Diplomarbeit, 2010
90 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1. DIE AUTOMOBILBRANCHE – EIN VEREINFACHTES BEISPIEL ZUR VERANSCHAULICHUNG
1.2. ZIELE UND AUFBAU
2. APPLIKATIONEN – EIN WACHSENDER WIRTSCHAFTSFAKTOR
2.1. DIE APP-ECONOMY
2.1.1. Verkaufsmodelle im App-Store
2.1.2. Marketing Regeln zur Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit
2.1.3. Vermarktungsproblematik: Kritik am App-Store
2.1.4. Schwarzmarkt und Betrug, die Schattenseite des Erfolges im App-Store
2.2. GENEHMIGUNGSVERFAHREN FÜR DIE ZULASSUNG ZUM APP-STORE
2.3. DIE VORAUSSETZUNGEN ZUR ENTWICKLUNG VON APPLIKATIONEN
2.4. ENTWICKLUNGSPHASEN EINER APPLIKATION
2.5. DIE KONKURRENZ AUF DEM SMARTPHONE MARKT
2.6. INNOVATIVE ANWENDUNGSGEBIETE FÜR APPLIKATIONEN – EIN AUSBLICK
3. APPS ZUR EFFIZIENZSTEIGERUNG IM UNTERNEHMEN – EIN MODELL
3.1. DASSAULT SYSTÈMES – DIE ENTWICKLUNG VON APPLIKATIONEN
3.2. APPLIKATIONEN AUF BASIS OFFENER SCHNITTSTELLEN
3.3. DAS UNTERNEHMEN – DIE ROLLE IM MODELL
3.3.1. Vor- und Nachteile der Geschäftsmodelle von Apple und Dassault Systèmes
3.3.2. Motivation der Arbeitnehmer zur Realisierung und Umsetzung des Modells
3.3.3. Die App-Plattform
3.3.3.1. App-Place
3.3.3.2. Soziales Netzwerk
3.3.3.3. Problemkreis
3.3.3.4. Entwicklungsumgebung
3.3.3.5. Informationsbereich
3.3.3.6. Service-Center
3.3.4. Handlungsalternativen eines Mitarbeiters
3.4. DER DIENSTLEISTER ZUR ABSICHERUNG DES MODELLS
3.5. FAZIT
4. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit untersucht die Anwendbarkeit kleiner Applikationen, sogenannter Apps, als Modell zur Steigerung der Effizienz in der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen. Ausgehend vom Erfolg des Apple App-Stores und unter Anwendung auf die CAD-Software CATIA V5 von Dassault Systèmes wird ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der Mitarbeiter dazu befähigt, eigene Lösungen für spezifische Arbeitsprozesse zu schaffen.
2.4. Entwicklungsphasen einer Applikation
In der Regel kann die Erstellung einer Applikation in den folgenden vier Schritten vorgenommen werden: 1. Ideenfindung 2. Erstellung eines konzeptionellen Prototyps 3. Programmierung 4. Testphase
Im ersten Abschnitt der Erarbeitung eines Anwendungsprogramms erfolgt die Ideensammlung. Alle noch so abwegigen Funktionen werden am besten auf einem Whiteboard oder großem Papier niedergeschrieben. Anschließend erfolgt eine Selektierung der erfassten Möglichkeiten hinsichtlich des Einsatzes in der Grundapplikation oder als Zukauffunktion. Wichtig ist vor allem Klarheit über das Endgerät zu haben, auf dem die Software eingesetzt werden soll. Das iPhone beispielweise bietet einen höheren Anwendungsumfang als der iPod. Um eine Ablehnung im Genehmigungsverfahren zu vermeiden, muss frühzeitig eine derartige Betrachtung mit einbezogen werden.
Anschließend erfolgt der konzeptionelle Entwurf der Applikation beispielsweise mit Hilfe des unter Abschnitt 2.3. angesprochenen Skizzenblocks und der dazugehörigen Schablone. Detailliert wird der Programmablauf abgebildet. Die Vorarbeit in dieser Phase ist entscheidend für die spätere Programmierung. Das Design der Benutzeroberfläche wird festgelegt und die dazugehörigen Navigationselemente werden zweckbezogen angeordnet. Die Anwendungsabfolge der Applikation kristallisiert sich heraus. Erste funktionale Fehler sind mit geringem Aufwand korrigierbar.
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema Produktentstehungsprozesse und die Motivation, Apps als Mittel zur Effizienzsteigerung in der Zusammenarbeit einzusetzen.
2. APPLIKATIONEN – EIN WACHSENDER WIRTSCHAFTSFAKTOR: Analyse des App-Store-Ökosystems, der Marktsituation und der technischen Voraussetzungen für die App-Entwicklung bei Apple.
3. APPS ZUR EFFIZIENZSTEIGERUNG IM UNTERNEHMEN – EIN MODELL: Detaillierte Herleitung eines Unternehmensmodells für CAD-Apps, inklusive der technologischen Grundlagen von Dassault Systèmes, der Einbindung der Mitarbeiter und des Plattformdesigns.
4. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die Weiterentwicklung des Modells bei steigendem Einsatz in Unternehmen.
Applikationen, Apps, Produktentstehungsprozess, CATIA V5, Dassault Systèmes, Apple App-Store, Effizienzsteigerung, Softwareentwicklung, CAD-Anwendungen, Unternehmensorganisation, Wissensmanagement, Anreizsysteme, Mitarbeiterpartizipation, Plattformkonzept, Programmierung.
Die Arbeit untersucht, wie das App-Konzept aus dem Consumer-Bereich auf die Arbeitswelt, insbesondere auf CAD-Entwicklungsprozesse in Unternehmen, übertragen werden kann, um dort die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Geschäftsmodelle von Apple und Dassault Systèmes, der Gestaltung einer unternehmensinternen App-Plattform sowie der Motivation und Befähigung der Mitarbeiter zur Entwicklung eigener Apps.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Modellansatzes für eine App-Plattform, die es Mitarbeitern ermöglicht, effiziente, kleine Anwendungen für ihre tägliche Arbeit (am Beispiel von CAD) zu erstellen und auszutauschen.
Es wird ein Modellierungsansatz gewählt, der auf einer fundierten Analyse existierender Marktplätze (Apple, Dassault Systèmes) basiert und diesen auf die spezifischen Anforderungen des unternehmensinternen Produktentstehungsprozesses adaptiert.
Im Hauptteil werden die technischen Aspekte der App-Programmierung (z.B. offene Schnittstellen, CAA V5), die Rollenverteilung zwischen Unternehmen und Dienstleistern sowie organisatorische Aspekte wie Wissensmanagement und Anreizsysteme detailliert ausgearbeitet.
Die zentralen Begriffe sind Applikationen, Produktentstehungsprozess, Effizienzsteigerung, CAD-Anwendungen, Dassault Systèmes und Plattformkonzept.
Der Dienstleister übernimmt die technische Absicherung, die Bereitstellung der Infrastruktur der App-Plattform und unterstützt bei der Wartung sowie bei spezifischen Anpassungen, die über die Kompetenzen der Mitarbeiter hinausgehen.
Der Autor argumentiert, dass Mitarbeiter durch ihre unmittelbare Nähe zu den täglichen Problemen und Prozessen am besten in der Lage sind, kleine, passgenaue Lösungen zu entwickeln, die kurzfristig Effizienzgewinne erzielen.
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