Masterarbeit, 2024
70 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung in die Thematik
1.1. Bedeutung des technischen Fortschritts für die Gesellschaft und Wirtschaft
1.2. Forschungsfrage und -hypothese
1.3. Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Definition des Begriffs technischer Fortschritt
2.1.1. Abgrenzung des Begriffs technischer Fortschritt von technologischem Fortschritt
2.1.2. Auslöser des technischen Fortschritts
2.2. Entwicklungsphasen des technischen Fortschritts: Inventions-, Imitations- und Diffusionsphase
2.3. Technischer Fortschritt in der endogenen Wachstumstheorie
3. Methodik
3.1. Forschungsdesign der Arbeit
3.2. Ablauf der Zeitreihenanalyse
3.3. Messung des technischen Fortschritts
3.4. Messung des technischen Fortschritts mittels korrelativer Indikatoren
3.5. Korrelative Indikatoren zum technischen Fortschritt
3.5.1. F&E-Aufwendungen
3.5.2. F&E-Personal
3.5.3. Staatliche F&E-Subventionen
3.5.4. Patentdaten
3.5.5. Wissenschaftliche Publikationen
4. Ergebnisse der Zeitreihenanalyse
4.1. Indikator F&E-Aufwendungen
4.2. Indikator F&E-Personal
4.3. Indikator F&E-Subventionen
4.4. Indikator Patentanmeldungen
4.5. Indikator Patenterteilungen
4.6. Indikator wissenschaftliche und technische Publikationen
5. Diskussion der Ergebnisse aus der Zeitreihenanalyse
5.1. Einordnung der Ergebnisse in den Kontext der endogenen Wachstumstheorie
5.2. Kritische Betrachtung der Ergebnisse aus der Zeitreihenanalyse
5.3. Beantwortung der Forschungsfrage und -hypothese
5.4. Limitationen
6. Fazit und Ausblick
6.1. Fazit
6.2. Ausblick
Diese Masterarbeit zielt darauf ab, mithilfe einer Zeitreihenanalyse globaler korrelativer Indikatoren zu untersuchen, ob der technische Fortschritt stagniert oder ob weiterhin von einem ungebrochenen Wachstum auszugehen ist, um eine fundierte Prognose für die nächsten zehn Jahre zu erstellen.
2.3. Technischer Fortschritt in der endogenen Wachstumstheorie
Dieser Abschnitt beleuchtet die zentrale Rolle des technischen Fortschritts als integraler Bestandteil der endogenen Wachstumstheorie. Die endogenen Wachstumstheorien, entwickelt Ende der 1980er Jahre, markieren einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie, indem sie den technischen Fortschritt als internen Mechanismus modellieren. Im Gegensatz zu traditionellen, exogenen Wachstumsmodellen, die den technischen Fortschritt als externe, nicht durch das Modell erklärte Variable betrachten, integrieren endogene Wachstumstheorien den technischen Fortschritt als einen inhärenten Teil des Wachstumsprozesses. Im Zentrum der Theorie steht die Idee, dass Wirtschaftswachstum durch Faktoren innerhalb einer Wirtschaft angetrieben wird, wie Investitionen in physisches Kapital, Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie technologische Innovationen. Wesentlich dabei ist, dass diese internen Faktoren einen selbsttragenden Prozess initiieren, der durch die fortwährende Akkumulation die Wirtschaft antreibt und aufrechterhält, wodurch ein anhaltendes Wachstumspotenzial ohne zusätzliche externe Anstöße geschaffen wird.
Modelle wie das von Lucas und Romer legen den Grundstein für dieses Verständnis, indem sie zeigen, wie durch Investitionen in Schlüsselbereiche nachhaltiges Wachstum gefördert wird. Romer postuliert in seinem Beitrag zur endogenen Wachstumstheorie, dass Wirtschaftswachstum wesentlich durch technologische Innovationen und die Akkumulation von Wissen angetrieben wird. In seinem Modell wird technischer Fortschritt nicht nur durch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Unternehmen generiert, sondern auch durch das Engagement anderer gesellschaftlicher Akteure vorangetrieben, wodurch neues Wissen entsteht, das wiederum die Produktivität erhöht.
1. Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas, stellt die Forschungsfrage sowie das Ziel und den Aufbau der Arbeit dar.
2. Theoretische Grundlagen: Hier wird der Begriff des technischen Fortschritts definiert, seine Entwicklungsphasen erläutert und die endogene Wachstumstheorie als theoretischer Bezugsrahmen eingeführt.
3. Methodik: Es wird das Forschungsdesign anhand einer Zeitreihenanalyse vorgestellt sowie die Auswahl und Operationalisierung der korrelativen Indikatoren des technischen Fortschritts erklärt.
4. Ergebnisse der Zeitreihenanalyse: Dieses Kapitel analysiert und visualisiert die Verläufe der ausgewählten Indikatoren und erstellt Prognosen mithilfe des ARIMA-Modells.
5. Diskussion der Ergebnisse aus der Zeitreihenanalyse: Die Resultate werden kritisch im Lichte der endogenen Wachstumstheorie reflektiert, die Forschungsfrage beantwortet und Limitationen der Methode aufgezeigt.
6. Fazit und Ausblick: Diese Kapitel fassen die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bieten einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsansätze.
Technischer Fortschritt, Endogene Wachstumstheorie, Zeitreihenanalyse, Forschungsaufwand, Innovationsindikatoren, Patentdaten, ARIMA-Modell, Humankapital, Wirtschaftswachstum, Technologische Innovation, Wissensakkumulation, Globale Märkte, Prognosemodelle, F&E-Investitionen.
Die Arbeit untersucht, ob die Dynamik des globalen technischen Fortschritts nachlässt oder ob langfristiges Wachstum weiterhin zu erwarten ist.
Im Zentrum stehen die quantitative Messung technischer Innovationen, die Analyse der endogenen Wachstumstheorie und die statistische Modellierung von Innovationsindikatoren.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die zukünftige Entwicklung des technischen Fortschritts zu gewinnen, indem globale korrelative Indikatoren gemessen und für die nächsten zehn Jahre prognostiziert werden.
Die Autorin/der Autor verwendet eine quantitative Zeitreihenanalyse sowie das ARIMA-Modell zur Prognose der historischen Zeitreihendaten.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung in der endogenen Wachstumstheorie als auch die detaillierte empirische Untersuchung anhand von F&E-Aufwendungen, Patentdaten und wissenschaftlichen Publikationen.
Zentrale Begriffe sind technischer Fortschritt, ARIMA-Modell, Wissensakkumulation und Innovationsindikatoren wie Patente und Forschungsaufwendungen.
Die Indikatoren wurden aufgrund ihrer Eignung als substituative Messgrößen für Innovationen und ihrer Verfügbarkeit in globalen Datensätzen ausgewählt.
Die Analyse liefert keine empirischen Belege für ein unmittelbares Erlahmen des technologischen Fortschritts, zeigt jedoch eine leichte Verlangsamung der Wachstumsraten in einigen Indikatoren.
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