Bachelorarbeit, 2022
49 Seiten, Note: 16/20
EINLEITUNG
Tourismus und touristische Erfahrungen in Ephraim Kishons Reisebuch Der Seekranke Walfisch
1.1 Zum Paratext des Reisebuches Der Seekranke Walfisch
1.1.1 Zum Umschlag des Buches Der seekranke Walfisch
1.1.2 Zum Buchtitel
1.1.3 Die Illustration
1.2 Zum Autor und Werk Der Seekranke Walfisch
1.2.1Kürzer Biobibliografischer Überblick über den Autor
1.2.2 Zum Inhalt des Reisebuches Der Seekranke Walfisch
1.3 Touristische Erfahrungen im Reisebuch Der seekranke Walfisch
1.3.1Kishons touristische Erfahrungen im seekranken Walfisch
1.3.1.1Kishons Erfahrungen vor der Abreise
1.3.1.2 Kishons Erfahrungen während der Reise
Vorgehensweise des Autors bei der Schilderung
Interpretatorischer Zugang zur Problematik von Tourismus anhand des herausgearbeiteten Werkes.
SCHLUSSFOLGERUNG
Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert die Darstellung von Tourismus sowie die subjektiv erlebten touristischen Erfahrungen in Ephraim Kishons Werk Der Seekranke Walfisch. Ziel ist es zu untersuchen, wie Kishon als Reisender und Satiriker die verschiedenen Stationen seiner Reise verarbeitet und welche neuen Perspektiven sein Buch für die literarische Thematisierung des modernen Tourismus eröffnet.
1.3.1.2 Kishons Erfahrungen während der Reise
Wie schon erwähnt, berichtet Kishon in diesem Buch von einer Reise, die er gemacht hatte. Er schrieb in dem ersten Kapitel: ,, (…) als ich unsrem Wohnungsnachbarn, einen gewissen Felix Seelig, von unsrer Absicht erzählte, im kommenden Sommer den europäischen Kontinent zu bereisen“ (ebd.). Daraus erhellt, dass er diese Reise in einem Sommer gemacht hatte. Die Frage von Felix Seelig, dem Nachbar, an Kishon, die lautet: ,, Und wohin soll die Reise gehen, wenn ich fragen darf? “ (ebd.), hat Kishon gezwungen, sein Reiseziel zu nennen. Kishon hebt alle Ambiguitäten auf, indem er antwortet: ,, zuerst nach Rhodos – von dort nach Italien - in die Schweiz – Frankreich – England - vielleicht sogar Amerika“ (ebd.).Von da an erwähnte er selbst den Lesern, wohin seine Reise ihn führte.
Von Rhodos, der ersten Reisestation erzählte er, indem er schreibt: ,, Kaum hatte die Jerusalem Anker geworfen, als sie auch schon von einer Unzahl eingeborener Motorboote umschwärmt war, die danach lechzten, uns an Land zu bringen“ (S.15). Diese Stelle verrät daraus, dass er in Rhodos mittels des Bootes angekommen ist. Die Geschichte der Insel Rhodos erlernte er dank des alten Seebären während der Fahrt. Daraufhin schreibt er: „ Das benutzte der Alte, um uns mit der Geschichte der Insel Rhodos vertraut zu machen, wobei er sich gleichzeitig dreier Sprachen bediente“ (S.16).
EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Tourismussektors ein und stellt das Reisebuch von Ephraim Kishon als zentralen Gegenstand der Untersuchung vor.
Tourismus und touristische Erfahrungen in Ephraim Kishons Reisebuch Der Seekranke Walfisch: Dieses Kapitel erläutert zunächst die paratextuellen Komponenten des Werkes und liefert biografische Informationen zum Autor.
Vorgehensweise des Autors bei der Schilderung: Hier wird untersucht, wie Kishon seine Erzähltechnik einsetzt, insbesondere die Nutzung von Humor und satirischen Übertreibungen.
Interpretatorischer Zugang zur Problematik von Tourismus anhand des herausgearbeiteten Werkes.: In diesem Kapitel wird das Bild des Touristen im Kishonschen Werk final analysiert und seine literarische Verarbeitung gesellschaftlicher Schwierigkeiten reflektiert.
SCHLUSSFOLGERUNG: Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt hervor, wie Kishon als idealtypischer Tourist die touristischen Erfahrungen kritisch und humorvoll literarisiert.
Ephraim Kishon, Der Seekranke Walfisch, Tourismus, touristische Erfahrungen, Reisebericht, Satire, Humor, Reiseliteratur, Imagologie, Europa-Reise, Literaturanalyse, Paratext, Kulturkritik, Identität
Die Arbeit untersucht das Reisebuch Der Seekranke Walfisch von Ephraim Kishon unter dem Aspekt des Tourismus und der dabei gewonnenen Erfahrungen.
Im Zentrum stehen die paratextuelle Untersuchung, die Darstellung des Autors, die Beschreibung seiner Reiseerlebnisse in verschiedenen Ländern sowie sein satirischer Schreibstil.
Das Ziel ist es, den Stellenwert von Tourismus im Werk zu beleuchten und zu klären, wie Kishon eine neue literarische Perspektive auf die touristische Verarbeitung eröffnet.
Methodisch wird eine textanalytische Reflektion genutzt, ergänzt durch die Imagologie, um die Beziehungen zwischen dem Autor und den fremden Ländern zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Paratextes, die Vorstellung des Autors, die Etappen der Reise und eine Analyse der darstellerischen Vorgehensweise Kishons.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Satire, Tourismus, Reisebuch, literarische Verarbeitung und die kulturkritische Analyse.
Kishon übt heftige Kritik an den Behörden, insbesondere in seinem eigenen Heimatland, und wirft ihnen Unfähigkeit vor, touristische Attraktionen ausreichend zu nutzen.
Er erfährt Schwierigkeiten in der Kommunikation, da er sich auf Französisch nur schwer verständigen kann, was er humorvoll als Katastrophe für den Fremden schildert.
Er beschreibt es als „paradiesisch“ in Bezug auf die Macht des Arbeitgebers, Angestellte mühelos oder willkürlich entlassen zu können.
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