Bachelorarbeit, 2018
50 Seiten, Note: 2,3
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2. ZIELSETZUNG
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Ernährungssituation schwangerer Frauen in Deutschland
3.2 Physiologische Veränderungen bei der Schwangeren
3.2.1 Kohlenhydratstoffwechsel
3.2.2 Fettstoffwechsel
3.2.3 Proteinstoffwechsel
3.3 Empfehlungen für die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft
3.4 Allgemeiner Nährstoff- und Energiebedarf in der Schwangerschaft
3.5 Notwendige Mikronährstoffsupplemente in der Schwangerschaft
3.5.1 Folsäure
3.5.2 Eisen
3.5.3 Iod
3.6 Internationale Studien für die Ernährungsempfehlung in der Schwangerschaft
3.7 Fötale Ernährung und Prägung
4. METHODIK
4.1 Kategorisierung des Darstellungsmediums Flyer
4.2 Gestaltung des Flyers
4.2.1 Bild nach der rekonstruktiven Bildanalyse nach Max Imdahl
4.2.2 Format und Anordnung
4.2.3 Farbe
4.2.4 Sprache und Schriftart
5. ERGEBNISSE
5.1 Bild
5.2 Format und Anordnung
5.3 Farbe
5.4 Sprache und Schriftart
6. DISKUSSION
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Informationsflyer zu entwickeln, der schwangeren Frauen bedarfsgerechte Ernährungsempfehlungen in einer übersichtlichen und praxisnahen Form zur Verfügung stellt.
3.2.1 Kohlenhydratstoffwechsel
Kohlenhydrate geben den Zellen des Körpers innerhalb kürzester Zeit Energie, sie werden mit einem Energiewert von 4,1 kcal pro Gramm auch als Energielieferanten bezeichnet (DGE 2012). Insbesondere die Muskulatur, das Nervensystem und das Gehirn des Menschen ziehen ihre Energie aus den Kohlenhydraten. Es gibt langkettige Kohlenhydrate (Oligo- und Polysaccharide) wie zum Beispiel Reis, Brot, Haferflocken, Kartoffeln, Nudeln und kurzkettige Kohlenhydrate (Monosaccharide und Disaccharide) wie zum Beispiel Obst, Honig, Süßigkeiten, Traubenzucker, Milch. Der Körper ist nur in der Lage Monosaccharide zu verwerten, deshalb werden alle langkettigen Kohlenhydrate immer so weit vom Körper aufgespalten, bis sie nur noch Monosaccharide sind.
Als essentielle Monosaccharide zählen Glukose und Fructose. Langkettige Kohlenhydrate beeinflussen den Blutzuckerspiegel nicht so stark wie kurzkettige Kohlenhydrate. Werden kurzkettige Kohlenhydrate vom Körper aufgenommen so steigt der Blutzuckerspiegel rapide an, um nach kurzer Zeit wieder stark abzufallen und somit beim Menschen den Drang auszulösen ihn wieder nach oben bringen zu wollen (Kainer & Nolden, 2009, S. 24). Die Nahrungsauswahl des Menschen sollte täglich zu circa 50 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen (DGE, 2008). Auch in der Schwangerschaft verändert sich dieser Bedarf nur in schwachem Ausmaß bis gar nicht. „In der Schwangerschaft besteht ein Mehrbedarf von etwa 30 bis 60 Gramm pro Tag“ (Kainer & Nolden, 2009, S. 24).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Erläutert die Relevanz der Ernährung in der Schwangerschaft und den bestehenden Aufklärungsbedarf trotz einer Informationsflut.
2 ZIELSETZUNG: Definiert das Ziel, einen fundierten Informationsflyer für Schwangere zu entwerfen, und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet eine eingehende Analyse der Versorgungslage, physiologischer Stoffwechselveränderungen, Nährstoffbedarfe und der Bedeutung der fötalen Prägung.
4 METHODIK: Beschreibt die theoretischen Grundlagen des Flyers als Werbemedium und detailliert die Gestaltungsparameter unter Einbeziehung bildwissenschaftlicher Ansätze.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert den entworfenen Informationsflyer und erläutert die bewussten Entscheidungen bezüglich Bildauswahl, Anordnung, Farbgebung und Textsprache.
6 DISKUSSION: Reflektiert kritisch die Limitationen des Flyers und bewertet die Rolle von Printmedien im Zeitalter digitaler Gesundheitsinformationen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Kernergebnisse der theoretischen Recherche und der praktischen Flyer-Gestaltung zusammen.
Schwangerschaft, Ernährung, Mikronährstoffe, Folsäure, Eisen, Jod, fötale Programmierung, Informationsflyer, Gesundheitsmanagement, Nährstoffbedarf, Stoffwechsel, Aufklärung, Ernährungsberatung, präventive Gesundheitsförderung, Bildanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Informationsflyers, der schwangeren Frauen evidenzbasierte Grundlagen für eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung vermittelt.
Neben physiologischen Grundlagen des Stoffwechsels bei Schwangeren stehen die Bedarfsanalyse von Makro- und Mikronährstoffen sowie die Prinzipien effektiver Gesundheitskommunikation durch Printmedien im Zentrum.
Das Ziel ist die Erstellung eines medizinisch fundierten Flyers, der prägnante Ernährungsempfehlungen liefert, um Wissenslücken zu schließen und eine optimale Entwicklung des Kindes zu fördern.
Für den theoretischen Teil wurden Literaturrecherchen betrieben; für die Gestaltung des Flyers wurde primär die Ikonik nach Max Imdahl genutzt, um eine bildbasierte Kommunikation zu optimieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Analyse des aktuellen Kenntnisstands zur Ernährung sowie eine methodische Herleitung der gestalterischen Prinzipien, gefolgt von der Ergebnispräsentation des Flyers.
Wichtige Begriffe sind Ernährung in der Schwangerschaft, Mikronährstoffsupplementierung, fötale Programmierung, Design von Informationsmedien und präventive Aufklärung.
Die Arbeit begründet die Farbwahl mit psychologischen Assoziationen – Grün steht beispielsweise für Natur und Vitalität, was die Seriosität der gesundheitlichen Informationen unterstreicht.
Ihr kommt eine zentrale Rolle zu, da sie hilft, das Bild im Flyer als autonomes Medium zu begreifen, das den Betrachter non-verbal anleitet und die Aufnahme der Informationen unterstützt.
Diese sind für die Entwicklung des Fötus (z.B. Neuralrohrdefekt-Prävention, Schilddrüsenfunktion) essentiell, werden aber laut Literatur häufig nicht ausreichend über die normale Nahrung aufgenommen.
Nein, der Flyer dient lediglich als kompaktes Informationsmedium für allgemeine Richtlinien und soll werdenden Müttern eine erste, fundierte Orientierung im Alltag bieten.
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