Masterarbeit, 2022
360 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
1.4. Methodisches Vorgehen
2. Einführung in das Supply Chain Management (SCM)
2.1. Definition von SCM
2.2. Digitale Wertschöpfungsketten und -netzwerke
2.3. Konzeption von Supply Chains
2.3.1. Strategisches SCM
2.3.2. Operatives SCM
2.4. Gestaltung von Supply Chains
2.4.1. Das Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR)
2.4.2. SCM – Aufgabenmodell und die Einordnung von Tracking & Tracing
2.5. SCM und Besonderheiten ausgewählter Branchen
2.5.1. SCM in der pharmazeutischen Industrie
2.5.2. SCM in der chemischen Industrie
2.5.3. SCM in der Lebensmittelindustrie
2.5.4. SCM in der Automobilindustrie
2.6. Steuerung von Supply Chains
2.6.1. Steuerung im Unternehmenskontext
2.6.2. Steuerung im Netzwerkkontext
2.6.3. Supply Chain Performance Management (SCPM)
2.7. Die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
2.7.1. Bezugsrahmen Produktion und Distribution
2.7.2. Prozessübergreifender Bezugsrahmen
2.7.3. Big Data und Künstliche Intelligenz (KI)
3. Supply Chain Event Management (SCEM)
3.1. Definition von SCEM
3.2. Tracking & Tracing (T&T)
3.2.1. T&T-Ausprägungsformen
3.2.2. T&T in der Praxis
3.2.3. Störfaktoren in der SC und SC Resilienz
3.3. Möglichkeiten zur Umsetzung von selbststeuernder SCEM Software
3.3.1. Einordnung des SCEM in das SCM Konzept
3.3.2. SCEM Software – Betreiber und Kernfunktionen
3.3.3. SCEM Konzeption und Selbststeuerung
3.4. Anbieter von SC(E)M Software
3.5. T&T als Steuerungselement im SCEM
3.5.1. T&T im SCEM unter dem Aspekt Wirtschaftlichkeit
3.5.2. T&T im SCEM unter dem Aspekt Risikomanagement
3.5.3. Wertbeitrag des T&T zur Aufrechterhaltung von Lieferketten
4. Empirischer Teil: Einflussfaktoren für SCEM unter besonderer Berücksichtigung von Tracking & Tracing
4.1. Online-Umfrage
4.1.1. Begründung der Methodenwahl
4.1.2. Erstellung des Fragenkataloges und Auswahl der Stichprobe
4.1.3. Auswertung der Ergebnisse
4.2. Experteninterviews
4.2.1. Begründung der Methodenwahl
4.2.2. Auswahl der Experten
4.2.3. Durchführung der Untersuchungen
4.2.4. Auswertung der Ergebnisse
4.3. Diskussion der Ergebnisse
5. Zusammenfassung
10. Experten
11. Interviews
11.1. Experte 1 (E1)
11.2. Experte 2 (E2)
11.3. Experte 3 (E3)
11.4. Experte 4 (E4)
11.5. Experte 5 (E5)
11.6. Experte 6 (E6)
11.7. Experte 7 (E7)
11.8. Experte 8 (E8)
11.9. Experte 9 (E9)
11.10. Experte 10 (E10)
11.11. Experte 11 (E11)
11.12. Experte 12 (E12)
11.13. Experte 13 (E13)
11.14. Experte 14 (E14)
11.15. Experte 15 (E15)
11.16. Experte 16 (E16)
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die ganzheitliche Betrachtung des Supply Chain Managements (SCM) in Wissenschaft und Praxis sowie der konzeptionellen und technischen Aspekte des Supply Chain Event Managements (SCEM). Die Arbeit zielt darauf ab, die Besonderheiten und Gesetzmäßigkeiten des SCEM zu beleuchten und dabei insbesondere die Rolle digitaler Formen des Trackings & Tracings (T&T) zu untersuchen, um letztlich die Forschungsbeziehung zwischen T&T-Technologien, SCEM und der Absicherung von Lieferketten zu klären.
1.1. Problemstellung
Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), insbesondere die Erfindung des Internets, hat der Industrie eine Vielzahl an neuen, wettbewerbsfördernden Chancen eröffnet. Darunter fallen die Fähigkeit, große Datenbanken zu verwalten, der Einsatz von Anwendungssoftware zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit sowie die Kommunikation mit und die Integration von Geschäftspartnern (vgl. Govil; Proth, 2002, S. 134f). Neben dem Warenfluss gewinnt damit der Informationsfluss zur Unterstützung unternehmensinterner- und übergreifender Prozesse signifikant an Bedeutung.
