NETWORK DESIGN
3.3.2.1 Strategische Standortplanung
3.3.2.2 Strategische Simulation
3.3.3 DEMAND PLANNING
3.3.3.1 Datenbasis
3.3.3.2 Prognosemodelle
3.3.3.3 Aggregation und Disaggregation
3.3.4 SUPPLY NETWORK PLANNING
3.3.4.1 Planungsstrategien
3.3.4.2 Deployment-Funktion
3.3.4.3 Sicherheitsbestandsplanung
3.3.5 PRODUCTION PLANNING & DETAILED SCHEDULING
3.3.5.1 Werksübergreifende Planung
3.3.5.2 Constraint-basierte Planung
3.3.5.3 Simultane Mengen- und Kapazitätsplanung
3.3.5.4 Interaktive Planung
3.3.5.5 Pegging
3.3.5.6 PP/DS-Optimierer
3.3.6 AVAILABLE-TO-PROMISE
3.3.6.1 Basismethoden
3.3.6.2 Regelbasierte Methoden
3.3.6.3 Mehrstufige ATP-Prüfung
3.3.6.4 CTP-Prüfung
3.3.6.5 Globale ATP-Prüfung
4 KONZEPTION EINES KRITERIENKATALOGS
4.1 NUTZENPOTENZIAL VON SCM-SYSTEMEN
4.2 RAHMENBEDINGUNGEN DES KRITERIENKATALOGS
4.3 STRUKTUR UND IDENTIFIZIERUNG GEEIGNETER KRITERIEN
4.4 UNBEWERTETER KRITERIENKATALOG
5 VERGLEICHENDE BETRACHTUNG
5.1 ALLGEMEINE KRITERIEN
5.1.1 PLANUNGSPHILOSOPHIE UND ÄNDERUNGSWEITERGABE
5.1.2 RESTRIKTIONSBASIERTER PLANUNGSANSATZ
5.2 FUNKTIONALE KRITERIEN
5.2.1 NETWORK DESIGN (ND)
5.2.1.1 Modellierung der Supply Chain
5.2.1.2 Strategische Standortplanung
5.2.1.3 Flexibilität der Optimierungsverfahren
5.2.1.4 Simulationsmöglichkeiten
5.2.2 DEMAND PLANNING
5.2.2.1 Konsensbasierte Prognose
5.2.2.2 Eingesetzte Prognoseverfahren
5.2.2.3 Kombination von Prognoseverfahren
5.2.2.4 Automatische Auswahl der Prognosemethode
5.2.2.5 Umfangreiche Informationsbasis
5.2.2.6 Abbildung mehrerer Aggregationsebenen
5.2.3 SUPPLY NETWORK PLANNING
5.2.3.1 Planungsstrategien
5.2.3.2 Verteilung des Produktangebots
5.2.3.3 Produktsubstitution
5.2.3.4 Sicherheitsbestandsplanung
5.2.4 PRODUCTION PLANNING & DETAILED SCHEDULING
5.2.4.1 Werksübergreifende Planung
5.2.4.2 Simultane Mengen- und Kapazitätsplanung
5.2.4.3 Optimierung
5.2.4.4 Materialflusskontrolle
5.2.4.5 Grafische Planungsunterstützung
5.2.5 GLOBAL AVAILABLE-TO-PROMISE
5.2.5.1 Performance
5.2.5.2 Alternativenauswahl
5.2.5.3 Werksübergreifende ATP-Prüfung
5.2.5.4 Material- und Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung
6 BEWERTETER KRITERIENKATALOG UND SCHLUSSBETRACHTUNG
Diese Diplomarbeit untersucht das Nutzenpotenzial von SAP APO im Vergleich zum klassischen SAP R/3-System im Bereich der Produktionsplanung und -steuerung. Ziel ist es, durch die Entwicklung eines funktionalen Kriterienkatalogs aufzuzeigen, in welchen Bereichen das APO-System durch seine fortschrittlichen Planungs- und Optimierungsmöglichkeiten die Grenzen traditioneller ERP-Systeme überwindet und Entscheidungshilfen für die SCM-Softwareeinführung zu liefern.
3.3.2.1 Strategische Standortplanung
APO-ND bietet als integrierte Planungskomponente mehrere Planungsverfahren zur Unterstützung strategischer Standortentscheidungen. Dies sind im Einzelnen Planungsverfahren zur:
Geografischen Zuordnung von Standorten
Kostenoptimalen Zuordnung von Standorten
Geografischen Platzierung von neuen Standorten
Kostenoptimalen Auswahl von Standorten
Bei der Geografischen Zuordnung von Standorten werden die Standorte so verteilt, dass die Entfernung zwischen den Standorten minimiert wird. Dabei werden beispielsweise Kunden immer dem nächstgelegenen Distributionszentrum zugeordnet, so dass eine Aufteilung nach Gebietssektoren möglich ist. Die Kosten errechnen sich aus den Ergebnissen der Zuordnung.
