Diplomarbeit, 2010
63 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Krisenkommunikation und Neurowissenschaften. Im Fokus steht das Erkennen von Möglichkeiten, die Krisenkommunikation mithilfe aktueller Erkenntnisse der Neurowissenschaften zu optimieren. Das Ziel ist es, die Bedeutung des Unterbewusstseins in der Kommunikation zu verstehen und Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen in Krisensituationen effektiv mit dem Unterbewusstsein ihrer Bezugsgruppen kommunizieren können.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und stellt den Zusammenhang zwischen Krisenkommunikation und Neurowissenschaften dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die grundlegenden Aspekte der Krisenkommunikation, einschließlich der Definition des Begriffs „Krise“, Ursachen von Krisen und der Aufgaben der Public Relations. Es werden verschiedene Bezugsgruppen und die Bedeutung der emotionalen Ebene in der Kommunikation hervorgehoben.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den neurowissenschaftlichen Grundlagen und legt den Schwerpunkt auf das Gedächtnis, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein. Es werden wichtige Konzepte wie das explizite und implizite Gedächtnis, das limbische System und die Theorie der somatischen Marker erläutert. Die Kapitel 4 und 5 werden nicht zusammengefasst, um Spoiler zu vermeiden.
Krisenkommunikation, Neurowissenschaften, Unterbewusstsein, Emotionen, Gedächtnis, Public Relations, Bezugsgruppen, Neuroökonomie, Neurokommunikation, Limbic Map, Framing Effekt, Priming Effekt, Altruistische Bestrafung.
Es ist die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Krisenkommunikation, um zu verstehen, wie das Unterbewusstsein von Bezugsgruppen in Stresssituationen reagiert und wie man diese Kommunikation optimieren kann.
Da menschliches Handeln zu einem großen Teil unterbewusst gesteuert wird, entscheiden Emotionen und implizite Gedächtnisinhalte oft darüber, wie ein Unternehmen während einer Krise wahrgenommen wird.
Framing bezeichnet den Deutungsrahmen, in dem eine Nachricht präsentiert wird, während Priming die Beeinflussung der Verarbeitung eines Reizes durch einen vorangegangenen Reiz beschreibt – beides ist zentral für die Krisen-PR.
Ein neurowissenschaftliches Modell, das menschliche Motivsysteme (wie Balance, Dominanz, Stimulanz) darstellt und hilft, die Kommunikation zielgerichtet auf die emotionalen Bedürfnisse der Empfänger auszurichten.
Weil Imagebildung ein langfristiger Prozess im Gedächtnis der Bezugsgruppen ist. Ein stabiles positives Image wirkt in Akutsituationen als Puffer gegen negative Schlagzeilen.
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