Bachelorarbeit, 2008
59 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Ziele und Inhalte
1.3. Aufbau
2. Die Vergütungssystematik für soziale Einrichtungen im Überblick
2.1. Direkte Finanzierung
2.1.1 Institutionelle Förderung
2.1.2 Projektförderung
2.1.3 Vollfinanzierung
2.1.4 Teilfinanzierung
2.1.4.1 Anteilsfinanzierung
2.1.4.2 Fehlbedarfsfinanzierung (Abmangelfinanzierung)
2.1.4.3 Festbetragsfinanzierung
2.2. Indirekte Finanzierung
2.2.1 Beziehungen innerhalb des sozialrechtliche Leistungsdreieckes
2.3. Wandel in der Vergütungssystematik
2.3.1. Frühere Rechtsgrundlagen zur Finanzierung sozialer Leistungen.
2.3.2 Das Selbstkostendeckungsprinzip .
2.3.3 Von der Objekt,- zur Subjektförderung
2.3.4. Leistungsverträge nach Ausschreibungen
2.4. Zusammenfassung der Finanzierungs-Trends
3. Gemeindepsychiatrische Versorgungssysteme
3.1. Entstehung der gemeindepsychiatrischen Versorgung
3.2. Einrichtungen und Dienste innerhalb der Gemeindepsychiatrie
3.1.1 Ambulante Psychiatrische Pflege (APP).
3.1.2 Der Integrationsfachdienst IFD
3.1.3 Panoramaklinik (Tagesklinik)
3.1.4 Psychiatrische Institutsambulanz (PIA), Außenstelle Esslingen
3.1.5 Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi)
3.1.6 Sozialpsychiatrischer Wohnverbund (SWV)
3.1.6 Das Zentrum für Arbeit und Kommunikation (ZAK)
3.3. Gemeindepsychiatrische Versorgung am Beispiel Esslingen
4. Finanzierung innerhalb der Gemeindepsychiatrie
4.1. Die Finanzierungssituation der Sozialpsychiatrischen Dienste
4.2. Veränderungen durch die Einführung der Soziotherapie
4.2.2 Finanzielle Dimensionen der Soziotherapie
4.2.2.1 Höhe der Krankenkassenleistungen für die Soziotherapie
4.2.2.2 Höhe der Zuwendungen für SpDi´s (Seit Einführung der Soziotherapie)
4.2.2.3 Verhältnis zwischen Klientenbezogener- und Pauschalfinanzierung
4.2.2.4 Auswirkungen der aktuellen Finanzierungsmodalitäten
4.3. Veränderungen durch die Einführung des Persönlichen Budget
4.3.1 Vom Modellprojekt zum Rechtsanspruch
4.3.2 Möglichkeiten und Herausforderungen durch das Persönliche Budget
5. Zum Diskurs um alternative Finanzierungsoptionen innerhalb der (Gemeinde) Psychiatrie
5.1. Psychiatriekosten im Überblick
5.2. Eine andere Finanzierung: Das regionale Psychiatrie-Budget (RPB)
5.2.1 Das RPB im Modellprojekt Itzehoe
5.2.1.1 Die Funktionsweise des Regionalen Psychiatriebudgets (RPB)
5.2.1.2 Kritik und Erfolge
5.2.2 „Psychiatrie ohne Schubladen“ in Rostock
5.2.3 Einschätzungen zum Regionalen Psychiatriebudget
6. Schlussbetrachtungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, die sich für soziale Einrichtungen, insbesondere innerhalb der Gemeindepsychiatrie, aus der sich wandelnden Vergütungssystematik ergeben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Finanzierungssituation der Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDi) liegt.
