Abschlussarbeit, 2024
30 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1.1. Hintergrund und Bedeutung des BEM
1.2. Relevanz des BEM in der heutigen Arbeitswelt
1.3. Ziel und Fragestellung der Arbeit
Theoretische Grundlagen
2.1. Definition und Rolle des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
2.2. Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky
2.3. Job-Demands-Resources-Modell (JD-R)
2.4. Self-Determination Theory (SDT) von Deci und Ryan
Literaturreview und Theorienvergleich
3.1. Vergleich verschiedener Gesundheitsmanagement-Modelle
3.2. Diskussion der Vor- und Nachteile
Methodik
4.1. Forschungsdesign und Mixed-Methods-Ansatz
4.2. Quantitative Datenerhebung
4.3. Qualitative Datenerhebung
4.4. Methodendiskussion
Ergebnisse
5.1. Analyse der Krankheitsstatistiken bei der XY GmbH
5.2. Ergebnisse der Experteninterviews
Methodenkritik und Verbesserungspotenziale
6.1. Methodenkritik der quantitativen Datenerhebung
6.2. Methodenkritik der qualitativen Erhebung
6.3. Verbesserungspotenziale
Handlungsempfehlungen
7.1. Optimierung der internen Kommunikation
7.2. Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle
7.3. Erweiterte psychische Unterstützung
Limitationen und zukünftige Forschung
8.1. Limitationen der Studie
8.2. Zukünftige Forschungsperspektiven
Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) bei der XY GmbH, um Strategien zur langfristigen Sicherung der Arbeitsfähigkeit betroffener Mitarbeitender zu evaluieren und Potenziale zur Prozessoptimierung aufzuzeigen.
3.1 Quantitative Datenerhebung
Die quantitative Datenerhebung umfasst die systematische Analyse der Krankheitsstatistiken der letzten drei Jahre bei der XY GmbH. Diese Daten bieten die Grundlage, um objektive Erkenntnisse über die Entwicklung der Fehlzeiten, der Krankheitsdauer und der Rückkehrquote zu gewinnen. Die quantitative Analyse konzentriert sich auf die Frage, ob und in welchem Umfang das BEM zur Reduktion von Langzeiterkrankungen und zur Verbesserung der Rückkehrquote beiträgt.
Die Daten für die quantitative Erhebung stammen aus den internen Aufzeichnungen der Personalabteilung der XY GmbH. Diese beinhalten detaillierte Informationen zu: Anzahl der Krankentage pro Mitarbeitenden und Jahr, Durchschnittliche Dauer der Krankheitsfälle, Anteil der Langzeiterkrankungen (über sechs Wochen), Teilnahme am BEM und deren Auswirkungen auf die Rückkehrquote.
Die Daten wurden anonymisiert und nach Merkmalen wie Geschlecht, Alter, Abteilung und Art der Erkrankung kategorisiert. Besonders berücksichtigt wurden dabei psychische Erkrankungen, die einen signifikanten Anteil an den Langzeiterkrankungen ausmachen. Die zunehmende Bedeutung psychischer Erkrankungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement wurde in zahlreichen Studien hervorgehoben (Meyer et al., 2020, S. 42).
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des BEM zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit in einem dynamischen Arbeitsumfeld und definiert das Ziel der Arbeit.
Theoretische Grundlagen: Hier werden wissenschaftliche Konzepte wie die Salutogenese, das Job-Demands-Resources-Modell und die Self-Determination Theory als Basis für das BEM eingeführt.
Literaturreview und Theorienvergleich: Die verschiedenen Gesundheitsmanagement-Modelle werden kritisch verglichen und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert.
Methodik: Das Kapitel beschreibt das Mixed-Methods-Vorgehen, das quantitative Krankheitsanalysen mit qualitativen Interviews kombiniert, um ein ganzheitliches Bild zu gewinnen.
Ergebnisse: Präsentation der statistischen Daten zur Krankheitsreduktion sowie der qualitativen Erkenntnisse aus Experteninterviews bezüglich der praktischen Wahrnehmung des BEM.
Methodenkritik und Verbesserungspotenziale: Reflexion über methodische Limitationen und Identifikation von Schwachstellen, insbesondere in der internen Kommunikation.
Handlungsempfehlungen: Konkrete, praxisnahe Vorschläge zur BEM-Optimierung und Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Mitarbeitergesundheit.
Limitationen und zukünftige Forschung: Darstellung der Grenzen der Studie sowie Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungsansätze.
Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des BEM bei der XY GmbH und Bedeutung der persönlichen Unterstützung für den Erfolg des Programms.
Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Arbeitsfähigkeit, Krankheitsstatistiken, Wiedereingliederung, Salutogenese, Job-Demands-Resources-Modell, Self-Determination Theory, Personalfachkaufmann, Gesundheitsmanagement, psychische Erkrankungen, Mitarbeiterbindung, Fehlzeiten, Erfolgsfaktoren, Prozessoptimierung.
Die Arbeit analysiert die Einführung und Effektivität des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) bei der XY GmbH zur Reduktion krankheitsbedingter Ausfälle.
Zentral sind die statistische Analyse von Fehlzeiten, die Anwendung psychologischer Gesundheitsmodelle und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Das Ziel ist die Evaluierung der BEM-Wirksamkeit sowie die Identifikation von Optimierungspotenzialen zur Sicherung der langfristigen Arbeitsfähigkeit.
Die Arbeit nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz, bestehend aus quantitativer Datenanalyse (Statistiken) und qualitativer Inhaltsanalyse (Interviews).
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung, der empirischen Datenanalyse, der methodenkritischen Reflexion und der Formulierung konkreter Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie BEM, Wiedereingliederung, Arbeitsfähigkeit, Gesundheitsmanagement und psychische Belastungen charakterisiert.
Die Arbeit betont, dass psychische Erkrankungen komplexe Wiedereingliederungsprozesse erfordern und daher gezieltere psychologische Unterstützung notwendig machen.
Die Untersuchung zeigt, dass Führungskräfte eine Schlüsselrolle einnehmen, indem sie Mitarbeitenden Wertschätzung vermitteln und das Gefühl eines gewollten Wiedereinstiegs stärken.
Es bestand eine als unzureichend wahrgenommene Kommunikation zwischen Personalabteilung, Vorgesetzten und Betroffenen, die durch klare Richtlinien verbessert werden sollte.
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