Bachelorarbeit, 2010
92 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau
3. Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen
2.1. Lebensmittel als Teil der Fast Moving Consumer Goods
2.2. Vom Konzept zur Methode
2.3. Der Präferenzbegriff
3. Marken und Konsumenten
3.1. Die Marke
3.1.1. Markendeterminanten
3.1.2. Markenfunktionen
3.1.3. Markenimage und Markenidentität
3.2. Käuferverhalten
3.2.1. Psychische Determinanten
3.2.2. Kaufentscheidungen
3.2.3. Markenwahl und Markentreue
4. Empirische Untersuchung von Marken-Konsumenten-Beziehungen
4.1. Eine exemplarische Übersicht ausgewählter Studien
4.2. Konzeptionierung einer empirischen Studie
4.2.1. Der Forschungsansatz
4.2.1.1. Explorative Untersuchungen
4.2.1.2. Deskriptive Untersuchungen
4.2.1.3. Kausalanalytische Untersuchungen
4.2.2. Auswahl von Informationsbedarf und Informationsquellen
4.2.3. Zusammensetzung der Untersuchungseinheit
4.2.3.1. Stichprobenumfang
4.2.3.2. Auswahl der Stichprobe
4.2.4. Auswahl der Datenerhebungsmethode(n)
4.2.5. Gestaltung der Rahmenbedingungen
5. Geeignete Methoden zur Untersuchung des Markenwahlverhaltens von Konsumenten auf dem Lebensmittelmarkt
5.1. Befragungen
5.1.1. Qualitative Befragungen
5.1.2. Quantitative Befragungen
5.1.2.1. Face-To-Face-Interview
5.1.2.2. Schriftliche Befragung
5.1.2.3. Telefoninterview
5.1.2.4. Online-Befragung
5.2. Beobachtung
5.3. Panel
5.4. Experimentelle Versuchsanordnungen
5.4.1. Feldexperimente
5.4.2. Laborexperiment
6. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen grundlegenden Überblick über die Möglichkeiten zur Untersuchung des Markenwahlverhaltens von Verbrauchern auf dem Lebensmittelmarkt zu geben und die methodischen Instrumente sowie deren Anwendung zu beleuchten.
3.2. Käuferverhalten
Es gibt eine Vielzahl von Einflusskriterien, von denen ausgehend ein Konsument sich für einen bestimmten Artikel entscheidet. Häufig folgt diese Entscheidung nur sehr bedingt rationalen Prinzipien, so dass viele Käufe einen irrationalen Charakter aufweisen. Ein tiefgehender Einblick in das komplexe Netzwerk aus Psychologie, sozialer Umwelt, formalen Rahmenbedingungen und Marktgestaltung, in dem Konsumenten ihre Kaufentscheidungen treffen, würde an dieser Stelle zu weit führen, daher erfolgt lediglich eine kurze Einführung in die Grundlagen des Konsumentenverhaltens.
3.2.1. Psychische Determinanten
Bei Kaufentscheidungen von Konsumenten spielen vor allem die inneren, nicht beobachtbaren Prozesse des Entscheidungsverhaltens eine Rolle. Diese inneren Vorgänge stellen die psychischen Determinanten des Kaufverhaltens dar, und werden unterteilt in aktivierende und kognitive Prozesse. Aktivierende Prozesse sind solche, die das Individuum in einen Bereitschaftszustand versetzen, kognitive Prozesse hingegen steuern die gedankliche Verarbeitung wahrgenommener Reize und Informationen. Diese beiden Teilsysteme liegen jedoch nicht isoliert voneinander vor, sondern wirken im Kaufentscheidungsprozess zusammen. Nur ein aktivierter Organismus in der Lage ist, sich gedanklich mit einem Sachverhalt auseinander zu setzen. Die Aktivierung des Konsumenten ist also Bedingung für eine spätere Kaufentscheidung.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Marken auf dem unübersichtlichen Lebensmittelmarkt und die Herausforderungen für Hersteller durch hybrides Kaufverhalten und Handelsmarken.
2. Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau: Das Kapitel erläutert, dass die Arbeit einen Überblick über methodische Ansätze zur Erforschung von Markenwahl und Präferenzbildung auf dem Lebensmittelmarkt bietet.
3. Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Es werden grundlegende Begriffe wie Fast Moving Consumer Goods (FMCG), die Unterscheidung zwischen Konzept und Methode sowie der Präferenzbegriff definiert.
3. Marken und Konsumenten: Dieses Kapitel analysiert das Marken-Gebilde, Markendeterminanten, die Funktionen von Marken für den Konsumenten sowie die psychischen Faktoren und Typologien von Kaufentscheidungen.
4. Empirische Untersuchung von Marken-Konsumenten-Beziehungen: Hier werden ausgewählte empirische Studien sowie das Vorgehen bei der Konzeption einer empirischen Untersuchung vorgestellt.
5. Geeignete Methoden zur Untersuchung des Markenwahlverhaltens von Konsumenten auf dem Lebensmittelmarkt: Die verschiedenen Methoden wie Befragung, Beobachtung, Panel und Experiment werden hinsichtlich ihrer Anwendung im Lebensmittelbereich detailliert erläutert.
6. Zusammenfassung und Fazit: Das letzte Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Marktforschung.
Markenwahlverhalten, Konsumentenverhalten, Lebensmittelmarkt, Markenpräferenz, Marktforschung, Empirische Studie, Kaufentscheidung, FMCG, Markenloyalität, Marketing-Strategie, Datenerhebung, Qualitative Befragung, Quantitative Befragung, Beobachtung, Experiment.
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Marken und Konsumentenverhalten, speziell wie Markenpräferenzen und das Markenwahlverhalten von Verbrauchern auf dem Lebensmittelmarkt praktisch analysiert werden können.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Marken und deren Funktionen, die psychischen Grundlagen des Kaufverhaltens (wie Motivation und Einstellung) sowie verschiedene empirische Untersuchungsmethoden.
Ziel ist es, einen Überblick über methodische Ansätze und praktische Möglichkeiten zur Untersuchung des Markenwahlverhaltens auf dem Lebensmittelmarkt zu bieten, ohne einzelne Studien bis ins Detail zu analysieren.
Es werden gängige Methoden der Marktforschung wie Befragungen (qualitativ/quantitativ), Beobachtungen, Panels und experimentelle Versuchsanordnungen, wie z.B. Testmärkte oder Simulationen, betrachtet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse von Marken-Konsumenten-Beziehungen, einen Überblick über empirische Studien und eine detaillierte Darstellung verschiedener Datenerhebungsmethoden für den Lebensmittelmarkt.
Zentrale Begriffe sind Markenwahlverhalten, Konsumentenpsychologie, empirische Marktforschung, Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Markenpräferenzen.
Das Involvement kennzeichnet den Grad der Bereitschaft, sich kognitiv und emotional mit einer Kaufentscheidung auseinanderzusetzen; es beeinflusst maßgeblich die Intensität der Informationssuche und die Markenloyalität.
Echte Markentreue basiert auf positiven Einstellungen, Emotionen und Erfahrungen, während unechte Markentreue oft aus Bequemlichkeit oder aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit von Alternativen resultiert.
Feldexperimente sind oft kostspielig, zeitaufwendig, schwer vor der Konkurrenz zu verbergen und aufgrund von zahlreichen unkontrollierbaren Umwelteinflüssen schwieriger zu reproduzieren als Laborexperimente.
Es handelt sich um einen kleinen, tragbaren Computer, der speziell im Bereich der FMCG eingesetzt wird, um die Dateneingabe für Panelteilnehmer zu vereinfachen und auch Artikel ohne EAN-Code effizient zu erfassen.
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