Masterarbeit, 2024
106 Seiten
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Problemstellung
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Persönliche Ressourcen
3.1.1 Gesundheit
3.1.2 Resilienz
3.1.3 Motivation
3.2 Self-Leadership
3.2.1 Basistheorien
3.2.2 Theoretischer Kontext von Self-Leadership
3.2.3 Einsatzbereiche von Self-Leadership
3.2.4 Messbarkeit
3.2.5 Selbstführungstraining
3.2.6 Aktuelle Datenlage
3.3 Begriffserklärung Stress
3.3.1 Entstehen von Stress + Stressmodelle
3.3.2 Stressempfinden
3.3.3 Coping
3.3.4 Messbarkeit
3.3.5 Aktuelle Datenlage
3.3.6 Auswirkungen/Folgen von stress
3.4 Lebenswelt Junge Erwachsene
3.4.1 Eingrenzung des Begriffs Junge Erwachsene
3.4.2 Stress im jungen Erwachsenenalter
3.4.3 Darstellung der gegenwärtigen Situation von Studierenden in Deutschland
3.4.4 Herausforderung der heutigen Lebenswelt
3.5 Bedeutung und Relevanz von Selbstführung und Stressempfinden in Bezug auf das Privatleben, Lernen, die Arbeitswelt
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage und Hypothesen
4.2 Untersuchungsobjekte
4.2.1 Auswahl der Teilnehmer
4.2.2 Ein- und Ausschlusskriterien
4.3 Forschungsdesign
4.4 Datenerhebung
4.5 Datenauswertung
4.5.1 Auswertung der Deskriptiven Statistik
4.5.2 Auswertung Inferenzstatistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Inferenzstatistik
5.2.1 Ergebnisse Self-Leadership und Stressempfinden
5.2.2 Sonstige Ergebnisse
6 DISKUSSION
6.1 Statistische Ergebnisse
6.2 Vergleich zur Studie Maykrantz und Houghton
6.3 Limitationen der Arbeit
6.4 Handlungsempfehlungen
6.5 Ausblick auf weitere Forschung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der Arbeit ist es, durch eine quantitative Querschnittsanalyse den Zusammenhang zwischen den Selbstführungskompetenzen und dem Stressempfinden von deutschsprachigen Studierenden zu untersuchen und auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen abzuleiten.
3.1.2 Resilienz
Der Begriff Resilienz (aus dem Englischen: resilience = Spannkraft, Strapazierfähigkeit, Elastizität) bezieht sich auf die psychische Widerstandsfähigkeit von Individuen, insbesondere in Bezug auf ihre Fähigkeit, eine gesunde und altersgemäße Entwicklung trotz ernsthafter Gefährdungen, ungünstiger Lebensumstände oder kritischer Lebensereignisse aufrechtzuerhalten. Im Kontext von Kindern und Jugendlichen bedeutet Resilienz, dass sie trotz schwieriger Umstände eine positive Entwicklung durchlaufen können. Im Erwachsenenalter wird Resilienz als die erfolgreiche Bewältigung von stressreichen und potenziell traumatischen Ereignissen betrachtet.
Resilienz wird im Allgemeinen als eine variable Kapazität verstanden, die sich über die Zeit im Kontext der Mensch-Umwelt-Interaktion entwickelt. Die Entstehung von Resilienz liegt in besonderen risikomildernden bzw. schützenden Faktoren innerhalb und außerhalb einer Person (Rönnau-Böse, Fröhlich-Gildhoff, Bengel & Lyssenko, 2022). Resilienz ist dabei nicht nur das Durchstehen von Krisen im Lebenszyklus, sondern diese auch als Anlass für Entwicklung zu nutzen, mit Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen (Welter-Enderlin & Hildenbrand, 2006, S. 13).
Als Schutzfaktoren werden dementsprechend alle Faktoren bezeichnet, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Störungen bei Belastung vermindern. Schutzfaktoren sollten dabei nicht lediglich als Gegenteil oder das Fehlen von Gesundheits- oder Entwicklungsrisiken betrachtet werden. Schutzfaktoren, die zur Entstehung von Resilienz beitragen, können sowohl personale (individuelle Lebenskompetenzen, Persönlichkeitsmerkmale, Bewältigungsstrategien) als auch soziale (soziale Unterstützung, familiäre Umwelt) Elemente umfassen.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik des zunehmenden Stresses und der psychischen Belastung bei Studierenden und Darstellung der Relevanz des Themas.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Studienziele, inklusive der Stichprobenerhebung zur Untersuchung des Einflusses von Self-Leadership auf das Stressempfinden.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Ressourcen, Self-Leadership, Stressbegriff und der Lebenswelt junger Erwachsener.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datenerhebung mittels Online-Fragebögen und der Auswertungsverfahren.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der durchgeführten Online-Befragung.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, Einordnung in den Forschungsstand und Ableitung von Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Limitationen der wissenschaftlichen Arbeit.
Self-Leadership, Stressempfinden, Studierende, Resilienz, Stressbewältigung, Coping, psychische Gesundheit, Selbstführungskompetenzen, Prävention, Motivation, Leistungsfähigkeit, Online-Studie, Querschnittsanalyse, psychische Belastung, Burnout-Prävention.
Die Master-Thesis befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Selbstführungskompetenzen (Self-Leadership) und dem Stressempfinden von Studierenden.
Die Schwerpunkte liegen in der theoretischen Fundierung von persönlichen Ressourcen (Resilienz, Motivation), dem Konzept des Self-Leadership und dessen Anwendungsbereichen sowie der Definition und Entstehung von Stress im jungen Erwachsenenalter.
Das Ziel ist es, an einer Stichprobe von 100-150 Studierenden mittels standardisierter Fragebögen zu untersuchen, inwiefern Selbstführungsfähigkeiten das individuelle Stressempfinden beeinflussen.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Querschnittsanalyse, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens (unter Verwendung des Self-Leadership Skills Inventory SLSI und des Perceived Stress Questionnaire PSQ30) erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kenntnisstand, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Befunde inklusive Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von aktuellem wissenschaftlichem Stand zur Stressprävention mit einer empirischen Datenerhebung bei der spezifischen Zielgruppe der Studierenden aus.
Die Studie verweist auf die Literatur, nach der Coping als moderierender Faktor fungiert; ungesunde Bewältigungsstrategien wie Alkohol- oder Drogenkonsum können das Stressempfinden verschärfen.
Es wird empfohlen, Programme zur Förderung der Selbstzielsetzung (SMART-/FAST-Formeln) und kognitive Umstrukturierungstechniken (Positiver Fokus) zu implementieren, um das Stressempfinden aktiv zu reduzieren.
In der vorliegenden Stichprobe konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem globalen Self-Leadership-Faktor und dem Stresswert nachgewiesen werden, was die Autorin unter anderem auf notwendige weitere Forschung und Stichproben-Limitationen zurückführt.
Die Trendanalyse zeigt, dass Studierende in späteren Semestern (7. und 8.), vermutlich im Zusammenhang mit der Abschlussarbeit, tendenziell höhere Stresswerte aufweisen als in den Einstiegssemestern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

