Masterarbeit, 2024
160 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Methodisches Vorgehen
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Unternehmen
2.1.2 B2B und B2C
2.1.3 Vertrieb und Verkauf
2.1.4 Digitalisierung
2.1.5 Digitaler Wandel und digitale Transformation
2.2 Literaturüberblick
2.2.1 Frauen im Vertrieb
2.2.2 Digitaler Wandel
2.3 Forschungsstand
2.3.1 Arbeitswelt im Wandel: Fokus Vertrieb
2.3.2 Herausforderungen und Chancen für Frauen im Vertrieb
2.3.3 Digitale Transformation im B2B-Vertrieb
3 Empirische Forschung
3.1 Forschungsdesign
3.1.1 Forschungsmethode und Erhebungsverfahren
3.1.2 Forschungsfeld und Sample
3.1.3 Auswertungsmethode nach Kuckartz
3.2 Forschungsprozess
3.2.1 Datenerhebung
3.2.2 Datenerfassung
3.2.3 Datenanalyse
3.2.4 Gütekriterien
3.2.5 Ethik und Datenschutz
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Einstieg von Frauen in den Vertrieb
4.2 Motivation für Frauen, im Vertrieb zu arbeiten
4.3 Erleben von Frauen in ihrer Vertriebstätigkeit
4.3.1 Rolle der Frau im Vertrieb
4.3.2 Image des Vertriebs bei Frauen
4.3.3 Digitaler Wandel für Frauen im Vertrieb
4.4 Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Vertriebstätigkeit
4.5 Herausforderungen und Chancen im digitalen Zeitalter
5 Diskussion und Conclusio
6 Limitationen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
Die Master-Thesis untersucht die geschlechtsspezifischen Erfahrungen von Frauen im B2B-Vertrieb in Österreich vor dem Hintergrund des digitalen Wandels. Ziel ist es, auf Basis qualitativer Interviews ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie dieser Wandel das berufliche Erleben, die erforderten beruflichen Kompetenzen sowie die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben beeinflusst, um fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.1.3 Vertrieb und Verkauf
Im Unternehmenskontext ist der Vertrieb das zentrale Bindeglied zwischen Unternehmen und Kundschaft. Die Mitarbeitenden im Vertrieb repräsentieren das Unternehmen nach außen und sind die primären Ansprechpersonen für Kundinnen und Kunden. Die strukturelle Organisation des Vertriebs erfolgt nach verschiedenen Kriterien, wie Produkten, Regionen, Absatzkanälen bis hin zu spezifischen Kund:innengruppen, wobei sich die Organisationseinheit meist in Innen- und Außendienst unterteilt. Aufgrund seiner strategischen Rolle im Unternehmen ist der Vertrieb hierarchisch direkt unter der Geschäftsführung angesiedelt. Der Hauptzweck des Vertriebs besteht darin, Umsatz und Gewinn zu generieren, indem das Leistungsportfolio des Unternehmens angeboten und verkauft wird. Obwohl die Begriffe Vertrieb und Verkauf oft synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich in ihren Schwerpunkten und Zielen.
Der Verkauf ist ein integraler Bestandteil des Vertriebsmanagements und bezeichnet den Prozess des Geschäftsabschlusses. Dieser umfasst die direkte Kommunikation mit potenziellen Kund:innen in dem Moment, in dem ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft wird. Die Aufgaben des Verkaufs umfassen die Kontaktaufnahme mit der oder dem Kaufinteressierten, die Präsentation des Leistungsportfolios, die Überzeugungsarbeit, die Beantwortung von Fragen, die Preisverhandlung sowie die Erstellung von Angeboten und Verträgen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsinteresse sowie die Zielsetzung und legt das methodische Vorgehen der Arbeit fest.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe, ein systematischer Literaturüberblick sowie der aktuelle Forschungsstand rund um Frauen, Vertrieb und Digitalisierung aufbereitet.
3 Empirische Forschung: Es wird das Forschungsdesign, die qualitative Methode der problemzentrierten Interviews und der Datenerhebungsprozess ausführlich dargelegt.
4 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die durch die Inhaltsanalyse gewonnenen Erkenntnisse und strukturiert diese nach den zentralen Themenbereichen der explorativen Studie.
5 Diskussion und Conclusio: Die Ergebnisse werden theoretisch eingeordnet, kritisch reflektiert und in ein Fazit für die unternehmerische Praxis überführt.
6 Limitationen und Ausblick: Abschließend werden die Grenzen der Untersuchung reflektiert und Impulse für zukünftige Forschungsansätze gegeben.
7 Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen.
B2B-Vertrieb, Digitaler Wandel, Digitale Transformation, Vertriebstätigkeit, Frauen im Vertrieb, Geschlechtergerechtigkeit, Karriere, Homeoffice, Kundenmanagement, Qualitative Inhaltsanalyse, problemzentriertes Interview, Vereinbarkeit, Diversität, Arbeitswelt 4.0, Kompetenzentwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Situation von Frauen im B2B-Vertrieb in Österreich und analysiert, wie diese den fortschreitenden digitalen Wandel in ihrem Berufsalltag erleben und bewältigen.
Die Arbeit beleuchtet das Spannungsfeld zwischen traditionellen männerdominierten Vertriebsstrukturen und den durch Digitalisierung und Transformation veränderten Arbeitsbedingungen, inklusive der Auswirkungen auf Karrierewege und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Die Kernfrage lautet: Wie erleben Frauen den digitalen Wandel in ihrer Vertriebstätigkeit im B2B-Vertrieb in Österreich? Ziel ist es, Herausforderungen und Chancen für Frauen in diesem Kontext aufzuzeigen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf sechs problemzentrierten Interviews mit im B2B-Vertrieb erfahrenen Frauen basiert, deren Daten mittels einer inhaltlichen Analyse nach Udo Kuckartz ausgewertet wurden.
Nach einer theoretischen Einbettung von Begriffen wie Digitalisierung und Vertrieb folgen die Darstellung der empirischen Ergebnisse, gruppiert nach Themen wie Einstieg, Motivation, Erleben des digitalen Wandels und den daraus resultierenden Chancen sowie Herausforderungen.
Die zentralen Schlagworte umfassen B2B-Vertrieb, Digitaler Wandel, Frauen im Vertrieb, Arbeitswelt 4.0 und qualitative Inhaltsanalyse.
Die befragten Frauen bewerten den digitalen Wandel überwiegend positiv hinsichtlich gewonnener Flexibilität und Effizienzsteigerung, erleben ihn aber gleichzeitig als Herausforderung bezüglich ständiger Erreichbarkeit, veränderter Kommunikationsweisen und der hohen Anforderungen an die kontinuierliche Kompetenzentwicklung.
Unternehmen sollten strukturelle Hindernisse abbauen, eine inklusive Unternehmenskultur fördern, Frauen gezielt in ihrer beruflichen Weiterentwicklung (z. B. durch Mentoring) unterstützen und den Vertrieb als attraktives, modernes Berufsfeld für Frauen positionieren.
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