Diplomarbeit, 2010
159 Seiten, Note: 1
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
2. Destinationen und Destinationsmanagement
2.1. Angebotsstruktur einer Destination
2.2. Wertkette einer Destination
2.3. Destinationsmanagement
3. Strategisches Marketing
3.1. Market-based view (MBV) vs. Resource-based view (RBV)
3.1.1.Market-based view (MBV)
3.1.2.Resource-based view (RBV)
3.2. Marketing Ansätze
3.3. Wettbewerbsstrategie
4. Strategieentwicklung
4.1. Marktanalyse
4.2. Angebotsanalyse
4.3. Stärken-Schwächen-Profil (Ressourcenanalyse)
4.4. Portfolioanalysen
Exkurs: Destinationslebenszyklus
4.5. Segmentierung
5. Positionierung
5.1. Destination Competitiveness & Sustainability Model von Ritchie & Crouch (1999, 2000, 2005)
5.2. Destination Competitiveness Model von Dwyer & Kim (2003)
5.3. Diskussion der Theorien und Bildung eines konzeptionellen Modells zur Analyse der Positionierung von Destinationen
6. Empirie
6.1. Forschungsdesign
6.2. Vorgehensweise
6.3. Auswertung und Analyse
6.4. Resultate
7. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, Kriterien für die Entwicklung von Positionierungsstrategien in Tourismusdestinationen zu identifizieren, um trotz homogener Marktstrukturen wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei wird ein konzeptionelles Modell entwickelt, das Ressourcen aus Stakeholdersicht analysiert.
1.1. Problemstellung
Der weltweite Wettbewerb in der Tourismusbranche nimmt kontinuierlich zu. Die Erschließung neuer Reiseländer bzw. die Erweiterung der bereisbaren Regionen, innovative Informations- und Kommunikationstechnologien, erfahrenere Konsumenten und alternative Reiseprodukte führen zu einer verstärkten Konkurrenzsituation.
Die Wettbewerbsfähigkeit hängt nicht nur von ökonomischen, ökologischen, politischen und technologischen Faktoren ab, auch soziale und kulturelle Aspekte sind dabei ausschlaggebend (Ritchie & Crouch, 2005).
Diese Entwicklungen betreffen nicht nur Länder, die ein einer weltweiten Konkurrenz stehen, auch immer mehr kleinere Regionen bzw. Destinationen müssen sich mit strategischen Überlegungen auseinandersetzen, um nachhaltig am Markt bestehen zu können. In der Betriebswirtschaftslehre wird die Wichtigkeit einer Strategie bzw. eines strategischen Marketings immer wieder herausgehoben, eine eindeutige Positionierung am Markt ist dabei ein sehr wichtiges Instrument (Hooley et al., 2004).
Positionierungsstrategien ermöglichen nicht nur Unternehmen und Organisationen, sondern auch Destinationen, ein erfolgreiches agieren auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden globalen Wettbewerbsdruck im Tourismus und begründet die Notwendigkeit einer klaren, strategischen Positionierung für Destinationen.
2. Destinationen und Destinationsmanagement: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Destination und analysiert die Bedeutung der Wertkette sowie die koordinierende Rolle des Destinationsmanagements.
3. Strategisches Marketing: Hier werden zentrale Marketingkonzepte, insbesondere der Vergleich zwischen Market-based und Resource-based view, erörtert.
4. Strategieentwicklung: Dieses Kapitel beschreibt theoretische Grundlagen und Instrumente wie Marktanalyse, Portfolioanalysen und Segmentierung zur Strategieentwicklung.
5. Positionierung: Es werden touristische Positionierungsmodelle diskutiert und ein konzeptionelles Modell zur Analyse aus Stakeholderperspektive erarbeitet.
6. Empirie: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign der Studie, die Vorgehensweise bei der Befragung in drei alpinen Destinationen sowie die Analyse und Diskussion der Ergebnisse.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der theoretischen und empirischen Arbeit zusammen und gibt Anregungen für zukünftigen Forschungsbedarf.
Tourismusmarketing, Positionierung, Destinationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Strategisches Marketing, Resource-based view, Market-based view, Stakeholder, Wertkette, Segmentierung, Destinationslebenszyklus, Destinationsbranding, Alpiner Tourismus, Wettbewerbsmatrix, Erfolgsfaktoren.
Die Diplomarbeit untersucht die strategische Positionierung von Tourismusdestinationen in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld.
Die Arbeit behandelt Destinationsmanagement, strategisches Marketing, Strategieentwicklung und spezifische touristische Positionierungsmodelle.
Ziel ist es, Kriterien für die Entwicklung effektiver Positionierungsstrategien zu finden, die Destinationen trotz Ressourcenhomogenität nachhaltig wettbewerbsfähig machen.
Neben einer intensiven Literaturanalyse wurde eine empirische Online-Befragung von 222 Stakeholdern in drei alpinen Destinationen durchgeführt.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (MBV, RBV), Analyseinstrumente (SWOT, Portfolio, Benchmarking) und spezifische Tourismusmodelle (Crouch & Ritchie, Dwyer & Kim) detailliert diskutiert.
Schlüsselbegriffe sind Tourismusmarketing, Wettbewerbsfähigkeit, Stakeholder-Management, Resource-based view und Destinationslebenszyklus.
Das europäische Modell basiert auf kooperierenden, eigenständigen KMUs innerhalb einer Region, während das amerikanische Modell oft von zentral geführten Resorts in Firmenbesitz geprägt ist.
Die Studie zeigt, dass Nachfragefaktoren, wie Image und Gästewünsche, von Stakeholdern als die wichtigste Grundlage für den Erfolg einer Destination eingestuft werden.
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