Abschlussarbeit, 2022
23 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Fachwissenschaftliche Aspekte sozial-emotionaler Entwicklung
2.1 Emotionale und soziale Kompetenz als Grundlagen sozial-emotionaler Entwicklung
2.2 Bedeutung und Aufgaben von Bezugspersonen
2.3 Relevanz von Bilderbüchern
3. Relevanz für die erzieherische Praxis
4. Praxisteil
5. Persönliche Schlussfolgerungen
6. Quellen und Literaturverzeichnis
Die Facharbeit untersucht, wie die sozial-emotionale Entwicklung von zwei- bis dreijährigen Kindern gezielt durch den Einsatz von Bilderbüchern im Kita-Alltag gefördert werden kann. Dabei steht die theoretische Fundierung kindlicher Emotionsentwicklung im Einklang mit praktischen Bildungsangeboten im Fokus.
2.1. Emotionale und soziale Kompetenz als Grundlagen sozial-emotionaler Entwicklung
Alle Wissenschaft sucht im Zusammenhang mit der Beschreibung und Klassifizierung ihres Gegenstands nach objektiven und stabilen Strukturen; in diesem Sinne ist eine Emotion ein spezifischer psychischer Zustand (vgl. Friedlmaier und Holodynski, 1999, S. 5):
„Eine Emotion ist ein qualitativ näher beschreibbarer Zustand, der mit Veränderungen auf einer oder mehreren der folgenden Ebenen einhergeht: Gefühl, körperlicher Zustand und Ausdruck“ (Schmidt-Atzert, 1996, S. 21).
R.S. Lazarus spezifiziert und ergänzt diese Definition, so dass eine Emotion ihm zufolge auf folgenden Ebenen Veränderungen hervorruft:
1. Gefühl als subjektives Erleben, über das Personen berichten können.
2. Körperzustand inklusive physiologischer Reaktionen
3. Ausdruck inklusive beobachtbarer Verhaltensweisen
4. Situative Kontexte und Ereignisse als Emotionsanlass inklusive des Wissens, welche emotionalen Reaktionen in welchen Kontexten mit sehr hohen Wahrscheinlichkeiten auftreten (vgl. Lazarus, 1991, S. 43 f.).
1. Einleitung: Auf Basis persönlicher Erfahrungen in der Kita wird das Interesse an der Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung mittels Bilderbüchern begründet.
2. Fachwissenschaftliche Aspekte sozial-emotionaler Entwicklung: Dieser Abschnitt erarbeitet die theoretischen Grundlagen zu Emotionen, deren Entwicklung sowie die Relevanz der pädagogischen Bezugsperson.
3. Relevanz für die erzieherische Praxis: Die theoretischen Ansätze werden mit den Vorgaben des Orientierungsplans Baden-Württemberg verknüpft und auf die praktische Anwendung übertragen.
4. Praxisteil: Der Verlauf einer konkreten Praxiswoche mit fünf Bildungsaktivitäten zum Thema Gefühle und Bilderbücher wird dokumentiert und reflektiert.
5. Persönliche Schlussfolgerungen: Der Autor zieht Bilanz aus der Theorie und Praxis und formuliert Empfehlungen für das eigene professionelle Handeln als angehender Erzieher.
6. Quellen und Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Fachquellen und Literaturstellen.
Sozial-emotionale Entwicklung, Bilderbücher, Frühkindliche Bildung, Emotionale Kompetenz, Emotionsregulation, Orientierungsplan, Dialogisches Lesen, Pädagogische Praxis, Kinderkrippe, Perspektivenübernahme, Sozialverhalten, Bildungsaktivitäten, Erziehungskompetenz, Emotionale Intelligenz, Resilienzförderung.
Die Arbeit thematisiert die Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung bei zwei- bis dreijährigen Kindern in einer Kindertageseinrichtung unter Verwendung von Bilderbüchern.
Die zentralen Felder umfassen die Entwicklungspsychologie der Emotionen, die Rolle des pädagogischen Fachpersonals sowie die methodische Gestaltung von Bildungsangeboten.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie theoretisches Fachwissen zur frühkindlichen Entwicklung in die praktische pädagogische Arbeit mit Bilderbüchern überführt werden kann.
Der Autor wählte den Facharbeitstyp C, eine fachwissenschaftliche Auseinandersetzung kombiniert mit einer praktischen Reflexion (Praxiswoche).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Begriffsanalyse, die Verknüpfung mit dem Orientierungsplan Baden-Württemberg und die praktische Durchführung von fünf Bildungsangeboten.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die sozial-emotionale Kompetenz, die Emotionsregulation sowie das Konzept der Bildungsaktivität im Kontext der Frühpädagogik.
Bilderbücher bieten eine veranschaulichende Basis für den Austausch über Emotionen und ermöglichen Kindern, sich mit Identifikationsfiguren auseinanderzusetzen, ohne direkt über eigene Befindlichkeiten sprechen zu müssen.
Er dient als zentrale Arbeitsgrundlage für Fachkräfte, um Bildungsziele wie Gemeinschaftsfähigkeit und den Umgang mit Gefühlen professionell in der Gruppe umzusetzen.
Ein Kind reagierte mit Unbehagen auf die Nutzung von Spiegeln, wodurch der Autor lernte, sensibler und individueller auf die Bedürfnisse einzelner Kinder in der Gruppe zu reagieren.
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