Diplomarbeit, 2007
77 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit untersucht, wie sich männliche Identitäten im Spannungsfeld zwischen flexibilisierter Erwerbsarbeit und neuen Fürsorgeanforderungen entwickeln. Die Arbeit analysiert, wie sich die traditionelle männliche Rolle des Ernährers in Zeiten des Wandels verändert und welche Auswirkungen dies auf die Selbstbilder von Männern hat.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung und den Forschungsgegenstand der Arbeit einführt. Das zweite Kapitel analysiert den massenmedialen Diskurs zu familienorientierter Männlichkeit und beleuchtet den Fürsorgeappell an Männer. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Konstitution von Männlichkeiten, wobei verschiedene Theorien der Männerforschung und die Rolle der Reproduktionsarbeit in der Konstruktion männlicher Identitäten betrachtet werden. Das vierte Kapitel analysiert die Veränderungen in der Arbeitsgesellschaft und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Subjektivierung im Kontext des neoliberalen Kapitalismus. Das fünfte Kapitel verbindet die zuvor analysierten Felder und untersucht, wie sich die Wandlungsprozesse auf bestehende Männlichkeitskonzepte auswirken und ob sich ein Wandel männlicher Selbstbilder abzeichnet.
Die Masterarbeit befasst sich mit den Themen Männlichkeiten, Erwerbsarbeit, Fürsorge, Reproduktionsarbeit, Geschlechterverhältnisse, neoliberaler Kapitalismus, Subjektivierung, Männerforschung, hegemoniale Männlichkeit, Wandel, Transformation.
Durch prekäre Arbeitsverhältnisse und den Wandel der Arbeitswelt können viele Männer die traditionelle Rolle des alleinigen Familienernährers nicht mehr ausfüllen.
Männer werden verstärkt dazu aufgerufen, sich aktiv an der Reproduktionsarbeit (Haushalt, Kindererziehung) zu beteiligen und alte Rollenkonzepte abzulegen.
Es beschreibt ein dominantes Muster von Männlichkeit, das Stärke und Erwerbsarbeit betont und andere Formen der Männlichkeit sowie Weiblichkeit unterordnet.
Reproduktionsarbeit ist gesellschaftlich oft abgewertet; zudem stehen Männer im Spannungsfeld zwischen intensivierten Arbeitsanforderungen und neuen Erwartungen im Privaten.
Der Verlust der männlichen Vormachtstellung und die Unsicherheit über die eigene Identität können zu Krisen und Widerständen gegenüber Gleichstellungsmaßnahmen führen.
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