Bachelorarbeit, 2024
53 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Messung der Inflation
2.2 Ursachen der Inflation
3 Stilisierte Fakten
4 Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
4.1 Konventionelle Maßnahmen
4.2 Unkonventionelle Maßnahmen
5 Grenzen der Geldpolitik
6 Neukeynesianisches Modell
6.1 IS-Gleichung
6.2 Neukeynesianische Phillipskurve
6.3 Reaktionsfunktion der Notenbank
6.4 Makroökonomische Schocks
6.5 Covid-Krise im neukeynesianischen Modell
6.5.1 Pre-Covid
6.5.2 Covid-Krise
6.5.3 Post-Covid
6.5.4 Zielkonflikt
7 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) während Krisenzeiten, mit einem besonderen Fokus auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Ziel ist es, diese Entwicklungen anhand eines neukeynesianischen Modells numerisch zu simulieren und zu erklären, wie die Zentralbank auf Nachfrage- und Angebotsschocks reagiert hat.
Neukeynesianisches Modell
Der nachfolgende Abschnitt bildet den Schwerpunkt dieser Bachelorarbeit. Zur Erklärung der Auswirkungen wirtschaftlicher Schwankungen wird in diesem Kapitel das neukeynesianische Modell herangezogen. Mithilfe des Modells lassen sich sowohl Inflationsänderungen als auch geldpolitische Maßnahmen in Form von Zinsanpassungen veranschaulichen (vgl. Henzel/Hülsewig 2018, S. 832). Der Fokus liegt dabei auf der Reaktion der Notenbank bei angebots- und nachfrageseitigen Störungen.
Das Modell präsentiert ein stilisiertes Konzept, in dem Unternehmen, Haushalte sowie die Europäische Zentralbank involviert sind. Die EZB ist für die Durchführung der Geldpolitik im Euroraum zuständig, wobei ihr Mandat weiterhin die Gewährleistung von Preisniveaustabilität umfasst. Zur Vereinfachung der Darstellung wird auf die Implementierung der Fiskalpolitik der Regierung verzichtet (vgl. Henzel/Hülsewig 2018, S. 833).
Das Modell besteht aus drei Grundbausteinen: 1. Die IS-Gleichung, die das Gleichgewicht auf dem gesamtwirtschaftlichen Gütermarkt abbildet, 2. die neukeynesianische Phillipskurve (NKPK), welche die Entwicklung der Inflationsrate beschreibt, und 3. die Reaktionsfunktion der Notenbank, die den geldpolitischen Leitzins darstellt (vgl. Henzel/Hülsewig 2018, S. 833).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der europäischen Geldpolitik seit 1999 sowie in das Ziel und den Aufbau der Arbeit ein.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Inflation, deren Messung sowie deren Ursachen.
3 Stilisierte Fakten: Hier werden die tatsächlichen Entwicklungen von Inflation und BIP im Euroraum seit 1999 detailliert analysiert.
4 Geldpolitik der Europäischen Zentralbank: Es folgt eine Analyse der konventionellen Zinspolitik sowie der unkonventionellen Instrumente (APP, PEPP) der EZB.
5 Grenzen der Geldpolitik: Dieses Kapitel behandelt Herausforderungen wie die Nullzinsgrenze und die asymmetrischen Wirkungen der Geldpolitik.
6 Neukeynesianisches Modell: Das Herzstück der Arbeit bildet die Vorstellung der Modellbausteine sowie deren Anwendung auf die Phasen der Covid-Krise.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Rolle der EZB in Krisenzeiten.
Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Inflation, Covid-19-Pandemie, Neukeynesianisches Modell, Leitzins, Kaufprogramm, Preisstabilität, Wirtschaftswachstum, Angebotsschock, Nachfrageschock, Nullzinsgrenze, Geldpolitik, Transmission, Konjunkturzyklen.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) bei der Bewältigung von Krisen im Euroraum seit 1999.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Inflation, die historische Wirtschaftsdatenanalyse, geldpolitische Handlungsspielräume und die numerische Simulation mittels eines neukeynesianischen Modells.
Das Ziel ist es, die geldpolitische Reaktion der EZB auf die Covid-19-Pandemie modellbasiert zu analysieren und deren Auswirkungen auf Inflation und Wirtschaft zu erklären.
Die Arbeit verwendet eine Kombination aus einer historisch-empirischen Analyse (stilisierte Fakten) und einer numericalen Modellierung mithilfe eines neukeynesianischen ökonomischen Modells.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der geldpolitischen Instrumente, die Definition der Grenzen der Geldpolitik und die methodische Herleitung und Anwendung des neukeynesianischen Modells zur Simulation von Schocks.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geldpolitik, Inflation, neukeynesianisches Modell, EZB-Ankaufprogramme und wirtschaftliche Schock-Analyse beschreiben.
Der Steady State repräsentiert einen modelltheoretischen langfristigen Gleichgewichtszustand ohne konjunkturelle Schwankungen, in dem die Outputlücke geschlossen ist und die Inflation dem EZB-Ziel von 2% entspricht.
Die Arbeit zeigt den Konflikt, dass die restriktive geldpolitische Bekämpfung hoher Inflation durch Zinserhöhungen gleichzeitig eine negative Outputlücke und damit einhergehende wirtschaftliche Einbrüche auslösen kann.
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