Bachelorarbeit, 2022
113 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Wissenschaftliche Fragestellung
1.3. Adressatenkreis
1.4. Vorgehensweise
2. Grundlagen zur Kommunikation in der Beratung
2.1. Theoretischer Hintergrund: Modelle, Theorien und Ansätze
2.1.1. Eisbergmodell und Strukturmodell nach Sigmund Freud
2.1.2. Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick
2.1.3. Kommunikationsansatz nach Carl Rogers
2.1.4. Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun
2.1.5. Motivierende Gesprächsführung (MI) nach Miller und Rollnick
2.2. Übertrag auf die wissenschaftliche Fragestellung
2.2.1. Ablauf der Literaturrecherche
2.2.2. Kommunikationsgestaltungsfragen aufgeteilt auf die drei Themenfelder
2.3. Bedeutung für die Ernährungsberatung
A) Zwischenmenschliche Interaktionen in der Beratung
B) Rolle der Beraterin
C) Gesprächsführung in der Beratung
3. Forschungsdesign
3.1. Erhebungsinstrument
3.2. Planung und Vorbereitung der Interviews
3.3. Datenerhebung
3.4. Datenaufbereitung
3.5. Datenauswertung
4. Darstellung der Forschungsergebnisse
A) Zwischenmenschliche Interaktionen in der Beratung
B) Rolle der Beraterin
C) Gesprächsführung in der Beratung
5. Diskussion der Forschungsergebnisse
5.1. Interpretation und Hypothesen
A) Zwischenmenschliche Interaktionen in der Beratung
B) Rolle der Beraterin
C) Gesprächsführung in der Beratung
5.2. Theorie und Praxisbezug
5.3. Erkenntnisse der Interviews verglichen mit den Publikationen
6. Schlussfolgerungen
6.1. Fazit
6.2. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die spezifischen Erwartungen und Bedürfnisse von Klientinnen an die Kommunikation innerhalb der Ernährungsberatung zu identifizieren. Die Forschungsfrage untersucht dabei, inwieweit neben der reinen Wissensvermittlung insbesondere die Beziehungsgestaltung und der Kommunikationsstil die Beratungszufriedenheit beeinflussen.
Tb1 Nonverbal
Bezüglich nonverbaler Kommunikation sind alle interviewten Klientinnen der Meinung, dass die Beraterin empathisch wirken soll.
Dies ergänzte die Klientin 3 mit der Aussage
«…oder dass ich sogar das Gefühl habe, Sie nehmen mich gar nicht ernst oder so… In diesem Falle wäre ich nach dem ersten Mal nicht mehr gekommen.» (Klientin 3, #13:28 – 13:50#),
was die Klientin 1 ebenfalls so formulierte, im Sinne von sich ernst genommen fühlen.
Sie wünscht sich eine Beraterin die offen, nicht wertend und sympathisch ist.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Ausgangslage, die wissenschaftliche Fragestellung und den methodischen Ansatz, der für die Untersuchung der Kommunikationspräferenzen gewählt wurde.
2. Grundlagen zur Kommunikation in der Beratung: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über relevante psychologische Modelle und Kommunikationstheorien, die als theoretisches Fundament für die anschließende Analyse dienen.
3. Forschungsdesign: Es wird die Entscheidung für eine qualitative Forschungsmethodik begründet und das Vorgehen bei der Datenerhebung mittels leitfadengestützter Interviews detailliert beschrieben.
4. Darstellung der Forschungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die durch die Interviews gewonnenen Erkenntnisse, strukturiert gemäß den Hauptkategorien und Themenblöcken.
5. Diskussion der Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext gesetzt und mit den theoretischen Ansätzen sowie aktuellen Publikationen verglichen.
6. Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen gewonnenen Einsichten zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsfragen.
Ernährungsberatung, Beraterin-Klientin-Beziehung, Übergewicht, Kommunikation, Beratung, Motivierende Gesprächsführung, Qualitative Inhaltsanalyse, Patientenbedürfnisse, Zwischenmenschliche Interaktion, Vertrauen, Empathie, Rollendefinition, Zielvereinbarung, Psychologie.
Die Arbeit untersucht, welche Erwartungen und Anforderungen erwachsene Klientinnen mit Übergewicht an die zwischenmenschliche Kommunikation in einer Ernährungsberatung stellen.
Die Forschung konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: Die Art der zwischenmenschlichen Interaktion, die Rolle der Ernährungsberaterin aus Sicht der Klientin sowie die bevorzugte Gesprächsführung.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Erwartungen und Bedürfnisse haben Klientinnen an die Kommunikation in der Ernährungsberatung?“, um die Beratungsqualität optimieren zu können.
Die Autorin nutzt eine qualitative Forschungsmethodik. Die Datenbasis bilden vier leitfadengestützte Interviews mit Klientinnen, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung verschiedener Kommunikationsmodelle (z.B. nach Rogers, Watzlawick, Schulz von Thun) sowie die systematische Darlegung und Diskussion der empirischen Interviewergebnisse.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ernährungsberatung, Beraterin-Klientin-Beziehung, Kommunikation, Motivation und patientenzentrierte Beratung.
Scham ist ein individuelles, aber präsentes Thema. Die Ergebnisse zeigen, dass eine empathische und nicht wertende Reaktion der Beraterin essenziell ist, damit sich Klientinnen sicher fühlen, ihre Probleme offen anzusprechen.
Vertrauen ist laut den Ergebnissen die unabdingbare Basis für eine erfolgreiche Beratung. Es ermöglicht erst, dass sich Klientinnen auf persönliche Themen einlassen und Ratschläge der Fachperson annehmen.
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