Diplomarbeit, 2007
164 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1. Begriffsbestimmung Epilepsie
2. Das Nervensystem
3. Aufgabenverteilung im Gehirn
4. Funktion der Nervenzellen
5. Die wichtigsten Anfallsformen
5.1 fokale Anfälle
5.1.1 einfache fokale Anfälle
5.1.2 komplexe fokale Anfälle
5.2 generalisierte Anfälle
5.2.1 tonische Anfälle
5.2.2 klonische Anfälle
5.2.3 generalisierte tonisch-klonische Anfälle (Grand-mal)
5.2.4 myoklonische Anfälle
5.2.5 atonische Anfälle
5.2.6 Absencen
6. Epilepsieformen
6.1 Fokale Epilepsien
6.1.1 fokale idiopathische Epilepsien
6.1.2 fokale symptomatische Epilepsien
6.2 Generalisierte Epilepsien
6.2.1 generalisierte idiopathische Epilepsien
6.2.2 generalisierte symptomatische oder kryptogene Epilepsien
6.3 Epilepsien ohne Zuordnung zu „fokal“ oder „generalisiert“
6.4 Besondere Epilepsieformen und Syndrome
7. Diagnostik
8. Behandlung
8.1 Akutbehandlung
8.2 Behandlung mit Antiepileptika
8.3 operative Behandlung
8.4 ergänzende Behandlungsmethoden
9. Folgen epileptischer Anfälle und Epilepsien für die Betroffenen
10. Umgang mit der Epilepsie – von der Antike bis in unsere Zeit
11. Begriffsklärung psychosozial
12. Situation der Familie
12.1 bei Erkrankung eines Kindes
12.1.1 Befindlichkeit des Kindes
12.1.2 psychische und physische Belastung der Eltern
12.1.3 Erziehung
12.1.4 Situation der gesunden Geschwister
12.1.5 Probleme bei Medikamenteneinnahme
12.1.6 Schwierigkeiten im Kindergarten
12.1.7 Schulschwierigkeiten
12.1.8 berufliche Situation
12.1.9 Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
12.1.10 Wohnformen für Kinder und Jugendliche
12.1.11 Einschränkungen bei Freizeitgestaltung
12.1.12 Freundschaften und Partnerschaft
12.2 bei Erkrankung der Mutter / des Vaters
12.2.1 Befindlichkeit der Mutter / des Vaters
12.2.2 psychische und physische Belastung des Partners
12.2.3 Partnerschaft
12.2.4 Schwangerschaftsverhütung und Kinderwunsch
12.2.5 Versorgung der Kinder
12.2.6 psychische Belastung bei Kindern
12.2.7 Probleme bei Medikamenteneinnahme
12.2.8 Fahrtauglichkeit
12.2.9 berufliche Situation
12.2.10 Versicherungen
12.2.11 Einrichtungen für Erwachsene
12.2.12 Einschränkungen bei Freizeitgestaltung
13. Verhalten der sozialen Umwelt
13.1 gegenüber Erkrankten
13.2 gegenüber der Familie
14. Reaktion der Familie
14.1 auf Isolation / Stigmatisierung
14.2 Einstellungen der Menschen zur Bekanntgabe der Erkrankung
15. Folgen
15.1 Verschlechterung der Lebensqualität
15.2 Differentialdiagnose: psychogene Anfälle
15.3. Folgeerkrankungen
Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychosozialen Auswirkungen der Epilepsie auf das familiäre Umfeld. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit das soziale Umfeld das Denken, Fühlen und Handeln in einer Familie mit einem an Epilepsie erkrankten Familienmitglied beeinflussen kann.
1. Begriffsbestimmung Epilepsie
Der Name „Epilepsie“ stammt aus dem Griechischen. Das Verb „epilambanein“ bedeutet: packen, jemand heftig ergreifen. (SCHNEBLE 1996: 13; WOHLFAHRT 1996: 188)
Epilepsie ist eine organisch begründete Erkrankung des Gehirns, bei der eine starke und gleichzeitige Entladung von Nervenzellen zu epileptischen Anfällen führt (LAMPRECHT 1990: 330, 337; ASTA MEDICA AWD GMBH 1999a: 3). Sie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems (EPILEPSIE-KURATORIUM 1998: 10; FRÄNKISCHER TAG 2007: 11).
