Diplomarbeit, 2003
99 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangspunkt und Problemstellung der Arbeit
1.2 Methodische Vorgehensweise und Zielsetzung
2 Grundlagen
2.1 Personalmarketing
2.1.1 Definition und Ziele
2.1.2 Aufgabenfelder und Instrumente
2.1.3 Relevanz des Arbeitgeberimages bei externem Personalmarkting
2.1.4 Rekrutierung als Bestandteil des externen Personalmarketing
2.2 Führungsnachwuchskräfte
2.2.1 Anforderungen an den zukünftigen Arbeitgeber
2.2.2 High Potentials
3 Darstellung und Analyse von Personalmarketing-Instrumenten
3.1 Analysekriterien
3.1.1 Stellenanzeigen in Printmedien
3.1.2 Das Internet
3.1.2.1 Elektronische Jobbörsen
3.1.2.2 Homepage
3.1.3 Praktika
3.1.4 Bewerberbindung
3.1.5 Rekrutingmessen
4 Empirische Untersuchung
4.1 Vorgehensweise und Ziel der Erhebung
4.2 Die Stichprobe
4.3 Weitere Vorgehensweise
5 Praxisbeispiel XY KG
5.1 Das Unternehmen XY KG
5.1.1 Zahlen und Fakten
5.1.2 Führungsnachwuchskräfte bei XY KG
5.1.3 Arbeitgeberimage von XY KG
5.2 Einsatz der Personalmarketing-Instrumente
5.2.1 Stellenanzeigen in Printmedien
5.2.2 Internet
5.2.2.1 Elektronische Jobbörsen
5.2.2.2 Homepage
5.2.3 Praktika
5.2.4 Bewerberbindung
5.2.5 Rekrutingmessen
5.3 Gestaltungsempfehlung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz verschiedener Personalmarketing-Instrumente zur effektiven Rekrutierung von Führungsnachwuchskräften. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen und einer empirischen Untersuchung in der XY KG Handlungsempfehlungen für eine zielgruppengerechte Ansprache und eine effiziente Selektion zu entwickeln.
3.1.2.1 Elektronische Jobbörsen
Jobbörsen sind elektronische Marktplätze, welche Unternehmen als Stellenanbieter und Bewerber als Stellennachfrager zusammenführen. Es existieren kommerzielle Jobbörsen (z. B. Jobpilot, Stepstone sowie FAZ, Handelsblatt) sowie nicht kommerzielle Jobbörsen (z. B. Bundesanstalt für Arbeit), welche Sortierungskriterien nach Branchen, zeitlichen Präferenzen (Teilzeit, Nebenjob, Vollzeit), regionalen und/oder überregionalen Angeboten, Ländern oder Ausbildungsabschluss aufweisen.
Der Vorteil, der Unternehmen dazu bewegt, Stellenanzeigen in Jobbörsen zu offerieren, liegt in der zeitlich längeren Laufzeit sowie in der räumlich unbegrenzten Präsenz einer Stellenanzeige gegenüber dem Printmedium.
Nachteile der Stellenanzeige in einer Jobbörse liegen jedoch darin begründet, dass Anzeigenmasken von Seiten der Betreiber der Jobbörsen vorgegeben werden können, so dass kaum eine Abhebung vom Mitbewerber durch individuelle Gestaltung der Anzeige möglich ist. Weiterhin existieren Bewerber, welche lediglich zu Testzwecken ihre Lebensläufe in Portale einstellen, obwohl sie keine Bewerbungsabsichten haben. Das erhöht, geschieht es in multiplizierter Form, den Aufwand für Unternehmen, da sie evtl. Kontakt zu diesen Bewerbern aufnehmen und andere Bewerber vernachlässigen. Zudem bestehen Jobbörsen, welche ihre Datenbaken nicht regelmäßig pflegen. Dies führt dazu, dass veraltete Lebensläufe von Bewerbern und nicht mehr aktuelle Stellenanzeigen nicht gelöscht werden und somit sowohl Bewerbern als auch Unternehmen ein verzerrtes Bild über vakante Positionen und Bewerberstrukturen gegeben wird.
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Rekrutierung von Führungsnachwuchskräften sowie der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen: Theoretische Herleitung des Personalmarketingbegriffs, der Bedeutung des Arbeitgeberimages und der Rolle von Führungsnachwuchskräften.
3 Darstellung und Analyse von Personalmarketing-Instrumenten: Überblick und Bewertung klassischer und digitaler Instrumente zur Personalakquise unter Berücksichtigung von Effizienz- und Selektionskriterien.
4 Empirische Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Befragungsdurchführung und der Zielsetzung der Erhebung bei der XY KG.
5 Praxisbeispiel XY KG: Analyse der konkreten Anwendung des Personalmarketing-Instrumentariums bei der XY KG sowie Ableitung spezifischer Gestaltungsempfehlungen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion über zukünftige Entwicklungstendenzen in der Nachwuchskräfterekrutierung.
Personalmarketing, Führungsnachwuchskräfte, Rekrutierung, Arbeitgeberimage, High Potentials, Online-Bewerbung, Stellenanzeigen, Praktika, Bewerberbindung, Messen, Personalbeschaffung, Zielgruppenansprache, Vorselektion, Unternehmensberatung, Praxisbeispiel.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Rekrutierung von Führungsnachwuchskräften durch Unternehmen und bewertet den Einsatz spezifischer Instrumente zur Zielgruppenansprache.
Die Arbeit fokussiert auf Personalmarketing, Arbeitgeberimage, Rekrutierungsprozesse, Online-Recruiting und die Bedeutung von Hochschulkontakten.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Eignung verschiedener Instrumente zu analysieren, um langfristig qualifizierte Nachwuchskräfte an das Unternehmen zu binden.
Die Verfasserin führt eine empirische Untersuchung in Form einer Befragung von 80 Teilnehmern auf dem "Absolventenkongress 2002" durch, deren Daten mittels SPSS statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil analysiert theoretisch und praktisch verschiedene Instrumente wie Printanzeigen, Online-Stellenbörsen, die eigene Karriere-Homepage, Praktika, Bewerberbindung und Rekrutierungsmessen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personalmarketing, High Potentials, Rekrutierungsprozess, Arbeitgeberimage und Praxisbeispiel XY KG charakterisiert.
Trotz der zunehmenden Bedeutung des Internets sieht die Autorin Printmedien weiterhin als wichtig an, empfiehlt aber eine parallele Nutzung und warnt vor der Unterschätzung der "Online-Reichweite".
Die XY KG nutzt das Instrument der Bewerberbindung derzeit nicht aktiv, wobei die Arbeit dies als strategisches Defizit identifiziert, da so potenzielles Personal an Mitbewerber verloren gehen kann.
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