Diplomarbeit, 2009
134 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und aktuelle Defizite
1.1. Zielsetzung der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Begriffliche Einordnung von Logistik und Supply-Chain-Management
2.2. Komplexität in der Logistik
3. Technische Grundlagen der Multi-Touch-Technologie (MTT)
3.1. Hardware
3.1.1. Sensorik
3.1.2. Darstellungstechnik
3.2. Software
3.2.1. Benutzerschnittstelle eines Multi-Touch-Systems und die Grundsätze der Dialoggestaltung
3.2.2. Softwareschnittstelle eines Multi-Touch-Systems
3.3. Fazit der Technologie
4. Ermittlung möglicher Einsatzfelder der Multi-Touch-Technologie in der Logistik
4.1. Materialsammlung
4.1.1. Festlegung der Suchkriterien
4.1.2. Festlegung der Datenquellen
4.1.3. Auswahl der verwertbaren Quellen
4.2. Deskriptive Analyse
4.3. Auswahl thematischer Gruppen
4.4. Evaluation der Inhalte
4.4.1. Unternehmensstrategie
4.4.2. Implementierung von IT-Systemen
4.4.3. Lean Production
4.4.4. Produktentwicklung
4.4.5. Qualitätsmanagement
4.4.6. Supply-Chain-Interaktion und Partnerschaft
4.5. Fazit
5. Auswahl potentialträchtiger Einsatzfelder der Multi-Touch-Technologie in der Logistik
5.1. Formulierung geeigneter Bewertungskriterien
5.2. Gewichtung der Kriterien und Festlegung der Ausprägungsmöglichkeiten
5.3. Bewertung der Kriterien für jedes Einsatzfeld
5.4. Berechnung der Nutzwerte
6. Detaillierte Betrachtung ausgewählter Einsatzfelder
6.1. Ein MTS als Produktionsleitstand
6.1.1. Aufgabenbereich
6.1.2. Struktur des Aufgabenbereichs
6.1.3. Benötigte Daten
6.2. Ein MTS für das Demand Chain Management
7. Zusammenfassung und Ausblich
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Einsatzszenarien für die Multi-Touch-Technologie (MTT) in der Logistik zu identifizieren, durch die Prozess- und Arbeitsabläufe nachhaltig verbessert werden können. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie potentialträchtige Einsatzfelder systematisch ermittelt und bewertet werden können und welche Rolle dabei die spezifischen Vorteile der Technologie, wie die Multiuserfähigkeit und die effiziente Handhabung großer Informationsmengen, spielen.
3.1.1.2. Akustische Sensorik
Zur akustischen Detektion eines Kontaktpunktes auf der Oberfläche eines Displays wird der sogenannte Surface-Acustic-Wave-Effekt (zu Deutsch: akustische Oberflächenwelle) oder SAW-Effekt verwendet. Dieses Phänomen wurde vom englischen Physiker Lord Rayleigh 1885 erstmals beschrieben. Bei diesem Phänomen breiten sich Körperschallwellen, also Schallwellen die sich in Festkörpern ausbreiten, zweidimensional (planar) auf einer Oberfläche aus. Diese Wellen werden auch nach ihrem Entdecker Rayleigh-Wellen genannt und treten in der Natur (neben anderen Wellenformen) insbesondere bei Erdbeben als Hauptursache für deren zerstörerische Wirkung in Erscheinung.
Die Detektion eines Druckpunktes auf einer Displayoberfläche ähnelt dabei der Ermittlung des Epizentrums eines Erdbebens. Es werden die Laufzeiten der seismischen Wellen vom Epizentrum hin zu verschiedenen Seismographen auf der ganzen Welt gemessen und entsprechend der verschiedenen gemessenen Zeiten der Wellenankunft, das Zentrum des Erdbebens ermittelt. Analog hierzu werden auf einem Display Körperschallwellen, die durch Berührung mit der Oberfläche entstanden sind, von Körperschallmikrofonen registriert und mittels entsprechender Software der Berührungspunkt errechnet.
