Examensarbeit, 2009
67 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Einführung eines Lerntagebuchs in der Lerngruppe „Informationstechnische Assistenten" an einem Berufskolleg. Sie analysiert die Herausforderungen von schulischer Bildung im Kontext des selbstgesteuerten Lernens und untersucht die Potenziale von Lerntagebüchern als Instrument zur Förderung von Metakognition und Selbststeuerung.
Das erste Kapitel analysiert die veränderten Herausforderungen von schulischer Bildung im Kontext von Bildungsstudien wie PISA und TIMSS und argumentiert für die Notwendigkeit von neuen Zugängen zum Lernen, die Selbststeuerung und Metakognition fördern. Das zweite Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Vorhabens, insbesondere das Konzept des selbstgesteuerten Lernens und die Bedeutung von Lerntagebüchern als Instrument zur Förderung von Metakognition und Selbststeuerung. Das dritte Kapitel untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Handlungskontext für die Umsetzung des Vorhabens, wobei die Meinungen und Erfahrungen von Schülern und Lehrkräften im Fokus stehen. Das vierte Kapitel präsentiert konkrete Schritte zur Einführung eines Lerntagebuchs, einschließlich Gelingensbedingungen und Möglichkeiten der digitalen Umsetzung im Web 2.0.
Selbstgesteuertes Lernen, Metakognition, Lerntagebuch, Web 2.0, digitale Bildung, Informationstechnische Assistenten, Berufskolleg, Handlungskompetenz, Lernkultur, Konstruktivismus, Bildungsstudien (PISA, TIMSS), Lerntagebuch im Weblog, Schülerbeteiligung, Lehrkraft-Schüler-Interaktion, digitale Lernwerkzeuge.
Ein Lerntagebuch ist ein Instrument, in dem Lernende ihre Lernprozesse, Erfolge und Schwierigkeiten dokumentieren und reflektieren.
Metakognition bedeutet das „Nachdenken über das eigene Denken“ – also die Fähigkeit, eigene Lernstrategien zu erkennen, zu planen und zu bewerten.
Eine moderne Form ist die Nutzung von Weblogs (Blogs), die den kooperativen Austausch und die Nutzung von Web 2.0-Werkzeugen ermöglichen.
Es bereitet Schüler auf das lebenslange Lernen vor, stärkt die Eigenverantwortung und ermöglicht individuelle Lernwege.
Herausforderungen sind der zeitliche Mehraufwand für Schüler und Lehrer sowie die Problematik der Benotung von Reflexionsleistungen.
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