Bachelorarbeit, 2009
79 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, welche Implikationen sich aus der sozialwissenschaftlichen Forschung für den Aufbau von Online-Kundenbeziehungen im Retail Banking ergeben. Dabei werden die theoretischen Grundlagen des Relationship Marketings und der computervermittelten Kommunikation beleuchtet und auf die spezifischen Herausforderungen im Online-Banking übertragen.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar und skizziert den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 erläutert die theoretischen Grundlagen des Relationship Marketings und beleuchtet die Bedeutung des Beziehungsaufbaus im Internet. In Kapitel 3 wird die sozialwissenschaftliche Forschung zu Online-Beziehungen analysiert, wobei die Charakteristika der computervermittelten Kommunikation und verschiedene Theorien zur Beurteilung von Interaktionen in diesem Kontext vorgestellt werden. Kapitel 4 untersucht die Konsequenzen der sozialwissenschaftlichen Forschung für Online-Aktivitäten von Retail-Banken und beleuchtet die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung von Online-Kundenbeziehungen.
Relationship Marketing, Online-Kundenbeziehungen, Retail Banking, computervermittelte Kommunikation, Vertrauen, soziale Präsenz, Online-Strategie, Vertriebskanäle, Instant Messenger, E-Mail Kommunikation
Statt rein transaktionaler Angebote sollten Banken auf interaktive Kommunikation setzen. Durch Chat-Tools, E-Mail-Betreuung und soziale Präsenz kann der Online-Kanal von einer reinen Abwicklungsplattform zu einem vollwertigen Beziehungsmedium werden.
Ja, die sozialwissenschaftliche Forschung zeigt, dass fehlende non-verbale Kommunikation durch die "Textualisierung von Emotionen" und eine schnelle, kompetente Reaktion kompensiert werden kann, was den Vertrauensaufbau ermöglicht.
Ziel ist es, weg von der Einmaltransaktion hin zu einer langfristigen Kundenbindung zu kommen. Dies erhöht die Kundenloyalität und ermöglicht Cross-Selling-Potenziale über den gesamten Lebenszyklus des Kunden.
CvK definiert die Interaktion über digitale Medien. Banken müssen die Besonderheiten (Anonymität vs. Vertrautheit, synchrone vs. asynchrone Medien) verstehen, um ihre Online-Services kundenorientiert zu gestalten.
Ja, bestehende Beziehungen aus dem Filialgeschäft lassen sich durch gezielte Online-Betreuung (z.B. durch den bekannten Berater via Chat oder E-Mail) erfolgreich in den digitalen Raum erweitern, ohne an Bindungsstärke zu verlieren.
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