In dieser Arbeit werden mögliche Steuerungselemente von Supply Chains im digitalen Umfeld untersucht, wobei sowohl herkömmliche als auch neue T&T Technologien in Verbindung mit dem SCEM Betrachtung finden sollen. Auch die Einflüsse der IKT auf aktuell vorherrschende Organisationsstrukturen und deren Vor- und Nachteile werden einer Prüfung unterzogen.
Darüber hinaus soll gezeigt werden, in welcher Form sich SCEM Softwarelösungen am Markt durchgesetzt haben und welche Branchen diese in welchem Umfang und zu welchem Zweck nutzen.
Eine empirische Studie wird in Folge Aufschluss über aktuelle T&T Technologien im Einsatz und die gegenwärtige Durchdringung von SCEM vor allem in den Branchen pharmazeutische Industrie, chemische Industrie, Lebensmittelindustrie und Automobilindustrie geben. Die heutigen Verankerungsformen und möglichen Potenziale für Klein- und Mittelbetriebe, vor allem unter dem Wirtschaftlichkeitsaspekt, werden ebenso einer Analyse unterzogen.
1. EINLEITUNG: Zusammenfassung der Zielsetzung und Forschungsfrage der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.
2. EINFÜHRUNG IN DAS SUPPLY CHAIN MANAGEMENT (SCM): Darstellung der theoretischen Grundlagen von SCM, seiner Konzeptionalisierung, Gestaltung und der Rolle der IKT.
3. SUPPLY CHAIN EVENT MANAGEMENT (SCEM): Definition und Untersuchung von SCEM, Tracking & Tracing (T&T) sowie der Möglichkeiten zur Umsetzung von SCEM-Lösungen.
4. EMPIRISCHER TEIL: EINFLUSSFAKTOREN FÜR SCEM UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG VON TRACKING & TRACING: Darstellung der empirischen Datenerhebung mittels Online-Umfrage und Experteninterviews sowie die anschließende Diskussion der Ergebnisse.
Supply Chain Management, Supply Chain Event Management, Tracking & Tracing, Informations- und Kommunikationstechnologie, IKT, SCOR-Modell, T&T, Risikomanagement, Lieferketten, Digitalisierung, Prozessautomatisierung, Wertschöpfungsketten, SCEM Software, SCEM Integration, Performance Management.
Die Arbeit untersucht das Supply Chain Management (SCM) und insbesondere das Supply Chain Event Management (SCEM) in Theorie und Praxis, unter besonderer Berücksichtigung digitaler Technologien wie Tracking & Tracing (T&T).
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des SCM, die Rolle von T&T-Technologien als Steuerungselemente innerhalb von SCEM, sowie deren Anwendung und Bewertung in verschiedenen Industriebranchen.
Das primäre Ziel ist es, Etablierung, Anwendung und Nutzenpotenziale von SCEM und T&T-Technologien zu untersuchen, um deren Rolle bei der Risikominimierung und Absicherung von Lieferketten in Krisensituationen zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer empirischen Untersuchung, die eine Online-Umfrage sowie qualitative Experteninterviews zur Gewinnung von Einblicken umfasst.
Im Hauptteil werden Konzepte des SCEM, die technische Umsetzung durch selbststeuernde Software, Anbieter entsprechender Lösungen sowie die empirischen Ergebnisse zur Bedeutung von T&T in verschiedenen Branchen (Pharma, Chemie, Lebensmittel, Automobil) analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie SCM, SCEM, Tracking & Tracing, Digitalisierung, Risikomanagement und Wertschöpfungsketten charakterisiert.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die IKT erst die Voraussetzungen für SCEM schafft, indem sie Datenflüsse transparenter macht und eine Integration über Unternehmensgrenzen hinweg (z.B. durch Cloud Computing und Echtzeit-Monitoring) ermöglicht.
Die Experteninterviews zeigen, dass T&T in Krisen zwar als Frühwarnsystem (z.B. bei Temperaturabweichungen) wertvoll ist, aber bei grundsätzlichen Lieferkettenunterbrechungen (z.B. Staus oder Pandemien) oft keine direkte Steuerung ermöglicht, sondern primär zur Transparenzsteigerung dient.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