Der Nachteil dieser Technologie ist, dass nur einzelne Kontaktpunkte registriert werden können und das Ziehen und verschieben von Objekten ist nicht möglich ist. Es gibt allerdings Versuche, dieses Problem durch die Identifizierung von Kratzgeräuschen auf der Oberfläche zu beheben. Allerdings ist man in der Lage verschiedene Arten von Berührungen anhand der verschiedenen Geräusche zu unterschieden, die bei der Berührung entstehen. Dies lässt sich dann von der einfachen Fingerberührung über ein Klopfen mit den Fingerknöcheln, bis hin zum Klopfen mit einem metallischen Gegenstand skalieren.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der steigenden Komplexität in der Logistik und führt die Multi-Touch-Technologie als Lösungsansatz ein.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe Logistik und Supply-Chain-Management und erörtert die Herausforderungen durch logistische Komplexität.
3. Technische Grundlagen der Multi-Touch-Technologie (MTT): Erläutert die Hardware-Komponenten (Sensorik, Darstellung) sowie softwareseitige Anforderungen für Multi-Touch-Systeme.
4. Ermittlung möglicher Einsatzfelder der Multi-Touch-Technologie in der Logistik: Dokumentiert das methodische Vorgehen der Literaturanalyse und die Kategorisierung potenzieller Anwendungsbereiche.
5. Auswahl potentialträchtiger Einsatzfelder der Multi-Touch-Technologie in der Logistik: Führt eine Nutzwertanalyse durch, um die vielversprechendsten Einsatzszenarien zu priorisieren.
6. Detaillierte Betrachtung ausgewählter Einsatzfelder: Vertieft die Analyse der beiden Top-Einsatzfelder Produktionsleitstand und Demand Chain Management.
7. Zusammenfassung und Ausblich: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert den weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich der Implementierung von Multi-Touch-Lösungen.
Multi-Touch-Technologie, Logistik, Supply-Chain-Management, Komplexitätsmanagement, Produktionsleitstand, Demand Chain Management, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Nutzwertanalyse, Literaturanalyse, Prozessoptimierung, Innovation, Teamarbeit, Softwareergonomie, Informationsmanagement, Entscheidungsfindung.
Die Arbeit untersucht den Einsatz der Multi-Touch-Technologie (MTT) in logistischen Prozessen, um der zunehmenden Komplexität und Datenflut entgegenzuwirken.
Die Arbeit deckt technische Grundlagen von Multi-Touch-Systemen ab und verbindet diese mit logistischen Konzepten wie Produktionsplanung, Qualitätsmanagement und SCM.
Das Ziel ist die Identifikation und detaillierte Bewertung von Einsatzfeldern für Multi-Touch-Technologie, die logistische Arbeitsabläufe durch bessere Teamkooperation und Informationsdarstellung verbessern können.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse in einer qualitativen Inhaltsanalyse bewertet und mittels Nutzwertanalyse priorisiert wurden.
Der Hauptteil umfasst eine Literaturrecherche, die Kategorisierung potenzieller Anwendungsfelder sowie eine detaillierte technische und prozessorientierte Betrachtung zweier ausgewählter Szenarien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Multi-Touch-Technologie, Logistik, Komplexitätsmanagement, Produktionsleitstand und Demand Chain Management definiert.
Der Produktionsleitstand profitiert besonders von der Multiuserfähigkeit, da er die gemeinsame Planung und Steuerung komplexer Fertigungsprozesse im Team ermöglicht, was die Entscheidungsqualität und Transparenz erhöht.
Die Software ist entscheidend für den Erfolg, da sie das technische Potenzial der Hardware in ergonomische, intuitiv bedienbare Schnittstellen übersetzen muss, die auf die mentalen und physischen Fähigkeiten der Anwender zugeschnitten sind.
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