Masterarbeit, 2017
72 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Hauptteil
2.1 Definitionen
2.1.1 Führung
2.1.2 Führung von virtuellen Teams
2.1.3 Kompetenzen
2.1.4 Self Leadership
2.1.5 Mitarbeiterführung durch Self Leadership
2.1.6 Transformationale Führung
2.1.7 Zwischenfazit
2.2 Aspekte der Führung von virtuellen Teams
2.2.1 Bestandteile der virtuellen Führungskompetenz
2.2.1.1 Medienkompetenz
2.2.1.2 Kommunikation
2.2.1.3 Vertrauen
2.2.1.4 Interkulturelle Kompetenz
2.2.1.5 Offenheit
2.2.2 Herausforderungen und Chancen von Führung von virtuellen Teams
2.2.3 Zwischenfazit
2.3 Aspekte von Self Leadership
2.3.1 Basistheorien
2.3.1.1 Selbstregulationstheorie
2.3.1.2 Selbstmanagement
2.3.1.3 Positive Psychologie
2.3.1.4 Sozial-kognitive Theorie
2.3.1.5 Selbstbestimmungstheorie
2.3.2 Strategiekategorien und Strategien von Self Leadership
2.3.2.1 Verhaltensfokussierte Strategien
2.3.2.2 Natürliche Belohnungsstrategien
2.3.2.3 Konstruktive Gedankenmusterstrategien
2.3.3 Herausforderungen und Chancen von Self Leadership
2.3.4 Zwischenfazit
2.4 Theorie-Praxis-Transfer
2.4.1 Verknüpfung von Führung von virtuellen Teams und Self Leadership
2.4.2 Handlungsempfehlung für die Praxis: Leitfragen zur Selbstbeobachtung
2.4.2.1 Allgemeine Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung als Führungskraft
2.4.2.2 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Medienkompetenz
2.4.2.3 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Kommunikation
2.4.2.4 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung des Vertrauens
2.4.2.5 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der interkulturellen Kompetenz:
2.4.2.6 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Offenheit
2.4.2.7 Rückblickende Leitfragen
2.4.3 Die Rolle der Personalentwicklung bei der Führung von virtuellen Teams unter Einbezug von Self Leadership
2.4.4 Messbarkeit der erfolgreichen Umsetzung
2.4.5 Zwischenfazit
3 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwiefern das Konzept des Self Leadership zur erfolgreichen Führung virtueller Teams beitragen kann, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, die Bedeutung der Selbstführung als Grundvoraussetzung für die Teamführung in dezentralen Strukturen zu belegen.
2.2.1.2 Kommunikation
Ein „wesentliches Instrument der Führung“ ist produktive Kommunikation. Insbesondere bei der Führung von virtuellen Teams wird Kommunikation als einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten Aspekte gesehen: In den meisten Fällen ist eine face-to-face Kommunikation nicht oder nur selten möglich, sodass auf computergestützte Kommunikation ausgewichen werden muss. Bei dieser Art der virtuellen Zusammenarbeit ist es jedoch schwierig, „bestimmte Gesten und nonverbale Feinheiten“ zu transportieren (Sender) bzw. zu erfassen (Empfänger). Durch die oftmals schriftliche Kommunikation in virtuellen Teams können signifikante Informationen nicht immer übermittelt werden, eben durch die fehlende physikalische und/oder sprachliche Ausdrucksweise, die normalerweise als gemeinsame Wissens- und Verständigungsgrundlage dient. Darüber hinaus beansprucht computergestützte Kommunikation mehr Zeit, zum einen bei der Kommunikation selbst (weil zum Beispiel der Gesprächskontext erklärt werden muss), zum anderen beim Verständnis (weil visuelle Signale fehlen). Dadurch werden Kommunikationsprozesse in virtuellen Teams sehr anfällig für Konflikte. Eine Beeinträchtigung von Effektivität und Erfolg durch Missverständnisse und Probleme tritt auch auf, weil die Kommunikation in virtuellen Teams durch betriebliche, sprachliche, zeitliche und kulturelle Rahmenbedingungen geprägt ist.
Aus diesem Grund nehmen die Anforderungen an kommunikative Fähigkeiten einen „zentralen Stellenwert“ ein. Auf der anderen Seite jedoch ist eine effektive Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg bei der Führung von virtuellen Teams und erhöht die Gesamtqualität derselben. Für die Effektivität sind die vorbehaltlose, rechtzeitige und genaue Weitergabe von relevanten Informationen, eine intensive Kommunikation im Allgemeinen und ein geeigneter Mix an eingesetzten Kommunikationsmedien notwendig. Auch die Förderung der privaten Kommunikation erhöht die Effektivität. Effektivität kann aber auch gerade durch die asynchrone Kommunikation gefördert werden: So haben die Beteiligten beispielsweise mehr Zeit, um über ein Problem nachzudenken, bevor sie antworten, und dies kann zu einer qualitativ hochwertigeren Kommunikation führen.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung virtueller Teams in einer komplexer werdenden Arbeitswelt und definiert das Forschungsziel, die Rolle von Self Leadership für Führungskräfte in diesem Kontext zu untersuchen.
2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen zu Führung, virtuellen Teams, Kompetenzen und Self Leadership, verknüpft diese im Theorie-Praxis-Transfer und leitet praxisorientierte Leitfragen zur Selbstbeobachtung sowie Maßnahmen der Personalentwicklung ab.
3 Fazit: Das Fazit bestätigt die Relevanz von Self Leadership als Grundvoraussetzung für erfolgreiche Teamführung und unterstreicht die Notwendigkeit der kontinuierlichen Selbstreflexion durch die Führungskraft.
Self Leadership, virtuelle Teams, Führung, Selbstbeobachtung, Medienkompetenz, Kommunikation, Vertrauen, interkulturelle Kompetenz, Offenheit, Personalentwicklung, Führungskompetenz, transformationale Führung, intrinsische Motivation, Selbstmanagement, Teamführung
Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie Führungskräfte in virtuellen Teams durch die Anwendung von Self Leadership ihre eigene Führungseffektivität verbessern können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Führungskompetenzen im virtuellen Raum, der theoretischen Fundierung von Self Leadership und dem Transfer dieser Erkenntnisse in die Führungspraxis.
Ziel ist es zu belegen, dass Selbstführung die essenzielle Basis für die erfolgreiche Führung von virtuellen Teams darstellt und wie Führungskräfte dieses Potenzial durch gezielte Strategien ausschöpfen können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Führungskonzepten ausgewertet und in einem transferorientierten Ansatz strukturiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in Begriffserklärungen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit fünf Schlüsselkompetenzen (Medienkompetenz, Kommunikation, Vertrauen, Interkulturalität, Offenheit), die theoretische Herleitung von Self Leadership-Strategien und praktische Handlungsempfehlungen.
Wesentliche Begriffe sind "virtuelle Teams", "Self Leadership", "Selbstbeobachtung", "Kompetenzentwicklung" und "transformationale Führung".
Da virtuelle Führungskräfte aufgrund der physischen Distanz schlechter direktes Feedback erhalten, müssen sie ihre eigene Leistung, ihre Werte und ihr Verhalten durch Selbstbeobachtung (basierend auf dem Self Leadership-Kreislauf) proaktiv reflektieren und steuern.
Die Personalentwicklung fungiert als unterstützende Instanz, die durch verschiedene Instrumente (Coaching, Mentoring, On-the-job-Maßnahmen) Führungskräfte dabei hilft, ihre Kompetenzlücken zu schließen und die eigene Reflexionsfähigkeit zu fördern.
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