Masterarbeit, 2023
73 Seiten, Note: 1,3
3 Einleitung
4 Gesundheitsbildung und Gesunde Ernährung
4.1 Begriffserklärungen
4.1.1 Gesundheitsbildung
4.1.2 Gesunde Ernährung
4.2 Gesunde Ernährung als Bestandteil von Gesundheitsbildung
4.2.1 Folgen ungesunder Ernährung
4.2.2 Die Wirksamkeit von Schulprojekten zur Thematik „Gesunde Ernährung“
5 Gesundheit im Grundschulalter
5.1 Begriffserklärungen
5.2 Lebensqualität durch Gesundheit
5.3 Salutogenesemodell als beispielhaftes Gesundheitsmodell
5.4 Studien zur Gesundheit von Schüler:innen in Bezug auf Ernährung
5.5 Studien zur Perspektive von Lehrer:innen zum Thema Gesundheit und Ernährung
6 Gesundheitsbildung in Curricula der Grundschule
6.1 Begriffserklärungen
6.1.1 Curriculum
6.1.2 Thüringer Bildungsplan
6.1.3 Lehrpläne Thüringen Grundschule
6.2 Verankerung Gesunde Ernährung Lehrpläne vs. Bildungsplan
6.2.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
7 Wirksamkeit des Fächerübergreifendes Lernens in Bezug auf Wissensvernetzung und Lernerfolg
8 Didaktische Folgen
9 Entwicklung einer Online-Broschüre
9.1 Methode
9.2 Zielstellung
9.3 Design und formaler Aufbau
9.4 Inhalte der Broschüre
9.5 Materialerstellung
10 Diskussion
10.1 Methodenkritik
10.2 Ergebnisdiskussion
10.3 Unterrichtsmaterialien
10.4 Implikation für Forschung und Praxis
11 Fazit
Diese Masterarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung einer fächerübergreifenden Gesundheitsbildung in Thüringer Grundschulen mit dem Fokus auf gesunder Ernährung, um das Ziel zu erreichen, Lehrkräften mittels einer Online-Broschüre und konkreten Unterrichtsmaterialien praxisnahe Anreize für eine nachhaltige Wissensvermittlung zu bieten.
4.1.2 Gesunde Ernährung
Eine vernünftige Ernährungsweise sorgt dafür, dass die Gesundheit erhalten wird und man besser und länger lebt (Gaßmann, 1999). Das ist die Antwort der Ernährungswissenschaften, wenn Kinder und Jugendliche sich fragen, warum sie auf ihre Ernährung überhaupt achten sollten. Aufklärungsbroschüren, wie die der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (2018) formulieren Slogans zur Thematik der gesunden Ernährung wie folgende: „Vollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden“ (Bechthold et al., 2018, S. 4). Das Gegenteil dieser Aussage zeigt die Gefahren einer ungesunden Ernährung auf. Es kann zu geminderter Leistungsfähigkeit und dem Unwohlsein der Person kommen (Diehl, 2000). In diesem Kapitel soll darauf eingegangen werden, wie eine gesunde beziehungsweise ausgewogene Ernährung definiert ist.
Die Hauptmerkmale einer gesunderhaltenden Ernährung hält die DGE 2018 mit Hilfe der „10 Regeln der DGE“ (Bechthold et al., 2018, S.3) fest, welche auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse formuliert werden. Nachfolgend sollen diese Regeln genauer beleuchtet werden.
Die erste Regel besagt, dass man die Lebensmittelvielfalt genießen soll. Dies bedeutet laut der DGE, dass man die vorherrschende Lebensmittelvielfalt nutzen und dabei überwiegend pflanzliche Lebensmittel wählen soll (Bechthold et al., 2018). Diese Regel stellt die DGE auf Grundlage des Faktes auf, dass kein einziges Lebensmittel alle Nährstoffe enthält und dadurch das „Risiko einer einseitigen Ernährung“ (Bechthold et al., 2018, S. 4) durch abwechslungsreiche Ernährung gesenkt wird. Als Lebensmittel für eine ausgewogene Ernährung verweist die DGE hierbei auf Obst, Gemüse, Getreide und Kartoffeln (ebd.), sowie auf Pflanzenöle, Nüsse und tierische Lebensmittel.
