Masterarbeit, 2021
141 Seiten, Note: 2
1 Einleitung und Problemstellung
2 Literaturübersicht
2.1 Schicht- und Nachtarbeit
2.2 Verpflegungssysteme für Personen in Wechselschicht
2.3 Grundlagen der zirkadianen Rhythmik
2.4 Toleranz gegenüber Schichtarbeit
2.5 Gesundheitliche Probleme bei Schichtarbeit
2.5.1 Schichtarbeit und Schlafstörungen
2.5.2 Schichtarbeit und Stoffwechselerkrankungen
2.5.3 Schichtarbeit und Magen-Darm-Erkrankungen
2.5.4 Schichtarbeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
2.5.5 Schichtarbeit und psychische Erkrankungen
2.5.6 Schichtarbeit und Krebserkrankungen
2.6 Ernährungsempfehlungen und Schichtarbeit
2.6.1 Lebensmittelauswahl anhand der Österreichischen Ernährungspyramide
2.6.2 Konsum von koffeinhaltigen Getränken
2.6.3 Konsum von alkoholischen Getränken
2.7 Spezielle Ernährungsempfehlungen und Schichtarbeit
2.7.1 Allgemeine Richtlinien für Schicht- und Nachtarbeit
2.7.2 Spezielle Richtlinien für Schichtarbeit
2.8 Ernährungsgewohnheiten und Schichtarbeit
2.9 Körperliche Bewegung und Schichtarbeit
3 Methodik
3.1 Beschreibung des Erhebungsinstrumentes
3.2 Beschreibung der Studienpopulation
3.2.1 Ein- und Ausschlusskriterien
3.2.2 Rücklaufquote der Fragebögen
3.3 Beschreibung des Feldzuganges
3.3.1 Ablauf der Untersuchung
3.3.2 Pretest
3.4 Darstellung der Analyse-/Auswertungsstrategie
4 Ergebnisse und Diskussion
4.1 Soziodemographische Eckdaten der Mitarbeiter*innen
4.1.1 Haushaltssituation
4.1.2 Arbeitszeitmodell und Anzahl der Schichtarbeitsjahre
4.1.3 Wachstunden nach Schichtmodell
4.2 Körper und Gesundheit
4.2.1 Body-Mass-Index
4.2.2 Körpergewichtsempfinden
4.2.3 Gesundheitszustand
4.2.4 Zigarettenkonsum
4.2.5 Sportliche Aktivität und Bewegung im Alltag
4.2.6 Gesundheitliche Beschwerden
4.2.7 Vitamin- bzw. Mineralstoffmangel
4.2.8 Medizinische Werte
4.2.9 Schlafstörungen
4.3 Ernährungsgewohnheiten
4.3.1 Ernährungsform
4.3.2 Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln
4.3.3 Zeit für den Verzehr von Mahlzeiten
4.3.4 Mahlzeitenfrequenz
4.3.5 Koffeinhaltige Getränke
4.3.6 Alkoholische Getränke
4.3.7 Flüssigkeitskonsum an einem Arbeitstag
4.4 Verzehrhäufigkeiten anhand der Lebensmittelgruppen der Ernährungspyramide
4.4.1 Konsum von alkoholfreien Getränken
4.4.2 Konsum von Obst und Gemüse
4.4.3 Konsum von Getreide und Erdäpfeln
4.4.4 Konsum von Milch und Milchprodukten
4.4.5 Konsum von Fisch, Fleisch, Wurst und Eiern
4.4.6 Konsum von Fetten und Ölen
4.4.7 Konsum von fettigen Snacks, Süßem und Salzigem
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und Analyse des Ist-Zustandes der Ernährungs- und Gesundheitssituation von Mitarbeiter*innen einer Privatklinik. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie sich der Unterschied im Ernährungsverhalten zwischen Personal mit Wechsel- und Nachtarbeit und Personal mit regulärer Tagarbeit in dieser Einrichtung gestaltet, um daraus gezielte Maßnahmen für die betriebliche Gesundheitsförderung abzuleiten.
2.3 Grundlagen der zirkadianen Rhythmik
Der Zirkadianrhythmus, ein angeborener Tag-Nacht-Rhythmus, setzt sich aus den lateinischen Begriffen „cirka“ = bezüglich, „dies“ = Tag zusammen und unterliegt physiologischen Körperfunktionen, die je nach Tageszeit zwischen Minimum und Maximum variieren (Tabelle 1) [Petschelt et al., 2007]. Der Schlaf-Wachzustand als auch zahlreiche physiologische Körperfunktionen wie etwa die Körpertemperatur, das Herz-Kreislaufsystem, der endokrine Rhythmus als auch die Nahrungsaufnahme werden von endogenen Oszillatoren (inneren Uhren) selbstständig gesteuert [Skene et al., 2018].
