Magisterarbeit, 1988
74 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Verwendung von Dialekt in der Massenlyrik, insbesondere anhand der Liedtexte der Kölner Pop-Gruppen BAP und Bläck Fööss. Ziel ist es, die Besonderheiten der Massenlyrik im Dialekt zu analysieren und deren soziokulturelle Bedeutung zu beleuchten.
Das Vorwort stellt die Ausgangsthese der Arbeit vor: Der Einsatz von Dialekt in der Massenlyrik ist ein scheinbarer Widerspruch, der jedoch durch den Erfolg von BAP und Bläck Fööss in Frage gestellt wird. Die theoretischen Überlegungen setzen sich mit den Begriffen Trivial-, Unterhaltungs- und Massenliteratur auseinander und beleuchten die schwierige Auseinandersetzung der Literaturwissenschaft mit populären Texten. Kapitel 3 widmet sich der Mundartdichtung im Allgemeinen und der Kölner Mundartdichtung im Besonderen. Im folgenden Kapitel werden die Lieder von BAP und Bläck Fööss in Bezug auf ihre Motive für die Dialektverwendung, ihre sprachlichen Besonderheiten, die verwendeten Erzähltechniken und ihre inhaltlichen Aussagen analysiert. Die Arbeit endet mit einer Gesamtinterpretation und Zusammenfassung.
Massenlyrik, Dialekt, Mundartdichtung, Trivialliteratur, Unterhaltungsliteratur, Pop-Musik, Liedtexte, BAP, Bläck Fööss, Köln, Sprachrhythmus, Erzähltechniken, Inhaltsanalyse, Soziokulturelle Bedeutung.
Die Arbeit untersucht die Verwendung des kölschen Dialekts in der Massenlyrik und dessen soziokulturelle Bedeutung für das Lebensgefühl in Köln.
Unter Massenlyrik wird hier die Lyrik verstanden, die durch Liedtexte der Populärmusik ein breites Publikum erreicht und als Teil der Unterhaltungsliteratur gilt.
Die Arbeit analysiert Motive wie Identitätsstiftung, Authentizität und die gezielte Abgrenzung vom hochsprachlichen Einheitsmarkt.
Ja, die Untersuchung beleuchtet Unterschiede im Vokabular, im Sprachrhythmus sowie in den verwendeten Erzähltechniken und Inhalten.
Es wird aufgezeigt, dass Käufergruppen eigene Ansprüche an Authentizität stellen, was den Erfolg von Mundartdichtung in der Popmusik erklärt.
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