Bachelorarbeit, 2024
131 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1. Generation Z
2.1.1. Eigenschaften, Merkmale und Werte
2.1.2. Anforderungen an den Arbeitgeber
2.1.3. Personalgewinnung und Personalbindung
2.2. Bundeswehr
2.2.1. Aufbauorganisation
2.2.2. Statusgruppen und Laufbahnen
2.2.3. Personalbedarf
2.2.4. Employer Brand(ing)
3. Gegenüberstellung: Anforderungen Generation Z / Arbeitgebermarke Bundeswehr
4. Empirischer Teil
4.1. Ziel der Forschung
4.2. Beschreibung der Stichprobe
4.3. Qualitative Interviews
4.4. Durchführung der Interviews
4.5. Transkription
4.6. Auswahl des Analyseverfahrens
5. Forschungsergebnisse
6. Schlussfolgerungen
7. Resümee
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des modernen Employer Brandings der Bundeswehr auf die Generation Z mit dem Ziel, die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber für diese Zielgruppe zu bewerten und konkrete Optimierungspotenziale sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten.
1. Einleitung
"Wir müssen deutlich mehr in die Sicherheit unseres Landes investieren, um auf diese Weise unsere Freiheit und unsere Demokratie zu schützen. Das ist eine große nationale Kraftanstrengung. Das Ziel ist eine leistungsfähige, hochmoderne, fortschrittliche Bundeswehr, die uns zuverlässig schützt" (Die Bundesregierung, 2022). Spätestens seit diesen Worten während der Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar 2022 ist die Bundeswehr auch in der breiten deutschen Öffentlichkeit wieder zu einem bedeutenden Thema herangewachsen.
Aus der sogenannten „Zeitenwende-Rede“, als Antwort auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022, resultierten enorme Investitionen, insbesondere in bedeutsame und komplexe Ausrüstungsvorhaben, die mit einem bereitgestellten Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro finanziert worden sind und werden. Abgesehen vom zu beschaffenden Material wird für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr ebenso entsprechendes Personal benötigt. Über Jahre hinweg war der Bereich des öffentlichen Dienstes von Einsparungsmaßnahmen betroffen, die zu Einstellungsstopps führten und somit langfristig zum Problem der Überalterung führt (Streicher, 2020, S. 192). Gleiches gilt insofern auch für die Bundeswehr. Insbesondere der Bereich des zivilen Bestandspersonals der Bundeswehr ist davon betroffen.
1. Einleitung: Beleuchtet den sicherheitspolitischen Kontext der "Zeitenwende" und die daraus resultierende Notwendigkeit, qualifiziertes Personal für die Bundeswehr in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt zu gewinnen.
2. Theoretischer Teil: Definiert die Generation Z, ihre Werte und Anforderungen an Arbeitgeber sowie die Strukturen, Statusgruppen und das Employer Branding der Bundeswehr.
3. Gegenüberstellung: Anforderungen Generation Z / Arbeitgebermarke Bundeswehr: Setzt die Bedürfnisse der Generation Z in Relation zum aktuellen Auftritt der Bundeswehr, um Übereinstimmungen und Differenzen aufzudecken.
4. Empirischer Teil: Beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Forschung, inklusive Stichprobenauswahl, Interviewführung und Datenanalyse nach Mayring.
5. Forschungsergebnisse: Präsentiert die empirisch erhobenen Daten, kategorisiert nach Themen wie Informationsgewinnung, Social-Media-Nutzung, Arbeitsklima und Attraktivität.
6. Schlussfolgerungen: Analysiert die Studienergebnisse und leitet aus den gewonnenen Erkenntnissen Empfehlungen für das zukünftige Employer Branding der Bundeswehr ab.
7. Resümee: Fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und ordnet sie final ein, wobei die Relevanz des Sicherheitsbedürfnisses und das bestehende Präsenzproblem betont werden.
Generation Z, Bundeswehr, Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalrekrutierung, Sinnstiftung, Arbeitsklima, Work-Life-Balance, Berufliche Sicherheit, qualitative Inhaltsanalyse, Nachwuchsgewinnung, Öffentliche Wahrnehmung, Laufbahngruppen.
Die Arbeit untersucht, wie attraktiv die Bundeswehr als Arbeitgeber für die Generation Z wahrgenommen wird und ob das aktuelle Employer Branding ausreicht, um diese Zielgruppe effektiv anzusprechen.
Im Fokus stehen die Werte, Anforderungen und das Mediennutzungsverhalten der Generation Z im Vergleich zum aktuellen Employer Branding und der Arbeitgebermarke der Bundeswehr.
Ziel ist es zu ergründen, inwieweit die Bundeswehr durch ihr Employer Branding für die Generation Z attraktiv ist und welche Optimierungspotenziale bestehen, um den spezifischen Bedürfnissen dieser Generation besser gerecht zu werden.
Der Autor führt eine qualitative Forschung durch, bei der narrative Interviews mit Vertretern der Generation Z geführt und anschließend anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, einen Vergleich zwischen den Anforderungen der Zielgruppe und der Arbeitgebermarke, eine detaillierte empirische Untersuchung sowie die anschließende Ergebnisauswertung.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Generation Z, Bundeswehr, Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalrekrutierung und Sinnstiftung beschreiben.
Die Befragten bewerten das Image grundsätzlich positiv, da sie den Kernauftrag der Landesverteidigung und humanitäre Hilfe als sinnvoll erachten, kritisieren jedoch gleichzeitig autoritäre Umgangsformen und negative mediale Berichterstattung.
Die Studie bestätigt, dass Eltern, Freunde und Bekannte eine bedeutende Beraterrolle einnehmen und deren Einstellung maßgeblich beeinflusst, ob die Bundeswehr als potenzieller Arbeitgeber bei den jungen Menschen überhaupt in Betracht gezogen wird.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die vielfältigen zivilen Karrierewege der Bundeswehr der Zielgruppe kaum bekannt sind, da die öffentliche Wahrnehmung zu stark auf den militärischen Dienst und autoritäre Strukturen reduziert bleibt.
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