Diplomarbeit, 2010
120 Seiten, Note: 1,0
1. Problemstellung
1.1 Thema der Arbeit
1.2 Definition und Eigenschaften von Entwicklungs- und Schwellenländern
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Entwicklungsindikatoren, entwicklungspolitische Zielsetzung und ausgewählte Wachstumsdeterminanten
2.1 Indikatoren zur Messung der Entwicklung und des Investitionsklimas
2.1.1 Wirtschaftliche Entwicklungs- und Verteilungsindikatoren und ihre Problematik
2.1.2 Indikatoren zur Messung des Investitionsklimas
2.2 Entwicklungspolitische Zielsetzung
2.3 Ausgewählte Wachstumsdeterminanten
2.3.1 Zusammenhang von Handelsoffenheit und Wachstum
2.3.2 Zusammenhang von FDI und Wachstum
3. Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung
3.1 Aufgaben der ökonomischen Entwicklungstheorie
3.2 Evolution der ökonomischen Entwicklungstheorie
3.3 Ökonomische Ansätze zur Erklärung von Unterentwicklung
3.3.1 Unterentwicklung als Folge eines Kapitalmangels
3.3.2 Keynesianischer Ansatz
3.3.3 Neoklassischer Ansatz
3.3.4 Neue Wachstumstheorie
3.4 Zwischenfazit zu den Entwicklungstheorien
4. Länderfakten und Entwicklungsstand
4.1 Demografie, Wirtschaftswachstum und Ressourcenausstattung
4.1.1 Ghana
4.1.2 Nigeria
4.1.3 Elfenbeinküste
4.2 Wirtschafts- und Handelsstruktur sowie Reformpolitik
4.2.1 Ghana
4.2.2 Nigeria
4.2.3 Elfenbeinküste
4.3 Vergleichende Analyse
5. Wirtschaftspolitik, ausgewählte Entwicklungsstrategien und die Bedeutung von Organisationen
5.1 Rolle des Ordnungsrahmens und der Wirtschaftspolitik im Entwicklungsprozess
5.2 Ausgewählte Entwicklungsstrategien
5.2.1 Ghana: Der informelle Sektor als Wachstums- und Beschäftigungsquelle
5.2.2 Nigeria: Wege aus der „Ressourcenfalle“
5.2.3 Elfenbeinküste: Entwicklungshilfe als Wachstumsmotor in Postkonflikt-Situationen
5.3 Bedeutung von Organisationen im Entwicklungsprozess
5.3.1 Rolle von Non-Governmental-Organizations (NGOs)
5.3.2 Rolle der UN, des IWF und der Weltbank
5.3.3 Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR)
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die Wirtschaftsentwicklung, das Investitionsklima und die Wachstumspolitik in drei afrikanischen Schwellenländern: Ghana, Nigeria und Elfenbeinküste, um Strategien zur Steigerung des Lebensstandards in diesen Regionen zu evaluieren.
3.2 Evolution der ökonomischen Entwicklungstheorie
Folgt man Adelman61, so hat kein anderer Bereich der Wirtschaftswissenschaften seit dem zweiten Weltkrieg vergleichbar viele abrupte Änderungen und Paradigmenwechsel erlebt wie die Entwicklungstheorie. Die diversen sprunghaften Umbrüche haben zu unterschiedlichen, teilweise sogar widersprüchlichen und fehlerhaften Implikationen für die Entwicklungspolitik geführt. Die wechselnden, zu den bestimmten Zeitabschnitten jeweils dominierenden Entwicklungsmodelle haben zu differierenden Betrachtungsweisen der Rolle der Regierungen in den entsprechenden Ländern und damit zu divergenten Hinweisen hinsichtlich der Richtung und Intensität wirtschaftlicher Interventionen ihrerseits geführt. Hierfür gibt es verschiedene Grunde, z.B. Lerneffekte aufgrund größerer empirischer und theoretischer Wissensbasis und/oder Veränderungen der Bedingungen in den Entwicklungsländern selbst (beispielsweise Regierungen, Institutionen und/oder der Umwelt).
Abbildung 4 gibt einen Überblick über die Evolution62 der Entwicklungstheorie. Hierbei ist anzumerken, dass die jeweils „letzte Stufe der Entwicklung“ in Abbildung 4 keinesfalls eine endgültige darstellt und es aufgrund der oben genannten Punkte wohl keinen „vollständig abgeschlossenen Entwicklungsprozess“ in irgendeinem Land auf der Welt gibt.
1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Thematik für die Wirtschaftsentwicklung Afrikas, definiert zentrale Begriffe und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2. Entwicklungsindikatoren, entwicklungspolitische Zielsetzung und ausgewählte Wachstumsdeterminanten: Hier werden ökonomische Kennzahlen (PKE, Gini-Koeffizient) sowie Investitionsklimaindikatoren diskutiert und der Zusammenhang zwischen Handel, ausländischen Direktinvestitionen und Wachstum analysiert.
3. Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung: Dieses Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklungstheorien sowie eine Analyse von Erklärungsansätzen für Unterentwicklung, insbesondere Kapital- und Humankapitalmangel.
4. Länderfakten und Entwicklungsstand: Dieser Teil liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme zu Demografie, Ressourcen und wirtschaftlicher Lage von Ghana, Nigeria und der Elfenbeinküste sowie eine vergleichende Analyse dieser Staaten.
5. Wirtschaftspolitik, ausgewählte Entwicklungsstrategien und die Bedeutung von Organisationen: Hier werden konkrete Reformstrategien (informeller Sektor, Ressourcenmanagement, Postkonflikt-Hilfe) und die Rolle von Organisationen wie Weltbank, IWF und NGOs untersucht.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten für eine nachhaltige globale Entwicklungspolitik.
Wirtschaftsentwicklung, Afrika, Ghana, Nigeria, Elfenbeinküste, Entwicklungspolitik, Wachstumspolitik, Investitionsklima, FDI, Humankapital, Strukturanpassung, Armutsbekämpfung, Ressourcenfalle, Weltbank, IWF
Die Arbeit untersucht die Wirtschaftsentwicklung, das Investitionsklima und die Wachstumspolitik in den drei afrikanischen Schwellenländern Ghana, Nigeria und Elfenbeinküste.
Die Themenfelder umfassen Entwicklungsindikatoren, ökonomische Wachstumstheorien, die Rolle von staatlichen Ordnungsrahmen sowie die Bedeutung von Organisationen wie NGOs, IWF und Weltbank.
Ziel ist es, den Entwicklungsstand dieser Länder zu bewerten und Hinweise sowie Strategien zur Steigerung des Lebensstandards und zur Überwindung von Unterentwicklung zu liefern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Entwicklungskonzepten sowie einer empirisch gestützten vergleichenden Untersuchung der drei genannten Länder.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Wachstum, Länderfakten zu den drei Staaten und die Evaluierung spezifischer Entwicklungsstrategien in einem nationalen und internationalen Kontext.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Wirtschaftsentwicklung, Schwellenländer, Investitionsklima, Kapitalmangel, Ressourcenfalle und Good Governance.
Der informelle Sektor wird als ein wichtiges Reservoir für Beschäftigung angesehen, das durch gezielte Förderprogramme (wie das STEP-Programm) in das wirtschaftliche Wachstum integriert werden sollte.
Der Begriff beschreibt ein Paradoxon, bei dem trotz immenser Öl-Renten das Wirtschaftswachstum stagniert, was primär auf mangelnde Regierungsführung, Korruption und eine einseitige Abhängigkeit vom Rohstoffexport zurückzuführen ist.
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