Masterarbeit, 2024
79 Seiten
1 Einleitung
2 Theorieteil
2.1 Erwachsenenbildung
2.1.1 Historischer Abriss der Erwachsenenbildung
2.1.2 Definition der Erwachsenen-/ Weiterbildung
2.1.3 Integration und Erwachsenenbildung
2.1.4 Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die Erwachsenenbildung
2.1.5 Bildungsbedürfnisse Erwachsener mit Migrationshintergrund und Kursangebote
2.2 Interkulturelle Kompetenz
2.2.1 Definition interkultureller Kompetenz
2.2.2 Dimensionen interkultureller Kompetenz
2.2.2.1 Kognitive Dimension
2.2.2.2 Affektive Dimension
2.2.2.3 Verhaltensorientierte Dimension
3 Methode
3.1 Empirische Untersuchung bzw. Untersuchungsgegenstand
3.2 Auswahl der Methode: Experteninterview
3.3 Forschungsfragen und Hypothesen
3.4 Erhebungsinstrument: Leitfadeninterview
3.5 Auswahl der Experten/innen
3.6 Aufbau und Dimensionen des Interviewleitfadens
3.7 Transkription
3.8 Auswertungs- und Analyseverfahren
4 Ergebnisse
4.1 Persönliche Informationen und Arbeitssituation
4.2 Kategorie A: Interkulturelle Kompetenz bei den Kursleitenden
4.3 Kategorie B: Nutzen von interkultureller Kompetenz für die Planung und Durchführung der Kurse
4.4 Kategorie C: Gründe für eine hohe oder niedrige Teilnahmequote in den Kursen
4.5 Kategorie D: Herausforderungen bei der Gestaltung und Durchführung der Kurse
4.6 Kategorie E: Maßnahmen zur Erhöhung der Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund
4.7 Kategorie F: Zusammenhang zwischen der interkulturellen Kompetenz und der Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund an den Kursen
4.8 Kategorie G: Auswirkungen einer positiven interkulturellen Kompetenz auf die Kursqualität und die Kurseignung für Menschen mit Migrationshintergrund
4.9 Abschluss
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Forschungsfragen und Hypothesen
5.2 Kritische Diskussion
6 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von interkultureller Kompetenz bei Kursleitenden in der Erwachsenenbildung für die Angebotsplanung und Kursgestaltung. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dieser Kompetenz, der Kursteilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Kursqualität zu analysieren und Handlungsempfehlungen für das Bildungsmanagement abzuleiten.
2.2.2.1 Kognitive Dimension
Die kognitive Ebene bezieht sich im Rahmen der interkulturellen Kompetenz auf Kenntnisse über interkulturelles Interagieren. Dieses lässt sich in allgemeine Kenntnisse und kulturbezogene Kenntnisse aufgliedern. Komponenten dieser Kompetenz sind zum Beispiel ein kulturell bestimmtes Denken, eigene Vorstellungen sowie Wissen über verschiedene Kulturkreise, Verhaltensunterschiede und Aktionen ebenso wie besondere kulturelle Merkmale (vgl. Bolten 2015, S. 189). Um Menschen aus anderen Kulturen erfolgreich zu begegnen, ist es jedoch bedeutsam, selbst zu reflektieren und damit die eigene Kultur sowie die Funktionsweise der Kulturen zu kennen. Hierbei wird angenommen, dass „der Schlüssel zum Verständnis einer anderen Kultur die Einsicht in die eigenen Werte und Normvorstellungen sowie deren kulturelle Bedingtheit“ (Gudykunst / Hammer 1983, zit. nach: Kammhuber 2000, S. 11) ist. Selbstreflexivität ist in Beug auf die eigenen Verhaltensweisen und das Reflektieren über die Kooperationen in anderen Kulturen bedeutsam, da dadurch die Verhaltensweisen und Meinungen der Mitglieder/innen fremder Kulturen beeinflusst werden können. Daher wirkt es sich auf die Stärke der Wirkung interkultureller Kompetenzen aus (vgl. Erll / Gymnich 2010, S. 12).
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Weiterbildung für Migranten in Deutschland und führt in die Fragestellung nach der Bedeutung interkultureller Kompetenz von Kursleitenden ein.
2 Theorieteil: Beleuchtet den historischen Rahmen, Definitionen der Erwachsenenbildung und die Rolle interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation.
3 Methode: Erläutert das methodische Vorgehen mittels Experteninterviews sowie die Herleitung des Kategoriensystems aus den Forschungsfragen.
4 Ergebnisse: Präsentiert und analysiert die empirischen Daten aus den Experteninterviews entlang der definierten Kategorien zur interkulturellen Kompetenz und deren Auswirkungen auf die Kursplanung.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Hypothesen und setzt sie kritisch in Bezug zur bestehenden Forschung.
6 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für das Bildungsmanagement.
Interkulturelle Kompetenz, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Migrationshintergrund, Kursgestaltung, Experteninterview, Teilnahmequote, Bildungsmanagement, Diversität, Qualitätsmanagement, Sprachkenntnisse, Integration, Kursleitende, Qualifizierung, Interkulturelle Pädagogik
Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert interkulturelle Kompetenz bei Kursleitenden in der Erwachsenenbildung einnimmt und wie diese ihre Arbeit bei der Angebotsplanung und Kurserstellung beeinflusst.
Die Schwerpunkte liegen auf den Dimensionen interkultureller Kompetenz, den Herausforderungen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Rolle des Bildungsmanagements.
Das primäre Ziel ist zu klären, ob eine hohe interkulturelle Kompetenz der Kursleitenden zu einer höheren Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund führt und wie dadurch die Kursqualität gesteigert werden kann.
Es wurde eine qualitative Untersuchung in Form von Experteninterviews mit Kursleitenden und dozierenden Fachkräften durchgeführt, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der praktischen Umsetzung interkultureller Kompetenz, etwa durch Marketing, Vernetzung oder sprachliche Anpassungen, sowie mit den strukturellen Hindernissen der Institutionen.
Zentrale Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Erwachsenenbildung, Migrationshintergrund, Kursqualität und soziale Integration.
Die Arbeit zeigt auf, dass positive Lernerfahrungen bei den Teilnehmenden maßgeblich dazu beitragen, dass diese das Angebot weiterempfehlen, was die Akquise neuer Kursteilnehmender mit Migrationshintergrund erleichtern kann.
Die Arbeit konstatiert, dass trotz der theoretischen Forderung nach interkultureller Kompetenz in der Praxis oft finanzielle Zwänge und fehlende gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte die Umsetzung behindern.
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