Diplomarbeit, 2010
98 Seiten, Note: 1,3
A ALLGEMEINER TEIL
I. UMBRUCH DER ZAHLUNGSLANDSCHAFT
1. Ausgangssituation USA
2. Das Internet fordert neue Zahlungssysteme
II. ÜBERBLICK ÜBER WESENTLICHE BEZAHLSYSTEME
1. Firstgate / click&buy
2. T-Pay
3. PayPal
4. Synoptische Gegenüberstellung
III. PAYPAL-DER MARKTFÜHRER
1. Gründung und Aufbau
2. Übernahme durch eBay
3. Entwicklung in Deutschland
4. Funktionsweise von PayPal
5. Geld transferieren
6. Geld Empfangen
7. Sicherheit von PayPal-Transaktionen
8. Gebühren
9. Einsatzmöglichkeiten
10. Ausblick
11. Besonderheiten gegenüber Girokonten
B RECHTLICHE RAHMENGRUNDSÄTZE FÜR BEZAHLDIENSTE
I. DAS E-GELD GESCHÄFT
1. Differenzierung zwischen Netz- und Kartengeld
2. Die E-Geld-Richtlinie
II. PAYPAL ALS E-GELD-INSTITUT
1. Allgemein
2. Regulatorischer Grundsatz
C UMSATZSTEUERLICHE BETRACHTUNG
I. UMSATZSTEUERSYSTEMRICHTLINIE
1. Begriff
2. Inhalt und Funktion
3. Rechtsgrundlange
II. BESTIMMUNG DES ORTES DER SONSTIGEN LEISTUNGEN
1. Allgemein
2. Leistungsort bei sonstigen Leistungen
3. Der Leistungsort bei Finanzdienstleistungen
4. Besteuerung nach dem Ursprungsortprinzip
5. Änderungen des Umsatzsteuerrechts zum 01.01.2010
III. UNTERLIEGEN PAYPAL GEBÜHREN DER UMSATZSTEUER?
1. Grundsatz
2. Vergleich zwischen dem dt. UStG und der 6. EG-Richtline
3. Besteuerung des Zahlungsverkehrs
IV. OPTION ZUR STEUERPFLICHT
1. Allgemein
2. Voraussetzungen für die Option zur Steuerpflicht
3. Die Option zur Steuerpflicht bei Finanzdienstleistungen
4. Nachteile einer Umsatzversteuerung
5. Effekte aus der Umsatzsteuerpflicht
6. Auswirkungen der Steuerpflicht
7. Fazit zu Optionsmöglichkeiten
8. Die Umsatzsteueroption in der Praxis
9. Fazit zur Umsatzsteueroption im Bezug auf PayPal
D ERTRAGSSTEUERLICHE PROBLEMSTELLUNGEN
I. ZEITPUNKT DER VEREINNAHMUNG VON ENTGELTEN
1. Allgemein
2. Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten
3. Bestimmung des Zeitpunkts der Vereinnahmung
II. BETRIEBSAUSGABENABZUG
1. Allgemein
2. Voraussetzungen im Falle der Option
3. Fazit zur Ertragssteuerlichen Behandlung
E SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerliche Würdigung von Online-Bezahldiensten, wobei PayPal als zentrales Fallbeispiel dient. Das primäre Ziel ist es, die steuerlichen und buchhalterischen Problemstellungen bei der Nutzung dieser Dienste in Online-Shops zu analysieren und Handlungsoptionen sowie deren Auswirkungen auf die Steuerpflicht und den Betriebsausgabenabzug aufzuzeigen.
3. Funktionsweise von PayPal
Der Bezahlvorgang bei PayPal ist einfach und schnell. Von den PayPal-Internetseiten aus kann das Geld dem Empfängerkonto bei PayPal zugewiesen werden, welches über die E-Mail-Adresse des Empfängers identifiziert wird. Für den Empfang und den Versand von Geld sind lediglich ein E-Mail-Account und ein Bankkonto notwendig. Einmalige oder monatliche Kosten wie Anmelde- oder Kontoführungsgebühren fallen für die Kontoinhaber nicht an.
Im ersten Schritt wählt der Nutzer, die seinen Bedürfnissen entsprechende, PayPal-Kontoart. Es folgt die Eingabe der persönlichen Kontoinformationen. Die Angabe eines Bankkontos ist dabei obligatorisch. Eine Kreditkarte kann optional angegeben werden.
A ALLGEMEINER TEIL: Dieses Kapitel erläutert den Umbruch der Zahlungslandschaft durch das Internet und stellt die wesentlichen Akteure wie Firstgate, T-Pay und PayPal vor.
B RECHTLICHE RAHMENGRUNDSÄTZE FÜR BEZAHLDIENSTE: Der Abschnitt befasst sich mit der rechtlichen Einordnung von E-Geld-Geschäften und der regulatorischen Stellung von PayPal als E-Geld-Institut.
C UMSATZSTEUERLICHE BETRACHTUNG: Hier werden die umsatzsteuerliche Richtlinien, der Leistungsort bei Finanzdienstleistungen und die Möglichkeiten der Option zur Steuerpflicht für PayPal-Transaktionen detailliert analysiert.
D ERTRAGSSTEUERLICHE PROBLEMSTELLUNGEN: Das Kapitel behandelt den steuerlichen Zeitpunkt der Vereinnahmung von Entgelten bei Bezahldiensten sowie die Anforderungen an den Betriebsausgabenabzug und die ordnungsgemäße Dokumentation.
E SCHLUSSBETRACHTUNG: Abschließend wird ein Fazit zum Wachstum des Marktes für Online-Bezahldienste gezogen und der zukünftige Umbruch im Handel durch virtuelle Bezahlplattformen thematisiert.
PayPal, Online-Bezahldienste, E-Commerce, Umsatzsteuer, Steuerpflicht, Finanzdienstleistungen, Betriebsausgabenabzug, Rechnungswesen, E-Geld, Internet-Handel, Transaktionsgebühren, Leistungsort, Vorsteuerabzug, Online-Auktionen, Zahlungsverkehr
Die Arbeit analysiert die steuerliche und buchhalterische Behandlung von Online-Bezahldiensten wie PayPal und prüft deren Einordnung im Kontext des deutschen Steuerrechts.
Die Arbeit vergleicht PayPal zusätzlich mit den Systemen Firstgate (click&buy) und T-Pay.
Die Frage, ob die von PayPal erhobenen Gebühren der Umsatzsteuer unterliegen und ob eine Option zur Steuerpflicht für den Händler sinnvoll ist.
Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Analyse, die auf Literaturrecherche, der Untersuchung gesetzlicher Rahmenbedingungen (UStG, KWG) und der praktischen Anwendung von Buchungssätzen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Zahlungsanbieter, die Analyse rechtlicher Grundlagen, die umsatzsteuerliche Einordnung und die ertragssteuerlichen Aspekte bei der Rechnungslegung.
PayPal, Umsatzsteuer, E-Commerce, Betriebsausgabenabzug, Zahlungsverkehr, Steuerpflicht.
PayPal zieht Gebühren direkt von Gutschriften ab, wodurch kein klassischer, sofortiger Buchungsbeleg in Form einer Rechnung vorliegt, was die Finanzverwaltung vor formale Herausforderungen stellt.
Da PayPal seinen Sitz in Luxemburg hat, stellen für deutsche Kunden die Dienstleistungen eine Einfuhrleistung dar, bei der unter bestimmten Voraussetzungen der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet.
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