Bachelorarbeit, 2024
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Medienkompetenz nach Baacke
2.1 Definition und Bedeutung von Medienkompetenz
2.2 Medienkompetenz als Aneignungsprozess
2.3 Entwicklungsaufgaben im Kindergartenalter (3-6 Jahre)
2.4 Bedeutung verschiedener Medienformen für die kindlichen Entwicklung
2.5 Mediennutzungsrichtlinien
2.6 Erziehungsberechtigte als Schlüsselakteure für die Medienkompetenzentwicklung
3 Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen
3.1 Herausforderungen beim Medieneinsatz
3.2 Erfolgspotenziale beim Medieneinsatz
3.3 Gegenwärtiger Entwicklungsstand
4 Empirische Forschung: Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung der Erziehungsberechtigten bezüglich der Medienkompetenz von Kindergartenkindern
4.1 Forschungsinteresse und Forschungsfragen
4.2 Auswahl und Begründung des Erhebungsinstrumentes
4.3 Stichprobenauswahl und Datenerhebung
4.4 Konstruktion des Fragebogens
4.5 Analyse der Ergebnisse
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Maßnahmen zur Medienkompetenzentwicklung bei Kindergartenkindern
5.2 Zukünftige Weiterentwicklung und Medienprojekte
6 Fazit
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung der Stärkung und Entwicklung der Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen. Durch eine quantitative Erhebung unter Erziehungsberechtigten wird analysiert, wie diese die Medienkompetenz von Kindergartenkindern einschätzen und welche Rolle sie sowie Fachkräfte bei der Förderung dieser Kompetenzen im Alltag spielen.
2. Medienkompetenz nach Baacke
Der Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer der Universität Bielefeld Dieter Baacke hebt hervor, dass die Unklarheit des Begriffs Medienkompetenz seine pädagogische Unbestimmtheit ausdrückt. Dies impliziert, dass in der wissenschaftlichen Disziplin unterschiedliche theoretische Zugänge existieren, um die Komplexität der Medienpädagogik zu erfassen (vgl. Moser, Grell & Niesyto 2011: S. 8). Im Jahre 1973 brachte Baacke durch seine wissenschaftliche Arbeit den Begriff der Kompetenz in den medienpädagogischen Diskurs ein, allerdings wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Konzept der Medienkompetenz erwähnt (vgl. Tulodziecki 2011: S. 20). In seinem Werk versucht er, einen Lehransatz für die Kommunikation und die damit verbundenen Medien zu entwickeln. Baacke geht davon aus, dass eine Verbindung zwischen Kommunikation und den Fähigkeiten besteht, die für eine effektive Kommunikation erforderlich sind. Er verbindet den Begriff der kommunikativen Fähigkeiten mit kritischen Theorien über Medien und deren Einfluss auf die Massenkommunikation (vgl. Baacke 1973: S. 333).
Medienkompetenz ist sowohl eine Spezialisierung von kommunikativer Kompetenz als auch von Handlungskompetenz. Diese drei Kompetenzen: Medienkompetenz, Handlungskompetenz und kommunikative Kompetenz sind miteinander zu verknüpfen und in das alltägliche Tun zu integrieren, wodurch der Mensch als ein kompetentes Lebewesen bezeichnet werden kann (vgl. Baacke 1996a: S. 8). Medienkompetenz wird außerdem als eine Schlüsselqualifikation bezeichnet, die für möglichst viele Inhaltsbereiche und für die Teilhabe an der Gesellschaft nützlich ist (vgl. Lepold & Ullmann 2021: S. 33).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Medienpädagogik im Alltag von Kindern und führt in die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit ein.
2 Medienkompetenz nach Baacke: Dieses Kapitel definiert Medienkompetenz als mehrdimensionales Konstrukt, basierend auf Dieter Baackes theoretischem Modell, das Medienkritik, -kunde, -nutzung und -gestaltung umfasst.
3 Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen: Hier werden die Chancen und Risiken des Medieneinsatzes in pädagogischen Kontexten diskutiert und die Notwendigkeit von Orientierungshilfen durch Fachkräfte herausgestellt.
4 Empirische Forschung: Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung der Erziehungsberechtigten bezüglich der Medienkompetenz von Kindergartenkindern: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Konstruktion und Durchführung der Online-Umfrage unter Erziehungsberechtigten.
5 Diskussion der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier interpretiert, kritisch reflektiert und durch den Abgleich mit aktueller Fachliteratur in einen größeren pädagogischen Zusammenhang gesetzt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe, wie die Qualität der Medienausstattung und die Professionalisierung des Personals.
Medienkompetenz, Kindergartenkinder, Medienpädagogik, Erziehungsberechtigte, Aneignungsprozess, Mediennutzung, Kindertageseinrichtung, Digitalisierung, Medienkritik, Medienkunde, Medienaneignung, frühkindliche Bildung, Medienkonsum, Erziehungspartnerschaft, Medienprojekte.
Die Arbeit befasst sich mit der Förderung und Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern im Kindergartenalter (3-6 Jahre) und untersucht die Einschätzungen der Eltern zur Mediennutzung ihres Nachwuchses.
Zentrale Themen sind das Medienkompetenzmodell nach Dieter Baacke, die Bedeutung von Medien in der frühen Kindheit, Herausforderungen und Chancen des Medieneinsatzes in der Kita sowie die Rolle der Eltern als Schlüsselakteure.
Das Ziel ist es, durch eine quantitative Befragung herauszufinden, wie Erziehungsberechtigte die Medienkompetenz ihrer Kinder einschätzen und welche Maßnahmen sie und Fachkräfte als förderlich erachten.
Die Arbeit stützt sich auf eine quantitative Online-Erhebung, die mit dem Umfragetool UniPark durchgeführt wurde, sowie auf eine fundierte theoretische Literaturanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ausführungen zum aktuellen Stand der Mediennutzung in Kindertageseinrichtungen und die detaillierte empirische Untersuchung sowie deren Auswertung.
Die wichtigsten Schlagworte sind Medienkompetenz, Kindertageseinrichtung, Medienaneignung, Erziehungsberechtigte und Digitalisierung.
Die Eltern zeigen sich mehrheitlich offen gegenüber dem Thema, äußern jedoch auch Bedenken bezüglich Reizüberflutung und Suchtgefahr, was den Bedarf an Aufklärung und enger Zusammenarbeit mit Fachkräften unterstreicht.
Laut den Studienergebnissen ist der Fernseher das dominierende Medium, gefolgt von Printmedien und der Tonie-Box, während digitale Endgeräte zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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