Magisterarbeit, 2000
106 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit untersucht die Wirkweisen der Pressefreiheit in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird die historische Entwicklung der Pressefreiheit im Kontext der Zensurgeschichte aufgezeigt und die Bedeutung des Grundrechts für die freiheitliche Gesellschaftsordnung beleuchtet.
Kapitel 1 führt in das Thema der Pressefreiheit ein und stellt die Relevanz des Grundrechts für die demokratische Gesellschaft dar. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung der Pressefreiheit im Kontext der Zensurgeschichte. In Kapitel 3 werden die Wirkweisen des Grundrechts als subjektives Abwehrrecht und als objektiv-rechtliches Prinzip diskutiert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Rechtsquellen der Pressefreiheit, insbesondere mit dem Artikel 5 des Grundgesetzes und weiteren relevanten Rechtsquellen. Kapitel 5 untersucht die Pressefreiheit als subjektives Abwehrrecht, wobei die Begriffe, der Inhalt und der Schutzbereich des Grundrechts beleuchtet werden. Kapitel 6 beleuchtet die Pressefreiheit als institutionelle Garantie, die die freiheitliche und privatwirtschaftliche Struktur der Presse sichert. Kapitel 7 untersucht die mittelbare Drittwirkung der Pressefreiheit, wobei die unterschiedlichen Ansätze zur Auslegung des Rechtsgrundsatzes beleuchtet werden. Kapitel 8 beschäftigt sich mit den Schranken der Pressefreiheit, insbesondere mit den allgemeinen Gesetzen, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und dem Recht der persönlichen Ehre. Kapitel 9 untersucht die Schranken-Schranken, die die Unantastbarkeit der Pressefreiheit gewährleisten.
Pressefreiheit, Grundrecht, Zensur, Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, subjektives Abwehrrecht, institutionelle Garantie, Drittwirkung, Schranken, Grundgesetz, Rechtsquellen, Rechtsprechung, Bundesverfassungsgericht.
Die Pressefreiheit ermöglicht die Herstellung einer Öffentlichkeit, die als Forum für Kritik, Kontrolle und Mitwirkung an der Meinungsbildung dient, was für ein freies Staatswesen unerlässlich ist.
Es bedeutet, dass der Einzelne oder ein Presseunternehmen das Recht hat, staatliche Eingriffe in die Berichterstattung, Informationsbeschaffung und den Vertrieb abzuwehren.
Die institutionelle Garantie schützt die Presse als Einrichtung. Sie sichert ihre freiheitliche und privatwirtschaftliche Struktur sowie ihre Funktionsfähigkeit zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben.
Die Pressefreiheit wird durch die allgemeinen Gesetze, gesetzliche Bestimmungen zum Jugendschutz und das Recht der persönlichen Ehre begrenzt.
Die Wechselwirkungstheorie besagt, dass Gesetze, die die Pressefreiheit einschränken, ihrerseits im Lichte der Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie ausgelegt werden müssen.
Die mittelbare Drittwirkung bedeutet, dass Grundrechte wie die Pressefreiheit auch das Privatrecht beeinflussen, indem sie bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe durch Gerichte berücksichtigt werden müssen.
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