Bachelorarbeit, 2009
34 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die Entscheidung der SPÖ und FPÖ zur Bildung der kleinen Koalition im Jahr 1983. Sie analysiert die Faktoren, die zu dieser Entscheidung führten, insbesondere die Parteiziele und -strategien der beiden Parteien.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und Relevanz des Themas darlegt. Sie führt die Forschungsfrage und die zentralen Hypothesen der Untersuchung ein. Anschliessend wird ein theoretischer Rahmen präsentiert, der Parteiverhalten und Kompromisse im Kontext von office-, policy- und vote-seeking parties beleuchtet.
Die folgenden Kapitel widmen sich der SPÖ und FPÖ, indem sie die historische Entwicklung, die innerparteiliche Entwicklung und die inhaltliche Positionierung beider Parteien im Vorfeld der Koalitionsbildung analysieren.
Die Bildung der kleinen Koalition im Jahr 1983 wird im Detail beleuchtet, wobei die Annäherungen der beiden Parteien, die Nationalratswahlen von 1970 und 1983 sowie die Regierungsverhandlungen und Koalitionsoptionen untersucht werden.
Diese Arbeit untersucht die Entscheidung der SPÖ und FPÖ zur Bildung der kleinen Koalition im Jahr 1983. Sie befasst sich mit den zentralen Themen Parteiziele, politische Strategien, Kompromissfindung, Koalitionsbildung und der Rolle von Bruno Kreisky. Die Arbeit verwendet Forschungsmethoden der Politikwissenschaft und Soziologie, um die politische Situation in Österreich im Kontext der 1980er Jahre zu analysieren.
Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit suchte die SPÖ unter Fred Sinowatz einen Partner, um die ÖVP in der Opposition zu halten. Die FPÖ war der bevorzugte Partner.
Kreisky war der wesentliche Motor im Hintergrund. Er hatte bereits 1970 mit der FPÖ kooperiert und ebnete den Weg für das rot-blaue Experiment.
Die FPÖ wollte sich als moderne, liberale Partei etablieren und die historische Belastung der Nachkriegszeit hinter sich lassen.
Es sind politikwissenschaftliche Kategorien für Parteiverhalten: Streben nach Ämtern (office), nach inhaltlicher Umsetzung (policy) oder nach Wählerstimmen (votes).
Die Einigung auf die kleine Koalition erfolgte bereits vier Wochen nach der Nationalratswahl.
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