Bachelorarbeit, 2022
55 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Kryptowährungen
2.1 Übersicht verschiedener Kryptowährungen
2.2 Mining
3 Blockchain-Technologie
3.1 Einführung in die Blockchain-Technologie
3.2 Beispiele für Blockchains
3.2.1 Bitcoin
3.2.2 Ethereum
3.3 Anwendungsbereiche von Blockchain
3.3.1 Logistik und Supply Chain Management
3.3.2 Internet der Dinge
3.3.3 Gesundheitswesen
3.3.4 Energiesektor
3.3.5 Musikindustrie
4 Verschiedene Alternativen von Konsensmechanismen
4.1 Proof-of-Work
4.2 Proof-of-Stake
4.3 Proof-of-Activity
4.4 Proof-of-Authority
4.5 Proof-of-Burn
4.6 Proof-of-Capacity
5 Vergleich der Konsensmechanismen
5.1 Energieverbrauch
5.2 Hardwareeinsatz
5.3 Sicherheit
5.4 Skalierbarkeit
5.5 Chancengleichheit
6 Zusammenfassung und Bewertung der Konsensmechanismen
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht kritisch die energieintensiven Herstellungsmethoden von Kryptowährungen, insbesondere den Proof-of-Work-Mechanismus. Das primäre Ziel ist die Analyse und Bewertung alternativer Konsensmechanismen anhand verschiedener technischer und ökonomischer Kriterien, um nachhaltigere und effizientere Lösungen für die Blockchain-Technologie zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
„The electricity that is expended in the process of mining Bitcoin has become a topic of heavy debate over the past few years.“ (de Vries 2018: 801)
Nach der Einführung von BTC durch Satoshi Nakamoto im Jahr 2008 führten die steigenden Bitcoin-Preise und der Boom anderer Kryptowährungen zu einer wachsenden Diskussion darüber, wie viel Energie bei der Produktion dieser Währungen verbraucht wird. Da Bitcoin die teuerste und beliebteste Kryptowährung ist, haben sowohl die Geschäftswelt als auch Forscher begonnen, die Energieintensität des Bitcoin-Minings zu hinterfragen. (vgl. Küfeoğlu und Özkuran 2019: 1) Die boomende Popularität von BTC hat den Strombedarf in die Höhe schnellen lassen. Durch das ständige Wettrüsten der Miner um die Ausrüstung fallen zudem jährlich 15.000 Tonnen Elektroschrott an. Um den Gewinn zu maximieren, sind die Betreiber ständig auf der Suche nach den billigsten Energiequellen. Vor allem im Winter ist das Bitcoin-Mining besonders schädlich, da hier oftmals auf die Energie von Kohlekraftwerken zurückgegriffen wird. Zudem hat der Anstieg der Kryptopreise chinesische Miner dazu ermutigt, ohne Genehmigung Kohle abzubauen und stillgelegte Kraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen, was Menschenleben gefährdet und die Klimaziele bedroht. Der Energiebedarf des Bitcoin-Netzwerks hat sich innerhalb eines Jahres von 55 Terawattstunden (TWh) auf 125 TWh mehr als verdoppelt. (vgl. Howson 2021) Das entspricht dem Energieverbrauch von ganz Norwegen für ein gesamtes Jahr. (vgl. Enerdata 2020) Bereits vor mehr als drei Jahren beschrieb de Vries (2018) in einem Artikel das Problem des Bitcoin-Minings. Denn die Herstellung von Bitcoin, die auf dem Proof-of-Work (PoW) Mechanismus basiert, ist sehr energieintensiv und wird von Jahr zu Jahr immer mehr Strom verbrauchen. (vgl. de Vries 2018: 801)
1 Einleitung: Beschreibt den Hintergrund des Booms von Kryptowährungen, thematisiert die Energieproblematik des Bitcoin-Minings und definiert die Zielsetzung der Analyse alternativer Konsensmechanismen.
2 Kryptowährungen: Erläutert die grundlegenden Definitionen digitaler Tauschmittel, das Peer-to-Peer-Prinzip und den Mining-Prozess als Basis für die Währungserzeugung.
3 Blockchain-Technologie: Vermittelt die Funktionsweise und Struktur von Blockchains sowie deren Anwendungspotenziale in Sektoren wie Logistik, Energie und Gesundheitswesen.
4 Verschiedene Alternativen von Konsensmechanismen: Detaillierte Vorstellung verschiedener Protokolle wie Proof-of-Work, Proof-of-Stake, Proof-of-Activity, Proof-of-Authority, Proof-of-Burn und Proof-of-Capacity.
5 Vergleich der Konsensmechanismen: Systematischer Vergleich der in Kapitel 4 vorgestellten Mechanismen anhand der Kriterien Energieverbrauch, Hardwareeinsatz, Sicherheit, Skalierbarkeit und Chancengleichheit.
6 Zusammenfassung und Bewertung der Konsensmechanismen: Fazit der Bewertung durch eine Gesamtpunktzahl-Matrix, welche verdeutlicht, welche Mechanismen besonders effizient oder sicher sind.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse und Empfehlung zum verstärkten Einsatz ressourcenschonender Konsensmechanismen zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen.
Blockchain, Kryptowährungen, Bitcoin, Proof-of-Work, Proof-of-Stake, Proof-of-Authority, Energieverbrauch, Konsensmechanismus, Mining, Skalierbarkeit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Smart Contracts, Sicherheit, Ressourcenintensität.
Die Arbeit analysiert die ökologischen und technologischen Probleme von gängigen Blockchain-Herstellungsmethoden wie dem Mining und evaluiert alternative Konsensalgorithmen in Bezug auf deren Effizienz.
Die zentralen Felder umfassen die Funktionsweise der Blockchain-Technologie, die Kritik am Proof-of-Work-Verfahren sowie den Vergleich diverser moderner Konsensmechanismen.
Das Ziel ist die Identifikation von umweltfreundlichen, skalierbaren und sicheren Alternativen zu herkömmlichen, energieintensiven Mining-Verfahren.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und einen kriteriengestützten Vergleich der verschiedenen Konsensmechanismen, um deren Vor- und Nachteile objektiv gegenüberzustellen.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der technischen Funktionsweise von Blockchains und führt eine vergleichende Bewertung der Mechanismen Proof-of-Work, Proof-of-Stake, Proof-of-Activity, Proof-of-Authority, Proof-of-Burn und Proof-of-Capacity durch.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Blockchain, Proof-of-Work, Proof-of-Stake, Energieverbrauch, Konsensmechanismus und Skalierbarkeit.
Die Kritik basiert auf dem exzessiven Stromverbrauch und der damit einhergehenden Umweltbelastung, da Miner zur Maximierung ihres Gewinns oft auf günstige, umweltschädliche Energiequellen wie Kohlekraftwerke zurückgreifen.
Der Proof-of-Authority-Mechanismus erzielt in der abschließenden Bewertung die höchste Gesamtpunktzahl und stellt laut Autorin eine sehr gute Alternative zum energieintensiven Proof-of-Work dar.
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