Diplomarbeit, 2007
106 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.1 Begriffsklärung
2.1.1 Begriffsabgrenzungen
2.1.2 CSR im Stakeholderdiskurs
2.2 Handlungsfelder und Formen der sozialen Verantwortung
2.2.1 Innerer Verantwortungsbereich: Markt und Gesetz
2.2.2 Mittlerer Verantwortungsbereich: Freiwillige CSR in der Wertschöpfungskette
2.2.3 Äußerer Verantwortungsbereich: Freiwillige CSR außerhalb der Wertschöpfungskette
2.3 Ergebnisse zur CSR bei deutschen Unternehmen
3 Beratung
3.1 Begriffserläuterung Beratung
3.2 Begriffserläuterung von Unternehmensberatung
3.3 Ansätze ethischer Unternehmensberatung
3.4 Besonderheiten ethischer Beratung
3.5 Beratung im Neo-Institutionalismus
3.5.1 Grundannahmen im Neo-Institutionalismus
3.5.2 Rolle von Beratung im Neo-Institutionalismus
3.6 Beitrag von Beratung bei der Verbreitung von Managementwissen
3.6.1 Selbstverständlichkeit von Beratung
3.6.2 Einfluss auf Verbreitung
4 Empirie
4.1 Methodik
4.1.1 Experteninterview
4.1.2 Auswertung
4.2 Auswahl der Untersuchungsgruppe
4.3 Datenerhebung
4.3.1 Der Leitfaden
4.3.2 Transkription
5 Clusteranalyse der Interviews
5.1 Beratungsgegenstand CSR
5.1.1 Besonderheiten
5.1.2 Vorwissen der Unternehmen
5.2 Einfluss von Beratung
5.2.1 Themensetzung durch Berater
5.2.2 Erklärungsmuster der Berater
5.3 Qualitative Verbreitung
5.3.1 ‚Was’
5.3.1.1CSR-Verständnis
5.3.1.2Glaubwürdigkeit, Authentizität
5.3.2 ‚Wie’ – Beratungsprozess
5.3.3 ‚Wer’
5.3.3.1CSR-Beratungsfeld
5.3.3.2Ursprung von Knowhow
5.3.3.3Selbstverständnis der Berater
5.4 Quantitative Verbreitung
5.4.1 Einflusskanäle
5.4.2 (unterstützende) CSR-Akteure
5.4.3 Beratene Unternehmen
5.5 Zusammenfassung der Clusteranalyse
6 Diskussion der Ergebnisse
6.1 Qualitative Verbreitung
6.2 Beratungsgegenstand
6.3 Einfluss von Beratung
6.4 Quantitative Verbreitung
6.5 Zusammenfassung
7 Fazit
8 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Unternehmensberatung für die Verbreitung und Institutionalisierung von Corporate Social Responsibility (CSR). Die zentrale Forschungsfrage lautet, welchen Beitrag Berater zur Verbreitung von CSR leisten und in welcher Form sie diesen Prozess beeinflussen, sowohl auf intraorganisationaler als auch auf transorganisationaler Ebene.
3.1 Begriffserläuterung Beratung
Eine allgemein gültige Definition des Beratungsbegriffes fehlt, was u.a. der Vielzahl von verschiedenen Beratungsansätzen geschuldet ist. Es gibt jedoch einige grundsätzliche Merkmale, auf die sich die meisten Definitionen berufen. Aus diesen lässt sich nach Alemann (2002: 26) folgende Definition ableiten: In einer Beratung kommen mindestens zwei Personen zusammen, von denen sich eine (Klient) beraten lassen will und die andere (Berater) beraten soll oder will. Der Klient kann sowohl eine Person, Gruppe oder Organisation sein. Dabei soll ein bestehendes oder potentielles Problem durch Kommunikation und Interaktion gelöst werden. Die Beziehung zwischen den beiden Kommunikationspartnern ist zum einen freiwillig und zum anderen zeitlich befristet.
Die Position des Beraters ist die eines externen Beobachters, wobei immer eine Asymmetrie hinsichtlich der Strukturierung von Kommunikation und Einfluss sowie eine Kompetenzdifferenz bei der Definition bzw. Diagnose der Probleme zugunsten des Beraters vorhanden sind.
1 Einleitung: Vorstellung der Thematik, der Relevanz von CSR in Deutschland sowie der Forschungsfragen und Zielsetzung der Arbeit.
2 Corporate Social Responsibility (CSR): Theoretische Umgrenzung des CSR-Begriffes, Abgrenzung zu verwandten Konzepten und Darstellung der Handlungsfelder sowie aktueller Studienergebnisse.
3 Beratung: Theoretischer Hauptteil, der Beratung allgemein, Unternehmensberatung, ethische Beratungsansätze und die Rolle von Beratung im Neo-Institutionalismus sowie bei der Wissensverbreitung beleuchtet.
4 Empirie: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Auswahl der Untersuchungsgruppe sowie der Datenerhebung durch Experteninterviews.
5 Clusteranalyse der Interviews: Auswertung der Experteninterviews in vier Clustern (Beratungsgegenstand, Einfluss von Beratung, qualitative Verbreitung, quantitative Verbreitung).
6 Diskussion der Ergebnisse: Zusammenführung der theoretischen Ausführungen mit den empirischen Daten zur Beantwortung der Forschungsfrage.
7 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Corporate Social Responsibility, CSR, Unternehmensberatung, Managementwissen, Neo-Institutionalismus, Isomorphie, Diffusionsagenten, Organisationsberatung, Unternehmensethik, qualitative Forschung, Experteninterviews, Stakeholder-Management, Implementierung, Wissensverbreitung, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht, welche Rolle Unternehmensberater bei der Verbreitung und Etablierung des Konzepts Corporate Social Responsibility (CSR) in deutschen Unternehmen spielen.
Die zentralen Felder sind die Definition von CSR, die Rolle von Unternehmensberatungen als Diffusionsagenten von Managementwissen, ethische Beratungsansätze sowie die praktische Umsetzung von CSR in Unternehmen.
Das Ziel ist es, zu klären, welchen konkreten Beitrag Beratung zur Verbreitung von CSR leistet und in welcher Form die Berater diesen Verbreitungsprozess methodisch und inhaltlich beeinflussen.
Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung, insbesondere leitfadengestützte Experteninterviews mit CSR-Beratern, deren Ergebnisse mittels einer Clusteranalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über CSR und Beratung sowie einen empirischen Teil, in dem die Beratungspraxis und der Einfluss der Berater auf die Unternehmen analysiert werden.
Zu den zentralen Begriffen gehören Corporate Social Responsibility (CSR), Unternehmensberatung, Managementwissen, Neo-Institutionalismus, Stakeholder-Management und qualitative Clusteranalyse.
Berater definieren den Begriff häufig individuell für ihre Kunden, grenzen sich durch eigene Ansätze von der Konkurrenz ab und nutzen die Begriffsunklarheit als Gelegenheit, CSR als strategischen "Business Case" zu vermarkten.
Die Medien fungieren als wichtige Akteure, die Themen selektieren und durch Berichterstattung Aufmerksamkeit erzeugen, was den Beratungsbedarf bei Unternehmen erhöht und Beratern als Verstärkungsargument dient.
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