Der Ozillator, die sogenannte „innere Uhr“, im Nucleus suprachiasmaticus (SCN) des vorderen Hypothalamus bildet die zentrale Steuereinheit des Zirkadianrhythmus. Jede Zelle und jedes Gewebe im Körper haben ihren eigenen Rhythmus, der jedoch mit den SCN-Zeit normalerweise gut synchronisiert ist. Der Rhythmus der endogenen Ozillatoren werden von internen und externen Zeitgeber auf die 24-Periodik synchronisiert. Der 24-h-Rhythmus wird durch negative und positive regulatorische intrazelluläre Rückkoppelungsschleifen von DNA-Transkription, Proteintranslation und dann Hemmung der DNA-Translation durch diese Proteinprodukte erzeugt. Für die Transkription sind mehrere „Uhrgene“ wie etwa PER und CRY verantwortlich [Boivin und Boudreau, 2014; Rémi, 2019]. Die Chronotypen als auch andere Stoffwechselstörungen hängen mit Polymorphismen in „Uhrgenen“, wie CLOCK, ARNTL, PER2-3 und CRY2 zusammen [von Schantz, 2017; Rémi, 2019].
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Schichtarbeit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage bezüglich des Ernährungsverhaltens von Mitarbeiter*innen einer Privatklinik.
2 Literaturübersicht: Hier werden theoretische Grundlagen zu Schichtarbeit, zirkadianer Rhythmik, gesundheitlichen Risiken und spezifischen Ernährungsempfehlungen dargelegt.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt den verwendeten Fragebogen, die Stichprobenauswahl, den Feldzugang sowie die statistische Auswertungsstrategie.
4 Ergebnisse und Diskussion: Hier erfolgt die detaillierte Darstellung und Auswertung der erhobenen soziodemographischen Daten sowie der Ernährungs- und Gesundheitsinformationen im Vergleich zwischen den Gruppen.
5 Limitationen: Dieses Kapitel reflektiert die Einschränkungen der Arbeit, insbesondere die kleine Stichprobengröße und methodische Aspekte bei der Datenerhebung.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse im Lichte der Literatur und Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
7 Zusammenfassung: Kompakte Übersicht über Hintergrund, Methodik, Kernergebnisse und Schlussfolgerungen der Masterarbeit.
8 Summary: Englische Übersetzung der Zusammenfassung.
9 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.
10 Anhang: Enthält ergänzende Dokumente, insbesondere den verwendeten Fragebogen und Tabellen zu Portionsgrößen.
Schichtarbeit, Nachtarbeit, Ernährungsgewohnheiten, Zirkadianrhythmus, Österreichische Ernährungspyramide, Gesundheitsverhalten, Pflegepersonal, BMI, Körpergewicht, Schlafstörungen, Prävention, Betriebliche Gesundheitsförderung
Die Arbeit untersucht das Ernährungs- und Gesundheitsverhalten von Mitarbeiter*innen einer Privatklinik und vergleicht dabei Personal mit regulären Dienstzeiten mit solchem, das in Schicht- und Nachtarbeit tätig ist.
Die zentralen Felder sind die Auswirkungen von Schichtarbeit auf den zirkadianen Rhythmus, Essgewohnheiten, körperliche Bewegung, Schlafqualität sowie das Auftreten gesundheitlicher Beschwerden.
Die Autorin untersucht, wie sich der Unterschied im Ernährungsverhalten von Mitarbeiter*innen mit Wechsel- und Nachtarbeit im Vergleich zu jenen mit regulärer Tagarbeit in der Privatklinik Goldenes Kreuz darstellt.
Es handelt sich um eine deskriptive Querschnittstudie, bei der die Daten mittels eines schriftlichen Fragebogens (einschließlich Food Frequency Questionnaire) erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturrecherche und einen empirischen Ergebnisteil, der Daten zu Soziodemografie, Körpergewicht, Gesundheitszustand und detaillierten Ernährungsangaben analysiert.
Wichtige Begriffe sind Schichtarbeit, zirkadianer Rhythmus, Ernährungsverhalten, österreichische Ernährungspyramide, Schlafstörungen und gesundheitliche Prävention am Arbeitsplatz.
In der untersuchten Stichprobe konnte kein signifikanter Unterschied im BMI zwischen den Gruppen festgestellt werden, wobei jedoch Tendenzen zur Gewichtszunahme mit zunehmendem Alter beobachtet wurden.
Obwohl die Chronobiologie im theoretischen Teil als wesentlicher Einflussfaktor auf die Verträglichkeit von Schichtarbeit beschrieben wird, erfolgte im Rahmen dieser spezifischen Befragung keine direkte Erhebung der Chronotyp-Zugehörigkeit.
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