Examensarbeit, 2021
95 Seiten, Note: 2,0
I. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
1 Einleitung
2 Gestaltung der Bildungsprozesse – vom Kindergartenkind zum Schulkind
2.1 Erziehung und Bildung im Kindergarten
2.2 Erziehung und Bildung in der Grundschule
2.3 Ko-Konstruktion der Transition zum Schulkind
3 Begriffsbestimmung
3.1 Motorik
3.2 Fähigkeitsorientierter Ansatz
3.3 Praxisorientierter Ansatz
4 Konzept
4.1 Fragestellung und Ableitung einer Hypothese
4.2 Operationalisierung
4.3 Erfassung sportmotorischer Fähigkeiten
4.4 Förderung sportmotorischer Fähigkeiten
II. EMPIRISCHER TEIL
5 Design des Motorik-Moduls
5.1 Untersuchungsplan
5.2 Änderungen im Testablauf
5.3 Auswahl der Testinstrumente
6 Untersuchungsdurchführung
7 Untersuchungsergebnisse
7.1 Alter und Geschlecht
7.2 BMI
7.3 Koordination
7.4 Kraft
7.5 Bestimmung der Bewegungsqualität und individueller Fördermaßnahmen
7.6 Tendenzen zur Entwicklung sportmotorischer Fähigkeiten bis zur Einschulung
8 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
9 Fazit und Ausblick
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Förderung sportmotorischer Fähigkeiten bei Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren, um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu unterstützen und zu verbessern. Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung den motorischen Leistungsstand zu diagnostizieren und gezielte Bewegungsangebote zu erarbeiten.
3.1 Motorik
„Als Motorik im umfassenden Sinn bezeichnen wir all jene Strukturen und Funktionen, die mit dem (mikro- und makroskopisch) nachweisbaren Bewegungssystem des Menschen zusammenhängen” (Hirtz et al., 1994, S. 14). Dabei sind die Hauptbereiche der Motorik Tonus, Bewegungen, Halten sowie Posen. Die Motorik wurde bereits im Jahr 1923 von Homburger als das „Bewegungsgesamt“ des Menschen bezeichnet (ebd., S. 14). Während Gutewort und Pöhlmann in der Sportwissenschaft eine Differenzierung von Motorik und Bewegung vorwegnehmen, sehen Bös und Mechling in Motorik und Bewegung eine Verknüpfung, die sich als differeute Auffassung zum Verhältnis von Bewegung und Motorik widerspiegelt (Hirtz et al., 1994, S. 14). Sie untergliedern Bewegung und Motorik in unterschiedliche Gegenstandsbereiche, wobei ihre Verknüpfung identisch, disjunkt, als Teilmenge oder auch gemeinsame Schnittmenge bezeichnet wird. Die Motorik ist von grundlegender Bedeutung für den Menschen, weshalb sich in der Motorikforschung bedeutsame Entwicklungsrichtungen herausgebildet haben (ebd., S. 14).
So auch das Konzept von Meinel, was er als „Abriß [sic] einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt” bezeichnet und gleichzeitig einen weiteren Fortschritt gegenüber früheren Bewegungstheorien darstellt (ebd., S. 14). Das Ergebnis nach Meinel über die Bewegungslehre stellte im Jahre 1961 den „Handlungscharakter sportlicher Bewegungen als wesentliches Bezugskriterium” dar (Hirtz et al., 1994, S. 16).
THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel legt das wissenschaftliche Fundament über Bildungsprozesse in Kindergarten und Grundschule, definiert zentrale motorische Begriffe und stellt sportdidaktische Ansätze zur Bewegungsförderung vor.
EMPIRISCHER TEIL: Im praktischen Teil wird das Design des Motorik-Moduls detailliert dargelegt, die Durchführung der Testung mit 16 Kindern beschrieben und die Ergebnisse bezüglich Alter, Geschlecht, BMI, Koordination und Kraft ausgewertet.
Sportmotorik, Kindergarten, Grundschule, Übergang, Transition, Koordination, Kraft, Testdiagnostik, Sportpädagogik, Bewegungserziehung, Motorik-Modul, Schulfähigkeit, Bewegungsförderung, COVID-19, empirische Untersuchung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung sportmotorischer Fähigkeiten für den gelingenden Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.
Die zentralen Felder umfassen die frühkindliche Bewegungsförderung, die motorische Diagnostik mittels standardisierter Tests sowie das Ko-Konstruktionsmodell des Übergangs.
Primäres Ziel ist die empirische Bestimmung des sportmotorischen Leistungsstandes von Kindergartenkindern und die Identifikation von individuellen Fördermöglichkeiten.
Die Autorin nutzte ein standardisiertes Testverfahren (Motorik-Modul) sowie qualitative Beobachtungsmethoden zur Analyse der Bewegungsqualität.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Motorik und Entwicklung sowie den ausführlichen empirischen Teil mit Untersuchungsdesign und Ergebnisanalyse.
Sportmotorik, Transition, Diagnostik, Bewegungserziehung, Koordination, Kraftentwicklung und Schulfähigkeit bilden die Kernkonzepte.
Die Pandemie führte zu erheblichen Einschränkungen des Präsenzunterrichts, weshalb die Autorin zusätzlich qualitative Videoanalysen und Fernunterrichtsangebote für Eltern integrieren musste.
Die Verwendung unterschiedlich breiter Balken (3 cm, 4,5 cm, 6 cm) ermöglicht eine differenzierte Beurteilung der Gleichgewichtsfähigkeit in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Der BMI dient neben dem Alter und Geschlecht als Kontrollvariable, um den allgemeinen Gesundheitsstatus und dessen Einfluss auf die motorische Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen.
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