Bachelorarbeit, 2009
52 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die in Leserbriefen an die Magdeburger Volksstimme zum Ausdruck gebrachten Geschichtsbilder der DDR in den Jahren 1990, 1995 und 2000. Sie befasst sich mit der Frage, ob Leserbriefe Rückschlüsse auf verbreitete Geschichtsbilder zulassen und betrachtet dabei die Veränderungen im DDR-Bild über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Das erste Kapitel stellt die Forschungsfrage und erläutert den Hintergrund der Arbeit. Kapitel 2 untersucht die konkurrierenden Geschichtsbilder „Ostalgie“ und „Unrechtsstaat“ und geht auf die Entstehung von Geschichtsbildern ein. Kapitel 3 beleuchtet die Geschichte der Magdeburger Volksstimme und deren Umgang mit Leserbriefen. Kapitel 4 analysiert die Leserbriefe aus den Jahren 1990, 1995 und 2000 sowie die aktuelle Situation. Es werden Themenschwerpunkte der jeweiligen Jahre herausgearbeitet und die Ergebnisse mit empirischen Studien verglichen. Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und stellt offene Fragen für zukünftige Forschungen dar.
DDR-Geschichtsbilder, Leserbriefe, Magdeburger Volksstimme, Ostalgie, Unrechtsstaat, Wiedervereinigung, Ost-West-Vergleich, Medienanalyse, Geschichtswissenschaft.
Nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik nahm die Anzahl der Leserbriefe stark zu, und die Inhalte wurden kritischer gegenüber dem Staat und dem politischen System.
Die Arbeit kontrastiert die Konzepte der „Ostalgie“ (eine nostalgische Verklärung) mit dem Bild des „Unrechtsstaats“.
Die Magdeburger Volksstimme dient als Quelle für die Analyse von Leserbriefen aus den Jahren 1990, 1995 und 2000, um den Wandel des DDR-Bildes über ein Jahrzehnt zu verfolgen.
Ja, die Arbeit untersucht methodisch, inwieweit Leserbriefe einer Lokalzeitung Rückschlüsse auf die in der Bevölkerung verbreiteten Geschichtsbilder zulassen.
Die Analyse konzentriert sich auf die Jahre 1989/90, 1995 und 2000, um die Entwicklung über zehn Jahre nach der Wiedervereinigung darzustellen.
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