Diplomarbeit, 2010
60 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitende Betrachtung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung
1.2. Vorgehensweise
2. Grundlagen der Bilanzanalyse
2.1. Begriff der Bilanzanalyse
2.2. Zweck und Ziel einer Bilanzanalyse
2.3. Arten von Bilanzanalysen
2.3.1. Interne Bilanzanalyse
2.3.2. Externe Bilanzanalyse
2.3.3. Formelle und materielle Bilanzanalyse
2.4. Ablauf einer Bilanzanalyse
2.5. Adressaten einer Bilanzanalyse
2.6. Grenzen der Bilanzanalyse
3. Bilanzanalyse am praktischen Beispiel der Metro AG
3.1. Rahmenbedingungen
3.1.1. Die Metro AG
3.1.2. Konzernstruktur der Metro AG
3.1.3. Rechnungslegung der Metro AG
3.2. Aufbereitung der Daten des Jahresabschlusses der Metro AG
3.3. Bilanz nach IFRS
3.3.1. Aufbereitung der Bilanz zur Erstellung der Strukturbilanz
3.3.2. Aufbereitung der Aktivaseite der Bilanz
3.3.2.1. Aktive Latente Steuern
3.3.2.2. Rechnungsabgrenzungsposten
3.3.2.3. Übrige Bilanzpositionen
3.3.2.4. Umstrukturierung der Bilanz-Aktivaseite (IAS/IFRS-Abschluss)
3.3.3. Aufbereitung der Passivaseite der Bilanz
3.3.3.1. Passive Latente Steuern
3.3.3.2. Rechnungsabgrenzungsposten
3.3.3.3. Pensionsrückstellungen
3.3.3.4. Übrige Bilanzpositionen
3.3.3.5. Umstrukturierung der Bilanz-Passivaseite (IAS/IFRS-Abschluss)
3.4. Strukturbilanz Metro AG
3.5. Gewinn-und-Verlust-Rechnung nach IFRS
3.5.1. Aufbereitung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
3.5.2. Aufbereitung der GuV/ des Betriebsergebnisses der Metro AG nach dem Umsatzkostenverfahren (IAS/IFRS-Abschluss)
3.5.3. Aufbereitung der GuV/Finanzergebnis der Metro AG nach dem Umsatzkostenverfahren (IAS/IFRS-Abschluss)
3.5.4. Aufbereitung der GuV/ordentliches Betriebsergebnis der Metro AG (IAS/IFRS-Abschluss)
4. Finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse
4.1. Investitionsanalyse
4.1.1. Vermögensintensität
4.1.2. Anlagenintensität
4.1.3. Sachanlagenintensität
4.1.4. Umlaufintensität
4.1.5. Vorratsintensität
4.1.6. Forderungsintensität
4.2. Finanzierungsanalyse
4.2.1. Eigenkapitalquote
4.2.2. Finanzierungskoeffizient
4.2.3. Fremdkapitalquote
4.2.4. Verschuldungsgrad
4.2.5. Rücklagenquote
4.2.6. Selbstfinanzierungsgrad
4.3. Liquiditätsanalyse
4.3.1. Langfristige Fristenkongruenz
4.3.1.1. Deckungsgrad I
4.3.1.2. Deckungsgrad II
4.3.1.3. Deckungsgrad III
4.3.2. Kurzfristige Fristenkongruenz
4.3.2.1. Liquidität ersten Grades
4.3.2.2. Liquidität zweiten Grades
4.3.2.3. Liquidität dritten Grades
4.3.3. Working-Capital-Analyse
4.3.3.1. Net Working Capital
4.3.3.2. Working Capital Ratio
4.4. Cashflow-Analyse
4.4.1. Cashflow-Eigenkapitalrendite
4.4.2. Cashflow-Umsatzrendite
4.5. Kapitalflussrechnung als Bestandteil der Liquiditätsanalyse
5. Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse
5.1. Gewinnanalyse
5.1.1. Gewinnentwicklung
5.1.2. Umsatzerlöse
5.1.3. Einstandskosten der verkauften Waren (Materialaufwand)
5.1.4. Personalaufwand
5.1.5. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
5.1.6. Sonstige betriebliche Erträge
5.1.7. Vertriebskosten
5.1.8. Allgemeine Verwaltungskosten
5.1.9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
5.1.10. Zinsaufwand
5.1.11. Steuern
5.2. Rentabilitätsanalyse und Return on Investment
5.2.1. Eigenkapitalrentabilität
5.2.2. Gesamtkapitalrentabilität
5.2.3. Umsatzrentabilität
5.2.4. Return on Investment (ROI)
5.3. Rendite und Börsenbewertung
5.3.1. Ergebnis je Aktie (€)
5.3.2. Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV)
5.3.3. Dividendenrendite
6. Ergebnis und Auswertung der Bilanzanalyse
6.1. Ertragslage
6.2. Finanzlage
6.3. Vermögenslage
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer fundierten Bilanzanalyse des Konzernabschlusses der Metro AG zum 31.12.2008 auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS), um ein präzises Urteil über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu fällen.
