Bachelorarbeit, 2022
35 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Die goldenen zwanziger Jahre
3. Darstellung der goldenen zwanziger Jahre in Lehrbüchern allgemeinbildender Schulen in NRW
3.1 Lehrbuch "Geschichte und Geschehen"
3.2 Lehrbuch "Kursbuch Geschichte"
3.3 Lehrbuch "Zeiten und Menschen"
4. Vergleich der Inhalte
5. Fazit
6. Primärliteratur
7. Sekundärliteratur
Diese Bachelorarbeit analysiert die didaktische und fachwissenschaftliche Aufarbeitung der "Goldenen Zwanziger Jahre" in drei für allgemeinbildende Schulen in Nordrhein-Westfalen zugelassenen Geschichtslehrbüchern, um deren Eignung zur Vermittlung dieser Epoche zu evaluieren.
2. Die goldenen zwanziger Jahre
Mit dem Begriff „die goldenen zwanziger Jahre“ wird der Zeitraum von 1924 bis 1930 in Deutschland bezeichnet. Die Begrifflichkeit meint besonders gesellschaftliche Aspekte in diesem Zeitraum. Die Zeit war von einem neuen, freiheitlichen Lebensgefühl sowie der Entfaltung neuer Künste geprägt.
Den goldenen zwanziger Jahren geht eine stürmische Zeit voraus, welche anhaltend von Unruhen geprägt war. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs am 11.11.1918 änderte sich grundlegend die politische Struktur Deutschlands. Das unter der deutschen Bevölkerung unbeliebte Deutsche Kaiserreich wurde von der „Weimarer Republik“ abgelöst, nachdem Kaiser Wilhelm II. am 09.11.1918 abdankte. Das Amt des Reichskanzlers wurde an den Parteivorsitzenden der MSPD, Friedrich Ebert, übertragen. Die politische Herausforderung der Nachkriegszeit war die sogenannte Demobilmachung.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Auswahl der untersuchten Lehrwerke sowie den theoretischen Rahmen der fachwissenschaftlichen Analyse.
2. Die goldenen zwanziger Jahre: Dieses Kapitel liefert einen historischen Überblick über die Epoche, geprägt von politischer Transformation, wirtschaftlicher Krisenbewältigung und gesellschaftlichem Umbruch.
3. Darstellung der goldenen zwanziger Jahre in Lehrbüchern allgemeinbildender Schulen in NRW: Untersuchung des Lehrbuchinhalts hinsichtlich der Aufbereitung der Thematik in den Werken "Geschichte und Geschehen", "Kursbuch Geschichte" und "Zeiten und Menschen".
4. Vergleich der Inhalte: Die Kapitelinhalte werden anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs verglichen, um die Qualität und Tiefe der Vermittlung wissenschaftlicher und didaktischer Aspekte zu prüfen.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Lehrwerke und Schlussfolgerung zur Verbesserung der historischen Urteilsbildung durch didaktische Optimierung.
6. Primärliteratur: Verzeichnis der analysierten Schulbuchquellen.
7. Sekundärliteratur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur und Quellen.
Goldene Zwanziger, Weimarer Republik, Geschichtsunterricht, Lehrbuchanalyse, Multiperspektivität, Quellenarbeit, Neue Sachlichkeit, Massenkultur, historische Urteilsbildung, Fachdidaktik, Nordrhein-Westfalen, Weltwirtschaftskrise, Industrialisierung, Geschichtsbewusstsein, Moderne.
Ziel der Arbeit ist es, die Darstellung der "Goldenen Zwanziger Jahre" in ausgewählten, in NRW zugelassenen Geschichtslehrbüchern zu analysieren und deren Qualität in Bezug auf fachwissenschaftliche und didaktische Kriterien zu bewerten.
Analysiert werden die Werke "Geschichte und Geschehen" (Klett), "Kursbuch Geschichte" (Cornelsen) und "Zeiten und Menschen" (Westermann).
Es wird ein Kriterienkatalog verwendet, der die formale Gestaltung, die fachwissenschaftlich-inhaltliche Richtigkeit und die fachdidaktisch-funktionale Ebene umfasst.
Die Arbeit untersucht, ob die Lehrbücher diesen Epochenbegriff kritisch hinterfragen (z.B. als "Welt der Gegensätze") oder ob sie die zeitgenössische Legende des Wohlstands unreflektiert übernehmen.
Ja, die Darstellung der "Neuen Frau", ihrer Emanzipation, beruflichen Möglichkeiten und veränderten Lebensentwürfe in den Lehrbüchern bildet einen Teilaspekt der Analyse.
Die Arbeit analysiert, wie die Schulbücher den kulturellen Aspekt der Neuen Sachlichkeit sowie die damit verbundenen Veränderungen in Architektur, Kunst und Literatur aufbereiten.
In vielen Fällen fehlen den untersuchten Lehrbüchern genügend Quellen oder Historikerurteile, die verschiedene Blickwinkel auf die Zeit nachvollziehbar machen könnten.
Der Autor empfiehlt eine Kombination aus "Zeiten und Menschen" und "Geschichte und Geschehen", da diese zusammen die meisten didaktischen Anforderungen am besten abdecken.
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