Epilepsie ist keine einheitliche Krankheit. Es gibt mehr als 20 Arten von Epilepsien. Sie haben verschiedene Ursachen und zeigen unterschiedliche Symptome. Einen „typischen Epileptiker“ gibt es nicht. (KRÄMER 1998: 17)
1. Begriffsbestimmung Epilepsie: Definition der Krankheit als organische Störung des Gehirns, die durch unkontrollierte Entladungen von Nervenzellen gekennzeichnet ist.
2. Das Nervensystem: Erläuterung der anatomischen und funktionellen Grundlagen des menschlichen Nervensystems, die bei Anfallsgeschehen eine Rolle spielen.
3. Aufgabenverteilung im Gehirn: Beschreibung der verschiedenen Hirnregionen und deren spezifische Zuständigkeiten, deren Beteiligung bei epileptischen Anfällen zu unterschiedlichen Symptomen führt.
4. Funktion der Nervenzellen: Darstellung der elektrischen und chemischen Prozesse an den Synapsen, die die neuronale Erregung steuern.
5. Die wichtigsten Anfallsformen: Klassifizierung in fokale und generalisierte Anfälle sowie deren detaillierte Unterteilung basierend auf Ursprung und Symptomatik.
6. Epilepsieformen: Einordnung der Erkrankung in verschiedene Syndrome basierend auf Ursachen (idiopathisch, symptomatisch, kryptogen) und Lebensalter.
7. Diagnostik: Übersicht der diagnostischen Verfahren, insbesondere die Rolle der Anamnese und technischer Untersuchungen wie EEG und Bildgebung.
8. Behandlung: Diskussion therapeutischer Ansätze, von Akutmaßnahmen über Antiepileptika bis hin zu operativen und ergänzenden Methoden.
Epilepsie, Anfallsformen, Nervensystem, Psychosoziale Auswirkungen, Familie, Stigmatisierung, Integrationsschulen, Betreuung, Therapie, Antiepileptika, Krankheitsverarbeitung, Lebensqualität, Sozialpädagogik, Behindertenhilfe, Frühförderung
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Diagnose Epilepsie auf das psychosoziale Befinden von Familien, in denen ein Elternteil oder ein Kind betroffen ist.
Die Arbeit beleuchtet medizinische Grundlagen der Epilepsie, die Auswirkungen der Erkrankung auf die familiäre Dynamik sowie die Reaktionen der sozialen Umwelt und mögliche Unterstützungskonzepte.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie das soziale Umfeld Denken, Fühlen und Handeln innerhalb einer Familie beeinflusst, in der ein Mitglied an Epilepsie erkrankt ist.
Die Autorin verwendet eine Kombination aus einer theoretischen Ausarbeitung mittels wissenschaftlicher Publikationen und einer qualitativen Erhebung durch Interviews mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Einführung, einen geschichtlichen Abriss sowie eine ausführliche Analyse psychosozialer Folgen für das Kind, die Eltern und die Partnerschaft.
Wichtige Begriffe sind psychosoziale Interdependenz, Stigmatisierung, Lebensqualität, Krankheitsverarbeitung, integrativer Umgang und familiäre Resilienz.
Die Schule ist zentral für die soziale Entwicklung. Die Arbeit betont, dass trotz der Erkrankung eine Integration in Regelschulen oft möglich ist und Vorurteile durch Aufklärung abgebaut werden sollten.
Die Arbeit zeigt, dass Familien oft unter großem psychischen Druck stehen. Offene Kommunikation und professionelle Unterstützung sind entscheidend, um Isolation und Überbehütung zu vermeiden.
Die Arbeit verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Integration maßgeblich davon abhängt, ob Betroffene offen mit ihrer Erkrankung umgehen können, ohne dabei Diskriminierung fürchten zu müssen.
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