Bachelorarbeit, 2009
49 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit analysiert verschiedene Methoden der Internalisierung externer Effekte am Beispiel des Klimaproblems. Ziel ist es, die verschiedenen Ansätze und ihre Effizienz im Hinblick auf die Bewältigung der Klimaproblematik zu beurteilen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Externalitäten und ihrer Internalisierung ein. Es wird auf das Klimaproblem als Beispiel für eine negative Externalität eingegangen. Das zweite Kapitel widmet sich der Erläuterung verschiedener Internalisierungsmethoden, beginnend mit First-Best-Lösungen wie der Pigou-Steuer und dem Coase-Theorem. Das dritte Kapitel befasst sich mit Second-Best-Lösungen, darunter der Standard-Preis-Ansatz, handelbare Eigentumsrechte und Auflagenpolitik. Kapitel 4 beleuchtet die Notwendigkeit einer globalen Umsetzung der Internalisierungsmaßnahmen zur Bewältigung des Klimaproblems. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen der Internalisierung externer Effekte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimaproblem. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Externalitäten, Umweltökonomie, Pigou-Steuer, Coase-Theorem, Standard-Preis-Ansatz, handelbare Eigentumsrechte, Auflagenpolitik, globale Zusammenarbeit.
Externe Effekte entstehen, wenn Handlungen von Marktteilnehmern Auswirkungen auf Unbeteiligte haben, ohne dass diese über den Preismechanismus abgegolten werden – beim Klima etwa durch CO2-Emissionen, die globale Schäden verursachen.
Die Pigou-Steuer ist eine "First-Best-Lösung", bei der der Verursacher einer Externalität eine Steuer in Höhe der Grenzkosten des Schadens zahlt, um sein Verhalten ökonomisch zu korrigieren.
Das Coase-Theorem geht davon aus, dass private Verhandlungen zwischen Beteiligten zu einer effizienten Lösung führen, sofern Eigentumsrechte klar definiert und Transaktionskosten vernachlässigbar sind.
Während eine Steuer den Preis für Emissionen festlegt, begrenzen handelbare Eigentumsrechte (Zertifikate) die Gesamtmenge der Emissionen ("Cap and Trade"), wobei sich der Preis am Markt bildet.
Da das Klima ein öffentliches Gut ist, führen nationale Alleingänge oft zu Trittbrettfahrer-Problemen. Nur eine globale Internalisierung der Effekte kann den weltweiten Klimawandel effizient aufhalten.
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