Masterarbeit, 2024
94 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Hintergrund und Relevanz des Themas
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Überblick über den Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Definition und Konzeptualisierung von Machiavellismus
2.2 Die dunkle Triade der Persönlichkeiten
2.2.1 Narzissmus
2.2.2 Subklinische Psychopathie
2.2.3 Abgrenzung zu Machiavellismus
2.3 Dark Leadership
2.4 Machiavellismus im beruflichen Kontext
2.5 Übersicht und Kritik bisheriger Messinstrumente
2.5.1 MACH-IV und MACH-VI
2.5.2 Dirty Dozen
2.5.3 Short Dark Triad (SD3)
2.6 Das Five Factor Machiavellism Inventory (FFMI)
2.7 Herleitung der Hypothesen
3. Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Methodologische Diskussion
3.2.1 Methodologische Grundlagen der Studie
3.2.2 Bewertung der Gütekriterien
3.2.3 Ethische Überlegungen
3.3 Datenerhebungsmethodik
3.4 Operationalisierung der Variablen
3.5 Beschreibung der Stichprobe
3.5.1 Demographische Daten der Mitarbeiter
3.5.2 Demographische Daten der Führungskräfte
3.6 Datenanalyse
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik der Skalen
4.2 Inferenzstatistik
4.2.1 Korrelationsanalysen
4.2.2 Regressionsanalysen
4.3 Moderatoranalysen
5. Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Vergleich mit der Literatur und bestehenden Theorien
5.3 Diskussion potenzieller Erklärungen für die Ergebnisse
5.4 Implikationen für Theorie und Praxis
5.5 Stärken und Limitationen der Studie
5.5.1 Methodologische Stärken
5.5.2 Methodologische Limitationen
5.6 Abschließende Bewertung der Gütekriterien
5.7 Schlussfolgerungen
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen Machiavellismus – erfasst durch das Five Factor Machiavellism Inventory (FFMI) – und dem beruflichen Erfolg, operationalisiert durch das Einkommen, bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland empirisch zu untersuchen.
2.2 Die dunkle Triade der Persönlichkeiten
Die dunkle Triade der Persönlichkeiten stellt ein faszinierendes, aber komplexes Feld dar, das tiefe Einblicke in die Schattenseiten menschlicher Persönlichkeit bietet. Die beiden Psychologen Delroy L. Paulhus und Kevin M. Williams prägten 2002 als erste den Begriff der sogenannten „dunklen Triade der Persönlichkeiten“, welcher die Persönlichkeitsmerkmale Machiavellismus, Narzissmus und subklinische Psychopathie umfasst. Diese drei Persönlichkeitsmerkmale haben einen gemeinsamen antisozialen Kern. Zur Veranschaulichung dieser Schnittmenge, die Themen wie sozial bösartiges Verhalten, Selbstdarstellungstendenzen, emotionale Kälte, Hinterhältigkeit und Aggressivität umfassen, siehe Abbildung 1.
Die erste Formulierung der dunklen Triade durch Paulhus und Williams (2002) weckte ein starkes wissenschaftliches Interesse. Die anschließend durchgeführten Studien zeigten insgesamt, dass die dunkle Triade ein vielschichtiges Konstrukt ist, das weiterhin eine wichtige Rolle in der psychologischen Forschung spielt, sowohl in Bezug auf die Theoriebildung als auch in Anwendungskontexten wie der Organisationspsychologie. Obwohl diese Eigenschaften empirisch positive Korrelationen aufweisen und ähnliche Beziehungen zu Außenkriterien zeigen, betonen Paulhus und Williams ihre theoretische und empirische Distinktheit. Diese wurde auch in späteren Forschungen bestätigt: Obwohl die drei Merkmale eine gemeinsame negative Beziehung zum Persönlichkeitsfaktor Verträglichkeit aus dem Fünf-Faktoren Modell der Persönlichkeiten (FFM) aufweisen, welches im nächsten Abschnitt kurz erläutert wird, bleiben sie dennoch eindeutig voneinander abgegrenzt (Furnham et al., 2013).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsinteresse der Arbeit und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Hier werden zentrale Konzepte wie der Machiavellismus, die "dunkle Triade" und "Dark Leadership" definiert sowie bestehende Messinstrumente kritisch beleuchtet.
3. Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Untersuchungsdesign, die Datenerhebung via Online-Umfrage, die Operationalisierung der Variablen und die Beschreibung der Stichprobe.
4. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Datenerhebung werden anhand deskriptiver Statistiken, Korrelations- und Regressionsanalysen sowie Moderatoranalysen präsentiert.
5. Diskussion: Die Befunde werden im Kontext theoretischer Literatur interpretiert, Stärken und Limitationen reflektiert sowie Implikationen für die Praxis abgeleitet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Machiavellismus, dunkle Triade, FFMI, beruflicher Erfolg, Einkommen, Führungskräfte, Mitarbeiter, Personalmanagement, Persönlichkeitspsychologie, Organisation, Strategisches Denken, Psychopathie, Narzissmus, Antagonismus, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitseigenschaft Machiavellismus und dem beruflichen Erfolg, gemessen am Einkommen von Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland.
Die zentralen Themen sind die "Dunkle Triade" der Persönlichkeit, spezielle Messinstrumente wie der FFMI (Five Factor Machiavellism Inventory) sowie die Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Karrieregehalt.
Das Ziel ist es, in Anlehnung an Kückelhaus und Blickle (2023) empirisch zu erfassen, inwiefern Machiavellismus mit agentischem Karriereerfolg (Einkommen) assoziiert ist.
Es wurde eine querschnittliche, korrelative Feldstudie mittels einer Online-Umfrage (Between-Subjects-Design) durchgeführt, wobei Multi-Source-Daten von Führungskräften und ihren Mitarbeitern erhoben wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine methodische Beschreibung der Feldstudie, eine detaillierte Ergebnisanalyse und eine kritische Diskussion der Befunde.
Wichtige Begriffe sind Machiavellismus, FFMI, Dunkle Triade, beruflicher Erfolg, Führung, Gehalt, Antagonismus, Agency und Planungsfähigkeit.
Der FFMI wurde gewählt, weil er auf dem Fünf-Faktoren-Modell basiert und eine präzisere, differenziertere Erfassung des Machiavellismus ermöglicht, indem er unter anderem die Schwächen älterer Instrumente in Bezug auf die Trennung von Psychopathie überwindet.
Die drei Facetten (Antagonismus, Vorwärtsstreben/Agency, Planungsfähigkeit/Planfulness) erlauben ein tieferes Verständnis der funktionalen vs. destruktiven Anteile des Machiavellismus am Arbeitsplatz.
Die Analysen deuten darauf hin, dass Führungskräfte im Allgemeinen höhere Machiavellismus-Werte aufweisen und bei ihnen eine Tendenz besteht, dass Machiavellismus mit höherem Einkommen korreliert, während dieser Zusammenhang bei Mitarbeitern in der Stichprobe nicht signifikant nachgewiesen werden konnte.
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