2.1. Direkte Finanzierung
Die direkte Finanzierung mittels Zuwendung kann als institutionelle Förderung oder projektbezogen erfolgen. Rechtsgrundlage für Zuwendungen sind die §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsverordnung (BHO) bzw. der Landeshaushaltsverordnung. In §23 der BHO/LHO werden Zuwendungen als: „Ausgaben- und Verpflichtungsermächtigungen für Leistungen an Stellen außerhalb der Verwaltung oder der Länder zur Erfüllung bestimmter Zwecke“ definiert. (Halfar 1999 S.47)
Damit sind Zuwendungen zweck,- oder satzungsgebundene Mittel, die bei nicht sachgerechter und/oder unwirtschaftlicher Mittelverwendung vom Zuwendungsgeber zurück gefordert werden können. Der Zuwendungsempfänger muss daher die zweckentsprechende Verwendung der Mittel nachweisen. (Vgl. Kolhoff, 2002 S.69ff).
1. Einleitung: Beschreibt den ökonomischen Druck auf die Soziale Arbeit und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Die Vergütungssystematik für soziale Einrichtungen im Überblick: Liefert eine theoretische Systematisierung der Finanzierungsarten wie Zuwendungen, Leistungsverträge und Pflegesätze sowie einen Überblick über aktuelle Trends.
3. Gemeindepsychiatrische Versorgungssysteme: Erläutert die Entstehung der Gemeindepsychiatrie, die verschiedenen Dienstleistungsangebote und veranschaulicht diese beispielhaft anhand der Region Esslingen.
4. Finanzierung innerhalb der Gemeindepsychiatrie: Analysiert die Finanzierungssituation der Sozialpsychiatrischen Dienste unter den Bedingungen der Soziotherapie und des Persönlichen Budgets.
5. Zum Diskurs um alternative Finanzierungsoptionen innerhalb der (Gemeinde) Psychiatrie: Diskutiert Kosten der psychiatrischen Versorgung und stellt Modellprojekte wie das Regionale Psychiatrie-Budget vor.
6. Schlussbetrachtungen: Reflektiert den Wandel der Finanzierungslandschaft und die Notwendigkeit einer strategischen Ausrichtung für soziale Einrichtungen.
Gemeindepsychiatrie, Sozialpsychiatrische Dienste, Finanzierung, Zuwendungsfinanzierung, Soziotherapie, Persönliches Budget, Leistungsdreieck, Subjektförderung, Projektförderung, Kostenträger, Sozialgesetzbuch, Psychiatrie-Enquete, Modellprojekt, Versorgungsstruktur, Ökonomisierung.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen veränderter Finanzierungsmodelle auf soziale Einrichtungen, insbesondere im Bereich der Gemeindepsychiatrie und der Sozialpsychiatrischen Dienste.
Zentrale Themen sind der Wandel von der Institutionen- zur Leistungsfinanzierung, die Einführung spezifischer Abrechnungsmodalitäten wie Soziotherapie und das Persönliche Budget sowie die Auswirkungen auf die Arbeitsweise der Dienste.
Das Ziel besteht darin, die Herausforderungen für die Träger sozialpsychiatrischer Hilfe aufzuzeigen, die durch die ökonomische Neuorientierung der Vergütungssysteme entstehen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Reflexion finanzwissenschaftlicher Grundlagen und der detaillierten Fallbetrachtung der Versorgungsstruktur in der Region Esslingen.
Der Hauptteil widmet sich der Systematisierung der Finanzierungsarten, der Struktur gemeindepsychiatrischer Versorgung und einer tiefgehenden Analyse der finanziellen Auswirkungen von Soziotherapie und Persönlichem Budget.
Wichtige Begriffe sind Gemeindepsychiatrie, Soziotherapie, Persönliches Budget, Subjektförderung und Finanzierungssicherheit.
Die Soziotherapie stellt einen Wechsel zur leistungsbezogenen Vergütung dar, der zwar neue Finanzierungsoptionen bietet, aber auch bürokratische Anforderungen erhöht und nur bei spezifischen Diagnosen anwendbar ist.
Der Autor sieht im Persönlichen Budget eine Chance zur Stärkung der Selbstbestimmung und Flexibilisierung der Hilfen, mahnt jedoch vor verwaltungsrechtlichen Unsicherheiten und einer drohenden finanziellen Belastung der Fachdienste bei Ablehnung durch Leistungsträger.
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