Mit der Kostenoptimalen Zuordnung von Standorten werden Standorte basierend auf variablen Kosten verteilt, wobei sich Kapazitätsbeschränkungen für die Produktion und das Handling definieren lassen. Neben den Kosten für Transport, Produktion, Lagerung und Handling können ebenfalls Kosten für die Nichterfüllung von Bedarfen berücksichtigt werden. Als Ergebnis erhält der User zum einen die Zuordnung von Standorten untereinander und zum anderen die Zuordnung von Produktionsprozessen zu den Standorten. Die Auslastung von zur Verfügung stehenden Kapazitäten kann ebenso berücksichtigt werden.
Bei der Geografischen Platzierung von neuen Standorten werden basierend auf einer vorhandenen SC neue Standorte unter Berücksichtigung von Entfernungen und existierenden Bedarfen platziert. Um eine optimale Anzahl neuer Standorte zu ermitteln, werden variable Kosten, die sich aus der Zuordnung von neuen zu bestehenden Standorten ergeben, und fixe Betriebskosten verwendet.
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Globalisierung der Märkte und die Bedeutung von Supply Chain Management, gefolgt von der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit.
2 PPS MIT SAP R/3 RELEASE 4.6C: Detaillierte Darstellung der Stammdaten, der Produktionsplanung und des Produktionssteuerungsprozesses innerhalb des klassischen SAP R/3-Systems.
3 SCM MIT SAP APO 5.0: Erläuterung der Architektur, der spezifischen Stammdaten sowie der verschiedenen Module des APO wie Demand Planning, Supply Network Planning und Production Planning.
4 KONZEPTION EINES KRITERIENKATALOGS: Einführung in die Methodik zur Erstellung eines Kriterienkatalogs, um die Funktionalitäten von R/3 und APO vergleichend gegenüberstellen zu können.
5 VERGLEICHENDE BETRACHTUNG: Systematische Gegenüberstellung der beiden Softwarelösungen anhand der definierten allgemeinen und funktionalen Kriterien mit anschließender Bewertung.
6 BEWERTETER KRITERIENKATALOG UND SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, bei der das Nutzenpotenzial des SAP APO gegenüber dem SAP R/3 resümiert wird.
Produktionsplanung, Produktionssteuerung, SAP R/3, SAP APO, SCM, Supply Chain Management, PPS, Kriterienkatalog, APS, Kapazitätsplanung, Bedarfsplanung, Optimierung, Verfügbarkeitsprüfung, Logistiknetzwerk, Materialbedarfsplanung.
Die Arbeit untersucht das Optimierungspotenzial für Produktionsplanung und -steuerung, das durch die Ergänzung oder den Einsatz eines Advanced Planning Systems (SAP APO) gegenüber einem klassischen ERP-System (SAP R/3) erzielt werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die Stammdatenverwaltung, die Produktionsplanung (inkl. Prognose und Bedarfsplanung), die Produktionssteuerung, die strategische Netzwerkplanung sowie die Feinplanung und Verfügbarkeitsprüfung.
Das primäre Ziel besteht darin, einen funktionalen Kriterienkatalog zu entwickeln, der als Entscheidungshilfe für Unternehmen dient, um die Eignung und den Nutzen eines SAP APO Systems zu bewerten.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, bei der ein Kriterienkatalog konzipiert, die Funktionen beider Systeme gegenübergestellt und schließlich anhand dieser Kriterien bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Abläufe in SAP R/3, die Darstellung der APO-Komponenten sowie die systematische, kriteriengestützte Vergleichende Betrachtung beider Systeme.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Supply Chain Management, Produktionsplanung, SAP APO, SAP R/3, Kriterienkatalog, Kapazitätsplanung und Optimierung charakterisieren.
Während die Verfügbarkeitsprüfung in R/3 oft lokal und auf Werksebene begrenzt ist, bietet SAP APO durch die GATP-Prüfung und den liveCache eine werksübergreifende, hochperformante Prüfung unter Berücksichtigung finiter Kapazitäten.
Der liveCache ist das Herzstück der APO-Performance, da er als Hauptspeicher fungiert, in dem planungsrelevante Daten objektorientiert verwaltet werden, um zeitintensive Berechnungen (z.B. globale Verfügbarkeitsprüfungen) in Echtzeit zu ermöglichen.
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