Bachelorarbeit, 2024
209 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Überblick über die Arbeit
1.2 Problemstellung & Zielsetzung der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Entstehung und Formen Tiergestützter Interventionen
2.1.1 Entstehung Tiergestützter Interventionen
2.1.2 Begrifflichkeiten im deutschsprachigen Raum
2.1.3 Dachverbände tiergestützter Interventionen
2.1.3.1 ESAAT
2.1.3.2 ISAAT
2.1.3.3 IAHAIO
2.2 Erklärungsansätze & Modelle der Mensch-Tier-Beziehung
2.3 Forschungsstand der Mensch-Tier-Beziehung & tiergestützter Interventionen
2.3.1 Bio-psycho-soziales Modell & Wirkung
2.3.2 Wirkung von Mensch-Tier-Kontakten auf die menschliche Gesundheit
2.4 Tierrechtliche und -ethische Aspekte
2.4.1 Tierschutzrechtliche Rahmenbedingungen
2.4.2 Perspektive des Tieres in tiergestützten Interventionen, Gewährleistung von Tierwohl & Tierschutz
3. Zwischenfazit
4. Empirischer Teil
4.1 Darstellung der Methodik
4.1.1 Forschungsfrage
4.1.2 Forschungsdesign
4.1.2.1 Experteninterview
4.1.2.2 Interviewleitfaden
4.1.2.3 Transkription
4.2 Entstehung und Verlauf des angewandten Verfahrens
5. Darstellung der Ergebnisse & Anwendung auf das Setting & die Zielgruppe
5.1 Ergebnisdarstellung der Interviews
5.1.1 Hundegestützte Therapie
5.1.2 Eselgestützte Therapie
5.2 Darstellung gesundheitsfördernder Wirkungen anhand von Zielgruppen: Kindesalter bis zum Seniorenalter
6. Diskussionsteil
7. Reflexion, Fazit & Ausblick
Die Arbeit analysiert die gesundheitsfördernde Wirkung von tiergestützten Interventionen auf Menschen mit psychischen Verhaltensstörungen. Dabei wird untersucht, inwiefern tiergestützte Ansätze bei verschiedenen Altersgruppen unterstützend wirken können, wenn klassische Psychotherapien an Grenzen stoßen.
2.1.1 Entstehung tiergestützter Interventionen
Menschen profitieren seit Jahrhunderten und Jahrtausenden von der Anwesenheit der Tiere, oft ist dies den meisten gar nicht bewusst (vgl. Turner; Wohlfarth; Beetz, 2018, S.14). Die ursprünglichen Einsätze tiergestützter Therapie finden sich bereits in der prähistorischen Zeit wieder, dadurch, dass man beispielsweise an die Inkarnationen von Geistern in Tieren glaubte und man ihnen magische und heilende Kräfte zuschrieb (vgl. Wohlfarth; Mutschler, 2017, S. 16).
Von den Anfängen der primitiven Epoche bis in die Hochkulturen entwickelte sich die Figur des Tieres immer weiter. Beispielsweise wurde in der Hochkultur der akkadischen Zeit um das 3. Jahrtausend vor Christus die Göttin Sula als Göttin der Heilkunst angepriesen, dessen Symboltier der Hund war (vgl. Wohlfarth; Mutschler. 2017, S.16). Im 9. Jahrhundert wurden Tiere erstmals von Familien im Sinne einer „natürlichen Therapie“ („Therapie naturelle“) in die Betreuung von Menschen mit Behinderung integriert (vgl. Turner; Wohlfarth; Beetz, 2018, S.14).
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Problemstellung, die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit im Kontext psychischer Verhaltensstörungen.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge, Fachbegriffe und Dachverbände sowie theoretische Modelle und Tierschutzaspekte der tiergestützten Intervention.
3. Zwischenfazit: Eine Zusammenfassung der wesentlichen theoretischen Erkenntnisse als Fundierung für den empirischen Teil der Bachelor-Thesis.
4. Empirischer Teil: Hier wird das Forschungsdesign, inklusive der Experteninterviews mit Fachleuten zur hunde- und eselgestützten Therapie, detailliert dargelegt.
5. Darstellung der Ergebnisse & Anwendung auf das Setting & die Zielgruppe: Dieser Teil präsentiert die qualitativen Interviewergebnisse und überträgt diese auf verschiedene psychische Störungsbilder und Altersgruppen.
6. Diskussionsteil: Eine kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise und der gewonnenen Ergebnisse im Hinblick auf den bisherigen Forschungsstand.
7. Reflexion, Fazit & Ausblick: Abschließende Einschätzung des Themas, kritische Würdigung der Seriosität der Interventionsformen und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Tiergestützte Intervention, Mensch-Tier-Beziehung, Experteninterview, Hund, Esel, Gesundheitsförderung, Psychische Verhaltensstörungen, Bindungstheorie, Biopsychosoziales Modell, Tierwohl, Tierschutz, Psychotherapie, Soziale Arbeit.
Die Bachelor-Thesis untersucht, ob und wie tiergestützte Interventionen (speziell mit Hunden und Eseln) eine gesundheitsfördernde Wirkung bei Menschen mit psychischen Verhaltensstörungen entfalten können.
Zu den Schwerpunkten zählen theoretische Erklärungsmodelle der Mensch-Tier-Beziehung, rechtliche und ethische Rahmenbedingungen (Tierwohl), sowie die praktische Anwendung in therapeutischen Settings.
Das Ziel ist es, durch eine empirische qualitative Studie mittels Experteninterviews Wirkeffekte und Wirkfaktoren der Tiertherapie bei unterschiedlichen Zielgruppen zu analysieren.
Die Autorin nutzt leitfadengestützte Experteninterviews in Kombination mit dem problemzentrierten Interview, um fundierte Daten von Fachkräften aus dem Feld zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Darstellung sowie die Auswertung und Diskussion der Interviews bezüglich der hunde- und eselgestützten Therapie.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Tiergestützte Intervention, Mensch-Tier-Beziehung, Biopsychosoziales Modell, Hund, Esel und Gesundheitsförderung.
Die Wahl der Tiere vergleicht das klassische, menschennahe Haustier (Hund) mit dem in therapeutischen Settings eher als unkonventionell geltenden Nutztier (Esel).
Es wird betont, dass die Forschung zu eselgestützten Interventionen noch begrenzt ist und Ergebnisse oft auf Erfahrungsberichten statt auf groß angelegten randomisierten Studien basieren.
Tierethik ist ein zentraler Aspekt der Arbeit; die Autorin argumentiert, dass nachhaltige therapeutische Ansätze nur funktionieren, wenn das Tierwohl absolut priorisiert wird.
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