3.1. Rahmenbedingungen
Bevor ich den Jahresabschluss aufbereite und analysiere, verschaffe ich mir einen Überblick über das Unternehmen, seine Marktstellung, seine Größenordnung, seine Eigentumsverhältnisse und die Konkurrenzsituation. Diese Rahmenbedingungen sind wichtig für die Bilanzanalyse, da von ihnen Einfluss auf das Gesamtbild des Jahresabschlusses ausgeht. Diese Informationen haben für die Bilanzanalyse eine große Bedeutung und erlauben eine bessere Beurteilung des Unternehmens.
1. Einleitende Betrachtung: Einführung in die Notwendigkeit der Bilanzanalyse zur Beurteilung der Unternehmenslage und Erläuterung der Zielsetzung sowie der Vorgehensweise.
2. Grundlagen der Bilanzanalyse: Definition, Zweck, Arten und Ablauf der Bilanzanalyse sowie Darstellung der Adressaten und der Grenzen dieser wissenschaftlichen Untersuchungsmethode.
3. Bilanzanalyse am praktischen Beispiel der Metro AG: Analyse der Rahmenbedingungen, Aufbereitung der Daten zur Strukturbilanz und detaillierte Erläuterung der Anpassungen bei Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung nach IFRS.
4. Finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse: Untersuchung der finanziellen Stabilität durch Kennzahlen zur Investition, Finanzierung, Liquidität sowie eine umfassende Cashflow-Analyse.
5. Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse: Bewertung der Ertragskraft durch Gewinnanalyse, Rentabilitätskennzahlen wie ROI sowie Analysen zur Börsenbewertung der Aktie.
6. Ergebnis und Auswertung der Bilanzanalyse: Zusammenfassende Deutung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens auf Basis der durchgeführten Analyseschritte.
Bilanzanalyse, Jahresabschluss, IFRS, Metro AG, Strukturbilanz, Finanzwirtschaftliche Analyse, Liquidität, Eigenkapitalquote, Rentabilität, Investitionsanalyse, Cashflow, Gewinnanalyse, Erfolgswirtschaftliche Analyse, Finanzlage, Ertragslage
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Bilanzanalyse eines Konzernabschlusses nach IFRS am praktischen Beispiel der Metro AG für das Geschäftsjahr 2008.
Die zentralen Felder sind die Aufbereitung des Jahresabschlusses zur Strukturbilanz, die finanzwirtschaftliche Analyse und die erfolgswirtschaftliche Rentabilitätsbetrachtung.
Das Ziel ist es, durch die Analyse der 2008er Daten des Metro-Konzerns Erkenntnisse über dessen gegenwärtige wirtschaftliche Lage und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten zu gewinnen.
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Instrumente der Bilanzanalyse eingesetzt, insbesondere die Aufbereitung in eine Strukturbilanz sowie die Bildung und Interpretation finanz- und erfolgswirtschaftlicher Kennzahlen.
Im Hauptteil erfolgen die Datenauswertung, die Bilanzaufbereitung, die Berechnung spezifischer Kennzahlen sowie deren Interpretation im Zeitvergleich.
Zentrale Begriffe sind Bilanzanalyse, IFRS, Strukturbilanz, Liquidität, Rentabilität, Finanzlage, Ertragslage und Return on Investment.
Die IFRS bieten laut Autor eine deutlich bessere Datengrundlage für die Bilanzanalyse als das deutsche HGB, da sie stärker auf eine realistische und zeitnahe Bewertung abzielen.
Die Strukturbilanz dient dazu, die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse herzustellen, da der veröffentlichte Jahresabschluss nicht unmittelbar den Anforderungen der Analyse entspricht.
Die Arbeit identifiziert die weltweite Wirtschaftskrise sowie Sanierungskosten bei der Tochtergesellschaft "Real" als wesentliche Faktoren, die das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 belastet haben.
Die Analyse zeigt im Geschäftsjahr 2008 bei verschiedenen Liquiditätsgraden teils unzureichende Werte, was die Notwendigkeit einer vorsichtigen Beurteilung der kurzfristigen Finanzlage unterstreicht.
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