Masterarbeit, 2009
129 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit analysiert eine Strafverhandlung unter dem Aspekt der interkulturellen Kommunikation vor Gericht. Sie untersucht, wie Interkulturalität einen konkreten Diskurs, d.h. eine Strafverhandlung, beeinflussen kann und in welchen Formen und Ausprägungen sie darin vorzufinden ist.
Die Einleitung führt in das Thema der interkulturellen Kommunikation vor Gericht ein und erläutert die Relevanz des Themas. Der theoretische Teil der Arbeit behandelt die Grundlagen der Diskursanalyse, die institutionellen Bedingungen der Kommunikation vor Gericht und die Besonderheiten der interkulturellen Kommunikation. Die Analyse einer Strafverhandlung umfasst die Zusammenfassung der Verhandlung, die Analyse sprachlicher Verständigungsprobleme und die Untersuchung von interkulturellen Verständigungsproblemen. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsfragen.
Interkulturelle Kommunikation, Gerichtskommunikation, Diskursanalyse, Sprachliche Verständigungsprobleme, Kulturwertsysteme, Dolmetschen, Strafverhandlung, Mündlichkeitsprinzip.
Unterschiedliche Kulturstandards, sprachliche Defizite und abweichende Normvorstellungen (z. B. Ehrbegriffe) führen häufig zu Missverständnissen oder Fehlinterpretationen von Aussagen.
Dolmetscher sind essenziell für die sprachliche Verständigung, stellen aber auch eine zusätzliche Ebene im Kommunikationsgefüge dar, die Einfluss auf die Dynamik der Befragung hat.
Alles, was in das Urteil einfließen soll, muss mündlich zur Sprache kommen. Für Beteiligte mit Migrationshintergrund kann dies aufgrund sprachlicher Hürden eine große Barriere darstellen.
Wenn Verhaltensweisen oder Erzählmuster nicht den deutschen „Normalitätserwartungen“ entsprechen, kann dies fälschlicherweise als mangelnde Glaubwürdigkeit ausgelegt werden.
Sie analysiert die sprachlichen Handlungsmuster und Zwecke innerhalb der Institution Gericht, um zu verstehen, wie aus einem realen Ereignis ein juristischer „Fall“ konstruiert wird.
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