Masterarbeit, 2010
141 Seiten, Note: 2,0
1 Vorwort
2 Einleitung
2.1 Problemstellung
2.2 Relevanz
2.3 Zielsetzung und Forschungsfrage
2.4 Struktur und Methodik
3 Begriffsbestimmungen – eine Auswahl
3.1 Handwerk
3.1.1 Exkurs: Handwerksausbildung im Österreich
3.2 Ausgewählte Definitionen von E-Learning anhand der Literatur
3.3 Blended Learning
3.4 Zusammenfassung
4 Lerntheorien und Lernformen in der beruflichen Bildung
4.1 Grundlagen der Lerntheorien
4.1.1 Behaviorismus
4.1.2 Kognitivismus
4.1.3 Konstruktivismus
4.2 Motivationale Faktoren
4.3 Informelles und formelles Lernen
4.3.1 Informelles E-Learning
4.3.2 E-Learning in Web 2.0
4.4 Selbstgesteuertes Lernen in der betrieblichen Bildung
4.4.1 Cognitive Apprenticeship
4.4.2 Anchored Instruction
4.5 Zusammenfassung
5 E-Learning im Handwerk
5.1 Varianten
5.2 Bewertung des Einsatzes von E-Learning im Handwerk
5.3 Potentiale
5.3.1 Vorteile von E-Learning
5.3.2 Nachteile von E-Learning
5.4 Zusammenfassung
6 Überblick über Technologien und E-Learning Systeme
6.1 Technologien
6.2 E-Learningsysteme
6.2.1 Computer Based Training (CBT)
6.2.2 Web Based Training (WBT)
6.2.3 Virtuelle Seminare
6.2.4 Lernportale
6.3 Zusammenfassung
7 Betriebliche Weiterbildung und Personalentwicklung
7.1 Ziele und Kompetenzerwerb
7.2 Säulen der Personalentwicklung
7.2.1 Instrumente zur Personalbildung
7.2.2 Instrumente zur Personalförderung
7.2.3 Instrumente der Arbeitsstrukturierung
7.3 Zusammenfassung
8 Gespräche: E-Learning im betrieblichen Alltag und im Arbeitsalltag
8.1 Zielsetzungen der Gespräche
8.2 Die Gesprächspartner/innen
8.3 Methode
8.4 Beschreibung und Interpretation der Gesprächsergebnisse
8.4.1 Verständnisfrage zu E-Learning
8.4.2 Weiterbildung mit E-Learning und möglicher Mehrwert
8.4.3 Zeitressourcen
8.4.4 Lerninhalte bei E-Learningszenarien
8.5 Erkenntnis
9 Zusammenfassung und Fazit
9.1 Zusammenfassung
9.2 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Methoden zur Integration von E-Learning in den Arbeits- und Ausbildungskontext des Handwerks. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie E-Learning aus der Perspektive von Meistern in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung effizient eingesetzt werden kann, um Wissen als Arbeitsressource innerhalb und zwischen Kleinbetrieben zu optimieren.
3.1 Handwerk
Handwerk ist eine Wortgruppe, deren technische Sichtweise von der Erstellung eines Werkes durch Handarbeit ausgeht. Die produktive Umsetzung von Ideen geschieht hauptsächlich durch manuelle Fertigungsmethoden. Freilich hat sich diese Sichtweise im Laufe der Zeit geändert, so gibt es nicht nur deutlich verbesserte sondern auch neu entwickelte Werkzeuge, die eine extreme Arbeitsleistung und dementsprechende Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.12
Das Tischlerhandwerk beispielsweise erforderte in früheren Zeiten für die Herstellung eines Möbelstückes vergleichsweise viel Handarbeit. Die Anfertigung klassischer Holzverbindungen und polierter Holzoberflächen war bis vor nicht allzu langer Zeit ausschließlich von Hand zu erzeugen. Mittlerweile gibt es technische Errungenschaften, die eine Arbeit im klassischen Sinne im Bruchteil eines vormals kalkulierten Arbeitsaufwandes bewerkstelligen können. Der Begriff des Handwerks erfolgt also auch „in Abhängigkeit vom gesellschaftlichen Wandel und vor allem dem technologischen Fortschritt“.
