Wissenschaftlicher Aufsatz, 2010
26 Seiten
1. Die Idee der Methode „The Origin of X“
2. Definition der Methode OOX.
3. Ablauf und Elemente einer Kampagne unter OOX
4. Die algorithmische Gestalt und die Elemente von OOX.
5. Das Zusammenwirken der Elemente.
6. Zur Auswahl von geeigneten Exemplaren
7. Die Ursachen der Aspekte des Abstraktums „X“ der Gestaltungsaufgabe
Die Arbeit stellt die Methode OOX (The Origin of X) vor, eine Recherchetechnik für Produktentwickler, um durch die Abstraktion von Gestaltungsaufgaben und die systematische Untersuchung natürlicher und technischer Systeme originäre Ursachen für Produktmerkmale zu identifizieren und für den Entwicklungsprozess nutzbar zu machen.
Die Idee der Methode „The Origin of X“
Die Methode OOX ist eine Recherchetechnik für Gruppen oder Einzelpersonen. Es gibt feste, aber frei verhandelbare Formate der Dokumentation. Die Arbeitsergebnisse von OOX sind einer Weiterverarbeitung mit Autorensystemen oder dem Einsatz von Expertensystemen zugänglich, können als Organisationsstruktur für computerbasierte Assoziativtechniken und Generatoren für Metatext dienen. Der Einsatz von Internetagenten unter OOX ist geplant. Dieser letzte Aspekt der Methode befindet sich derzeit in der „Freakphase“.
Die Idee von OOX ist die eines Recherche-Korridors, in dem arbeitsteilig und rasch komplexe Sachverhalte am Beispiel von exemplarischen Objekten in der Art recherchiert werden, dass unter verschiedenen Aspekten die Ursachen einer abstrahierten Gestaltungsaufgabe geklärt werden.
Organisatorisch eingeordnet ist OOX in die sogenannte „frühen Phase“ der industriellen Produktentwicklung.
Die Zielgruppe von Methode OOX sind Produktentwickler in der „frühen Phase“ und alle an der Prozesskette der Produkterstellung beteiligten Personen und Gruppen.
1. Die Idee der Methode „The Origin of X“: Einführung in die Recherchetechnik OOX als Werkzeug für die frühe Phase der Produktentwicklung zur Klärung komplexer Sachverhalte.
2. Definition der Methode OOX.: Erläuterung der Hauptaufgaben von OOX, die von der Abstraktion eines Gestaltungsthemas bis hin zur Generierung und Aufbereitung von Wissen reichen.
3. Ablauf und Elemente einer Kampagne unter OOX: Beschreibung der Schritte einer OOX-Kampagne, beginnend bei der Aufgabenstellung über die Abstraktion bis hin zur Wissenskonditionierung.
4. Die algorithmische Gestalt und die Elemente von OOX.: Detaillierte Darstellung der methodischen Elemente sowie der algorithmischen Struktur von OOX mittels Pseudocode.
5. Das Zusammenwirken der Elemente.: Erklärung des Zusammenspiels von äußeren und inneren Zyklen innerhalb einer Kampagne sowie der methodischen Wissensgenese.
6. Zur Auswahl von geeigneten Exemplaren: Erörterung der Kriterien zur Auswahl von künstlichen und natürlichen Systemen als Untersuchungsobjekte für den Wissensaufbau.
7. Die Ursachen der Aspekte des Abstraktums „X“ der Gestaltungsaufgabe: Detaillierte Auflistung und Erläuterung der verschiedenen Aspekte wie Zeit, Genese, Struktur und Energie, die als Grundlage für die methodische Analyse dienen.
Bionik, Produktentwicklung, OOX, The Origin of X, Abstraktion, Wissensgenerierung, Korridormodell, J.Plot, Exemplare, Aspekte, industrielle Gestaltung, Wissensmanagement, Funktionsanalyse, Systemdesign, Forschungsmethodik.
Die Arbeit präsentiert die Methode OOX, ein systematischer Ansatz zur frühen Phase der industriellen Produktentwicklung, der Bionik-Prinzipien für den Entwurfsprozess nutzbar macht.
Zentral sind die Abstraktion von Gestaltungsaufgaben, die Untersuchung von Vorbildern aus Natur und Technik sowie die methodische Aufbereitung und Verschränkung von generiertem Wissen.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines strukturierten Recherche-Instruments, das Konstrukteuren hilft, originäre Ursachen für Produktmerkmale zu finden und diese in prinzipielle technische Lösungen zu überführen.
Die Arbeit nutzt ein algorithmisches Modell, das objektorientierte Recherche mit syntaktischen (J.Plots) und semantischen (Flags) Instrumenten verbindet, um komplexe Wissenszusammenhänge zu verdichten.
Der Hauptteil beschreibt den Ablauf einer OOX-Kampagne, definiert die methodischen Elemente wie das Korridormodell und liefert eine strukturierte Übersicht der Analyseaspekte von Zeit bis Philosophie.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bionik, Wissensgenese, Abstraktion, Korridormodell und strukturierte Produktentwicklung.
Das „Abstraktum X“ ist der abstrakte Slogan oder die Essenz einer konkreten Gestaltungsaufgabe, die durch das Heraussondern allgemeiner Merkmale gewonnen wird, um universelle Lösungsprinzipien zu ermöglichen.
Es fungiert als Gedankenmodell, um ein Objekt unter verschiedenen Dimensionen (Aspekten) auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus zu betrachten und gezielt Ursachenforschung zu betreiben.
Exemplare sind konkrete Untersuchungsobjekte aus der belebten Natur oder der künstlichen Welt, an denen die Ursachen für bestimmte Eigenschaften erforscht werden, um sie als Vorbilder für neue Produkte zu nutzen.
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