3 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik einer zunehmend ungesunden Lebensweise bei Kindern ein und skizziert das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Gesundheitsförderung.
4 Gesundheitsbildung und Gesunde Ernährung: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe und beleuchtet die medizinischen und wissenschaftlichen Aspekte sowie bestehende Projekte zur gesunden Ernährung.
5 Gesundheit im Grundschulalter: Es wird erörtert, wie Kinder im Grundschulalter den Gesundheitsbegriff wahrnehmen und welche Bedeutung Gesundheit für ihre Lebensqualität hat.
6 Gesundheitsbildung in Curricula der Grundschule: Eine curriculare Analyse untersucht, wie das Thema gesunde Ernährung in Thüringens Bildungsplan und Lehrplänen verankert ist.
7 Wirksamkeit des Fächerübergreifendes Lernens in Bezug auf Wissensvernetzung und Lernerfolg: Dieses Kapitel begründet das pädagogische Potenzial fächerübergreifenden Unterrichts gegenüber einer starren Fächertrennung.
8 Didaktische Folgen: Die theoretischen Erkenntnisse werden genutzt, um Anforderungen an eine nachhaltige Umsetzung der Ernährungsbildung in der Lehrerbildung und Schulpraxis abzuleiten.
9 Entwicklung einer Online-Broschüre: Hier wird der Prozess der Erstellung einer Online-Broschüre erläutert, inklusive der technischen Umsetzung mittels QR-Codes.
10 Diskussion: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, den Ergebnissen und den Grenzen der Arbeit sowie ein Ausblick auf Implikationen für die Praxis.
11 Fazit: Das Fazit fasst die Beantwortung der Forschungsfragen zusammen und resümiert die Notwendigkeit der fächerübergreifenden Verankerung von Gesundheitsbildung.
Gesundheitsbildung, gesunde Ernährung, Grundschule, fächerübergreifender Unterricht, Online-Broschüre, Lehrplan, Thüringer Bildungsplan, Adipositas, Prävention, Unterrichtsmaterialien, Schulpraxis, Ernährungsbildung, Gesundheitskompetenz, Wissensvernetzung, Lebensqualität.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Notwendigkeit der Vermittlung von Wissen über gesunde Ernährung an Grundschulen, speziell im Kontext der fächerübergreifenden Gesundheitsbildung in Thüringen.
Die Arbeit verknüpft Gesundheitserziehung, Ernährungsphysiologie, curriculare Analysen der Thüringer Schulvorgaben sowie methodische Ansätze des fächerübergreifenden Unterrichts.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Online-Broschüre sowie begleitender Unterrichtsmaterialien, die Lehrkräfte bei der Umsetzung eines fächerübergreifenden Gesundheitsunterrichts unterstützen sollen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung sowie einer curricularen Analyse der geltenden Lehrpläne des Bundeslandes Thüringen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung von Gesundheitsbildung, die Analyse der Ernährungsforschung bei Kindern, die Untersuchung der Verankerung in Curricula und die methodische Beschreibung der erstellten Broschüre.
Sie zeichnet sich durch die Kombination von theoretischer Fundierung, kritischer Reflektion der derzeitigen Schulpraxis und die Erstellung einer praktischen, digitalen Handreichung für den Unterricht aus.
Es dient als theoretische Grundlage für das Gesundheitsverständnis und verdeutlicht, dass Gesundheit als Prozess verstanden werden muss, den Kinder durch Verständnis und Bewältigungsstrategien beeinflussen können.
Die Arbeit weist auf die mangelnde Verankerung des Themas in den Hauptfächern (außer HSK), fehlende Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte und die Herausforderung durch Heterogenität innerhalb der Schulklassen hin.
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