1 Vorwort: Der Autor erläutert seine berufliche Motivation und die Relevanz der Verbindung von Handwerk und E-Learning für seine Tätigkeit als Tischlermeister und Lehrer.
2 Einleitung: Die Arbeit identifiziert Wissensnutzung in Kleinbetrieben als kritischen Faktor und definiert die Forschungsfrage bezüglich des E-Learning-Einsatzes im Handwerk.
3 Begriffsbestimmungen – eine Auswahl: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Handwerk und E-Learning sowie die Bedeutung von Blended Learning für praxisorientierte Lernszenarien.
4 Lerntheorien und Lernformen in der beruflichen Bildung: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit lerntheoretischen Grundlagen (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) und deren Relevanz für moderne E-Learning-Modelle.
5 E-Learning im Handwerk: Das Kapitel bewertet den aktuellen Status des E-Learning im Handwerk und diskutiert Potenziale sowie Barrieren für eine erfolgreiche Implementierung.
6 Überblick über Technologien und E-Learning Systeme: Hier werden technische Grundlagen (Basistechnologien, Lernwerkzeuge) und E-Learning-Systeme wie CBT, WBT und Lernportale systematisch kategorisiert.
7 Betriebliche Weiterbildung und Personalentwicklung: Es werden die Säulen der Personalentwicklung erläutert und Instrumente zur gezielten Qualifizierung und Förderung von Mitarbeitern im Handwerk vorgestellt.
8 Gespräche: E-Learning im betrieblichen Alltag und im Arbeitsalltag: Der empirische Teil analysiert mittels sieben Experteninterviews die Wahrnehmungen und Anforderungen von Praktikern an E-Learning.
9 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert die theoretischen und praktischen Erkenntnisse und zieht ein abschließendes Fazit über die Notwendigkeit und Umsetzbarkeit von E-Learning im Handwerkssektor.
Handwerk, E-Learning, Berufliche Weiterbildung, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Blended Learning, Konstruktivismus, Lernplattformen, Informelles Lernen, Kleinstbetriebe, Kompetenzentwicklung, Medienkompetenz, Selbstgesteuertes Lernen, Didaktik, Prozessorientierung.
Die Master Thesis untersucht, wie moderne E-Learning-Methoden im handwerklichen Bereich, insbesondere in holzverarbeitenden Kleinbetrieben, zur effizienteren Wissensnutzung und Weiterbildung beitragen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verbindung von handwerklicher Tradition mit digitaler Bildung, der Anwendung von Lerntheorien im beruflichen Kontext sowie der Implementierung technischer Systeme in kleinen Organisationen.
Das Ziel ist es, den Status Quo von E-Learning im Handwerk zu beschreiben und aufzuzeigen, wie vorhandene Ansätze optimiert werden können, um Wissen als strategische Ressource für den Wettbewerb zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Literatur und einer qualitativen empirischen Erhebung in Form von sieben Einzelinterviews mit Führungskräften und Mitarbeitern eines handwerklichen Betriebes.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Lerntheorien), technologische Systemübersichten (CBT, WBT, LMS) sowie die Darstellung und Interpretation der empirischen Gesprächsergebnisse bezüglich der Akzeptanz von E-Learning.
Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, selbstgesteuertes Lernen, Personalentwicklung, Blended Learning und Medienkompetenz im spezifischen Umfeld handwerklicher Mikrobetriebe.
Da der Autor selbst Tischlermeister ist, bietet dieses Berufsfeld einen unmittelbaren Praxisbezug, um theoretische Konzepte direkt auf ihre betriebliche Umsetzbarkeit hin zu prüfen.
Der Zeitfaktor wird in der Arbeit als eine der größten Barrieren für betriebliche Weiterbildung in Kleinbetrieben identifiziert, weshalb E-Learning-Konzepte zeitliche und räumliche Flexibilität gewährleisten müssen.
Der Autor kommt zum Schluss, dass E-Learning zwar kein Allheilmittel ist, aber eine wertvolle Ergänzung zur Wissenssicherung darstellt, sofern die Implementierung strategisch erfolgt und die Belegschaft aktiv einbezogen wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

